Der Mensch denkt, Gott lenkt

16/07/2009

„Des Menschen Herz plant seinen Weg, doch der Herr lenkt seinen Schritt“ (Sprüche 18,9).

Als die vom Guinness Buch der Rekorde zur ältesten Erstgebärenden ernannte Spanierin sich 2006 einer medizinischen Behandlung unterzog und im Alleingang Zwillinge zur Welt brachte, trotzte sie ihren Kritikern: ihre eigene Mutter war über 100 Jahre alt geworden, folglich habe sie selbst gute Chancen, ihre Kinder aufziehen zu können und auch Enkel zu erleben (gelesen im Spiegel).

Nun ist die 69jährige einer schweren Erkrankung erlegen.

In der Bibel wird von wundersamen Schwangerschaften und Geburten im hohen Alter berichtet – diese sind aber von ganz anderem Charakter als die heutigen durch medizinischen Eingriff erzwungenen. Ihnen gehen eine Prüfung in Gottvertrauen, Gebet und Treue voraus, denn Jesus sagt: „Was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich“ (Lk 18, 27).

Die Wissenschaft hingegen, mit ihren oft zweifelhaften Experimenten am menschlichen Leben, erhebt den Anspruch, Gott gleich zu sein bzw. leugnet Seine Existenz. Stolz setzt sie sich über die Aussage Jesu hinweg und behauptet: der Wissenschaft sei heutzutage -fast- alles möglich.

Doch wie das bizarre Beispiel der Spanierin zeigt, haben wir Menschen eben nicht alles unter Kontrolle. Die Leidtragenden sind, wie so oft, die unschuldigen Kinder.

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