Die Geheimnisse von Fatima (I) : Höllenvision und der Botschaft erster und zweiter Teil

13/07/2009

Am 13. Juli 1917 erscheint die Heilige Jungfrau den drei Hirtenkindern Lucia, Jacinta und Francisco in der Cova da Iria nahe Fatima, Portugal zum dritten Mal. Erneut betont sie, dass wir täglich 5 Gesätze des Rosenkranzes beten sollen.

Auch sollen wir uns für die Bekehrung der Sünder aufopfern, und öfters, insbesondere bei jeder Aufopferung, sprechen:

“Oh Jesus, aus Liebe zu Dir, für die Bekehrung der Sünder und als Sühne für die Beleidigungen, die dem unbefleckten Herzen Mariae zugefügt werden.”

Im Anschluss offenbart Maria Lucia ein Geheimnis:

Sie zeigt den Kindern die Hölle. Der Anblick ist so schrecklich, dass die Kinder das Gefühl haben, sie wären augenblicklich gestorben vor Furcht, hätte Maria ihnen nicht vorher zugesichert, dass sie in den Himmel kämen.

Die kleinen Seher von Fatima, Lucia, Francisco und Jacinta (v.l.n.r.)

Die kleinen Seher von Fatima, Lucia, Francisco und Jacinta (v.l.n.r.)

Im zweiten Teil des Geheimnisses wünscht Maria die Andacht zu ihrem Unbefleckten Herzen, um den Zorn Gottes über die unaufhörlichen Beleidigungen durch die Menschen zu besänftigen. Sie kündigt einen weiteren, schlimmeren Krieg an, falls die Beleidigungen nicht aufhören. Um diesen und weiteres Unheil zu verhindern, bittet sie um die Sühnekommunion an den ersten Samstagen des Monats, und die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz durch den Papst gemeinsam mit allen Bischöfen.

“Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren und es wird Friede sein. Wenn nicht, wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Kirchenverfolgungen heraufbeschwören. Die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben, verschiedene Nationen werden vernichtet werden, am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.“

Der dritte Teil des Geheimnisses wurde offiziell in 2000 durch den Vatikan veröffentlicht. Da der Text vom Stil eher wie die Beschreibung einer Vision anmutet und es auch sonst etliche Ungereimtheiten gibt, ist davon auszugehen, dass der wahre Wortlaut bis heute unbekannt ist.

Betrachtet man darüber hinaus die Geschehnisse in der Welt und die allgemeine Tendenz zu noch mehr Brutalität, Gewissenlosigkeit und Ausschweifungen, liegt es auf der Hand, dass ganz offensichtlich auch den Forderungen des zweiten Teils des Geheimnisses nicht nachgekommen wurde.

Anmerkung: Auch wenn häufig von „Drei Geheimnissen“ oder dem „Dritten Geheimnis“ von Fatima zu lesen ist, gab es korrekt immer nur ein einziges „Geheimnis“, welches sich aber in drei Teile gliedern lässt.


Weiterlesen:

Das Sonnenwunder von Fatima vom 13. Oktober 1917

Teil II: Widersprüche um das „dritte Geheimnis“

Teil III: Was geschah mit Schwester Lucia?

Literatur: William T. Walsh “Our Lady of Fatima“

2 Antworten to “Die Geheimnisse von Fatima (I) : Höllenvision und der Botschaft erster und zweiter Teil”

  1. Sylvia Says:

    Es wird Zeit, das sich die Menschen bekehren. Die Welt ist so böse geworden. Die Menschen glauben doch fast an nichts mehr. Auch die Musik, die es gibt. z. B Dunke dem
    Herrn von Carolin Kebekus auf You tube. Das Miteinander unter den Menschen, kein Danke, wenig Hilfsbereitschaft, materielle Gier, Egoismus, Gleichgültigkeit. (Nicht alle) und dann erwartet man Hilfe vom lieben Gott????
    Gott ist ein barmherziger Gott und wie geht man mit ihm um??? Klimawandel und Co. All das macht der Mensch und nicht Gott. Gebe es nicht Gott, Jesus Christus und seine Engel, dann wäre die Erde schon lange kaputt. In dem man nur sagt, das man Christ ist und dafür nichts tut???

    • Hoffmann,Olaf Says:

      Ruhm und Ehre Gottes auf Ewig! Es kommt die Zeit, da wird Geld wertlos sein und Gold,Silber,Diamanten, Platin……wird nur noch dem Ruhme Gottes dienen……, denn nur dafür….. hat Gott es erschaffen.Nicht jedoch zur persönlichen,irdischen Bereicherung.
      Nur Gott weiß, was seine Schöpfung zum Glücklichsein braucht denn wir sind Ihm ähnlich, niemals gleich, denn er ist der ewige König den niemand überwindet. Nur Gott kann uns ewige Zufriedenheit und Glückseligkeit schenken.Er schenkt uns Geborgenheit, Liebe und Sicherheit. Er brennt das Böse aus unserem innersten Kern heraus und wandelt erst unseren Geist ( die Seele ) und ersetzt unseren irdischen anfälligenden sterbenden Leib durch einen verklärten, antimateriellen, geistigen ewigen Leib aus…….!
      Ich denke Voraussetzung für das Ewige Leben ist:
      Aufrichtige Buße, die Erkenntnis darüber, dass wir wirklich
      in Gottes Gegenwart Sünder sind, der Wille zur Besserung und der Wille zur Liebe.
      Was Gott, sein Sohn Jesus Christus und Gott selbst, der gleissendes pures helles Licht ist, unbesudelt und durch und durch g u t und frei von jeglichem Makel ist, sodass wir sterbliche Sünder nicht in der Lage sind, dies auch nur ansatzweise zu begreifen, weiß, daß wir allein nicht in der Lage sind…….., heute so wie damals, das Böse in uns auszulöschen. Aber……., er will unseren guten Willen sehen! Mehr verlangt er nicht.
      Gott ist wundervoll. In der Stunde unseres irdischen Todes, wenn wir in die spirituellen Welten eintreten werden wir froh und glücklich sein wenn………dieses wunderschöne gleissende Licht uns aufnimmt und wir in IHM geborgen sind. Mögen wir uns im Augenblick unserer wichtigsten Entscheidung, die auf uns alle zukommt , für das helle, wunderschöne, wärmende Licht (Gott, unseren Schöpfer) entscheiden und nicht für den Gefallenen Engel.
      Luzifer denke daran: Gott hat d i r das Leben geschenkt aber d u hast seine Liebe missbraucht. Ohne Gott wärest du gar nicht. Du bist ein erschaffener Engel gewesen und kein erschaffenes Wesen stellt sich über Gott. Gott ist der Ewige Herr und König. Gottes Wünsche zu erfüllen ist keine Last sondern eine Freude. Denn Freude……ergibt einen Sinn aber alles Böse hat keinen Sinn und keinen Bestand denn……..es bekämpft sich selbst und es ist fruchtlos.

      Möge ich sterblicher Sünder und deine gesamte Schöpfung vor dir Gnade finden du einziger wundervoller, allmächtiger ewiger liebender Gott. Gut, dass es dich gibt.Vergib´uns unsere Schwächen.


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