„Weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe der Vielen erkalten“ (2)

10/08/2009

Jesus sagt: „Liebe kann jedoch nicht da sein, wo die Gesetzlosigkeit herrscht. Denn die Liebe ist Gott, und Gott lebt nicht mit dem Bösen zusammen. Wer also das Böse liebt, hasst Gott. Im Gotteshass vermehrt er seine Bosheit und trennt sich immer mehr von Gott, der Liebe ist. Das ist ein Teufelskreis, dem man nicht entrinnt, und der euch immer quälender einschnürt.

Ihr Mächtigen und ihr Untergebenen, ihr habt eure Schuld aufgehäuft. Habt das Evangelium vernachlässigt, die Zehn Gebote verlacht, Gott vergessen- derjenige, der nach dem Fleisch lebt, der im geistigen Hochmut lebt, der nach den Ratschlägen Satans lebt, darf nicht sagen, dass er sich an Gott erinnert- ihr habt die Familie mit Füssen getreten, habt gestohlen, gelästert, gemordet, falsches Zeugnis gegeben, gelogen, gehurt, habt das Unrecht zum Recht erklärt. Hier: indem ihr eine Stellung, eine Ehefrau, ein Gut gestohlen habt; dort, auf höherer Ebene: indem ihr die Macht oder eine nationale Freiheit an euch gerissen habt und euren Raub auch noch durch die Schuld der Lüge vermehrt habt, damit euer Werk vor den Völkern, die ihr damit in den Tod führt, gerechtfertigt erscheint. Die armen Völker, die nichts anderes verlangen, als in Ruhe zu leben! Und die ihr mit giftigen Lügen gegen einander aufhetzt, um euch um den Preis des Blutes, der Tränen und der Opfer ganzer Nationen einen unrechtmässigen Wohlstand zu garantieren.

Aber wieviel Schuld haben die Einzelnen an der grossen Schuld der Grossen! Es ist der Haufe der kleinen Schuld der Einzelnen, der die Grundlage der grossen Schuld bildet. Wenn ein jeder heiligmässig ohne Fleischesgier, Geldgier, Machtgier lebte, wie könnte sich dann die grosse Schuld herausbilden? Es würde immer Verbrecher geben. Aber sie würden unschädlich gemacht werden, weil niemand ihnen dienen würde. Sie würden wie Verrückte isoliert weiterhin ihren unanständigen Träumen der Übermächtigung nachphantasieren. Diese Träume würden sich jedoch niemals verwirklichen. So sehr Satan ihnen auch hülfe, würde doch seine Hilfe von der vereinten Gegnerschaft der nach dem Willen Gottes lebenden, geheiligten Menschheit zunichte gemacht werden. Und die Menschheit hätte zudem Gott auf ihrer Seite. Gott, den Gütigen, auf der Seite seiner gehorsamen und guten Kinder. Die Liebe würde also lebendig und heiligend in den Herzen herrschen. Und die Bosheit würde fallen.“

 

Auszug aus dem Band “Die Hefte 1944″  von Maria Valtorta, mit  der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören.

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