„Johannes benötigte kein besonderes Erkennungszeichen“

15/01/2011

(zum Sonntags-Evangelium vom 16. Januar 2011: Johannes 1,29-34)

Jesus sagt:

„(…) Johannes benötigte kein besonderes Erkennungszeichen. Doch für die Ungläubigkeit der anderen war ein Zeichen notwendig. Worauf hätte Johannes seine Behauptung stützen sollen? Ein unleugbarer Beweis für die geistig blinden Augen und schwerhörigen Ohren der Zweifler war notwendig.

Ich bedurfte auch keiner Taufe. Doch die Weisheit Gottes hatte diesen Augenblick und diese Art der Einführung für gut befunden. Sie rief Johannes aus seiner Höhle und mich aus dem Haus von Nazareth, da wir uns in dieser Stunde begegnen sollten. Gott öffnete den Himmel, um als göttliche Taube über den herabzusteigen, der die Menschen mit dieser Taufe (dem Heiligen Geist) taufen sollte und den er gleichzeitig mit den Worten ankündigte: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe.“ Diese Verkündigung war mächtiger als die des Engels bei meiner Empfängnis. Und alles geschah nur, damit die Menschen keine Entschuldigungen oder Zweifel hätten, mir nachzufolgen oder nicht.

Offenbarungen Jesu Christi hat es viele gegeben. Die erste gleich nach meiner Geburt, nämlich die der Weisen aus dem Morgenland; die zweite im Tempel; die dritte an den Ufern des Jordan. Dann kamen noch viele andere, die ich dir zu erkennen geben werde; denn meine Wunder, die bis zur Auferstehung und Himmelfahrt reichen, sind Äusserungen meiner göttlichen Natur.

Meine Heimat erhielt in reichlichem Maß meine Offenbarungen. Wie Samen, der in die vier Himmelsrichtungen gestreut wird, erreichten sie alle Schichten und Lebensbereiche: die Hirten, die Mächtigen, die Gelehrten, die Ungläubigen, die Sünder, die Priester, die Herrscher, die Kinder, die Soldaten, die Juden und die Heiden.

Auch heute wiederholen sie sich. Doch wie einst wollen die Menschen nichts davon wissen. Sie wollen die heutigen Wunder nicht anerkennen und vergessen gerne die früheren. Ich werde jedoch nicht müde, mich zu offenbaren, um die Menschen zu retten und sie zum Glauben an mich hinzuführen. (…)“

Auszug aus “Der Gottmensch“, Band I von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch, www.parvis.ch

Die Taufe Jesu am Jordan


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