Zwischenbericht der Missbrauchs-Anlaufsstelle der Bundesregierung

26/11/2010

Die Missbrauchs-Anlaufsstelle der Bundesregierung hat gestern (25. November 2010) ihren Zwischenbericht vorgelegt: bisher sind dort rund 8200 Meldungen eingegangen, nach der im September gestartete Kampagne „Sprechen hilft“ habe sich die Zahl der Anrufer verdoppelt.

44% der Meldungen betreffen den Missbrauch im familiären Umfeld, 34% verschiedene Institutionen. Davon wiederum entfallen weniger als die Hälfte (47%) auf katholische Institutionen. Was bedeutet – das muss man sich allerdings selbst ausrechnen – dass knapp 16% der Meldungen die katholische Kirche betreffen. Schlimm genug, wir wollen hier nichts beschönigen, aber die Zahl steht in keinem Verhältnis zu dem medialen Kreuzzug vom letzten Jahr, in dem der Eindruck vermittelt wurde, Missbrauch finde fast ausschliesslich in katholischen Einrichtungen statt!

Was noch ins Auge sticht: 92% der gemeldeten Fälle betreffen vergangene Jahrzehnte, nur 8% die Gegenwart. 63% der Betroffenen sind Frauen, 37% Männer. Was das in den Medien suggerierte Bild von den heutigen Priestern als Homosexuelle, die sich an kleinen Jungs vergreifen, als üble Hetzerei bestätigt. Übrigens stammen 88% der Meldungen aus den alten Bundesländern – wo bekanntlich ein kommunistisches, atheistisches Regime geherrscht hat.

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