abgründe der woche

22/01/2011

+++   unruhezone : neben tunesien nun auch unruhen in algerien, angespannte lage in ägypten + experten befürchten, dass islamische jugend in europäischen ländern dadurch zu revolten angestachelt werden könnte + im schwedischen malmö ist es bereits zu unruhen unter islamischen migranten gekommen +++  das tägliche brot : in manchen asiatischen ländern wird es wegen hoher inflationsraten und explodierender lebensmittelpreise für viele schwierig, die ernährung ihrer familien zu sichern + in indien, bangladesh und pakistan wenden viele bereits 80% (!) ihres einkommens zum erwerb von nahrungsmitteln auf (in deutschland sind es nur 10%) + uno warnt vor hungersnot und gewalttätigen protesten   +++   stasi lässt grüssen (I) : bundesregierung plant neues „energiekonzept“ + verbraucher sollen künftig per intelligente stromzähler dazu gezwungen werden, haushaltsgeräte wie spül- oder waschmaschine nur noch dann einschalten können, wenn dafür genügend erneuerbare energie z.b. aus windkraft zur verfügung steht + intelligente stromnetze könnten „ungehorsame“ verbraucher auch ganz vom netz nehmen + wegbereitendes gesetz (edl-g) wurde im november 2010 bereits verabschiedet   +++   stasi lässt grüssen (II) : vorratsdatenspeicherung erneut in der diskussion + die alten „ipv4“ ip-adressen werden in den nächsten drei jahren durch ein neues system ersetzt „ipv6“ + war die vergabe der ip-adressen bisher temporär und dynamisch, wird sie unter dem neuen system permanent sein, d.h. internetaktivitäten können künftig über monate hinweg mit einer einzigen polizeiabfrage verfolgt werden und so präzise nutzerprofile erstellt werden   +++   heilige schrift auf den index : evangelischer pastor fordert bundesfamilienministerin auf, bibelpassagen auf den index für jugendgefährdende schriften setzen zu lassen + bibel beinhalte hunderte „menschen- und lebensfeindliche aussagen“ + er prangert an, dass die bibel als rechtfertigung diene für homophobie und abtreibungsgegner   +++   rechtsfreier raum : türkei weist forderung des vatikans nach rechtsstatus für katholische kirche ab + christliche kirchen in der türkei haben grosse schwierigkeiten z.b. für den bau von kirchen, da ihnen offizieller status fehlt + türkei beruft sich auf vertrag von lausanne, wonach nur juden, armenier und griechen als nichtmuslimische minderheiten anerkannt werden   +++

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