abgründe der woche

24/04/2010

+++   welt in aufruhr (I) : hunderttausend demonstrieren in neu-delhi gegen die drastische erhöhung der lebensmittelpreise + seit november gab es einen preisanstieg von 15% für viele grundnahrungsmittel + demonstranten machen die regierung dafür verantwortlich   +++   welt in aufruhr (II) : thailändische regierungsgegner verschanzen sich weiterhin bewaffnet in bangkoks geschäftsviertel + bürgerkrieg droht   +++ kindesmisshandlung-scheindebatte: während die katholische kirche wegen früherer missbrauchsfälle angeprangert wird, ist es an europäischen koranschulen nach wie vor gängige praxis, kinder zu schlagen, um ihnen den “rechten glauben” einzutrichtern + in grossbritannien etwa sind körperliche züchtigungen an koranschulen erlaubt, an anderen schulen jedoch verboten + man wolle muslime nicht durch prügelverbote herausfordern   +++ reservewährung: laut world gold council stockten zentralbanken jüngst ihre goldreserven um 425,4 tonnen auf + höchster anstieg seit 1964 + damit befinden sich 18% aller geförderten goldmengen im besitz der zentralbanken   +++   big brother (I) : google scannt für seinen ortungsdienst latitude sämtliche w-lan netzwerke mitsamt daten zu position und mac-kennungsadresse + datenschützer besorgt   +++   big brother (II) : facebook spioniert seine mitglieder nun noch intensiver aus + neue funktionen verflechten nutzer aufgrund ihrer interessen und vorlieben auf geradezu unheimliche art + auch nicht bei fb eingeloggte nutzer werden nun per ip-adresse ständig beim surfen “verfolgt” und bekommen beim aufruf von fb-partner-webseiten maßgeschneiderte werbebotschaften sowie andere fb-nutzer mit den gleichen interessen angezeigt + kritiker besorgt, da sich die funktionen für spam austricksen lassen   +++   totalitäre tendenzen: in nrw wurde mutter von acht kindern in mehrtägige erzwingungshaft gesteckt + sie hatte sich geweigert, ihre kinder am sexualkundeunterricht teilnehmen zu lassen + zuvor war der vater der familie aus dem gleichen grund inhaftiert worden + die eltern hatten die drakonischen geldstrafen nicht bezahlt + die staatliche vorgehensweise steht laut verfassungsgericht im widerspruch zum grundgesetz, wonach die sexualerziehung den eltern vorbehalten sein muss, da sie ein so sensibles und persönliches thema behandelt + leider kein einzelfall +++

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