25. März: Hochfest Verkündigung des Herrn

24/03/2011

„Hingezogen, geschoben durch seine Liebe, durch deren sich ausdehnende Kraft, vollbringt Gott eine verrückte Tat. Seine Liebe wird verrückt. Er durchbricht die Hindernisse der Vernunft, die Hindernisse, die ihm die Gerechtigkeit auferlegt. Er gehorcht einem Gesetz, das uns neu erscheint: dem der Barmherzigkeit. Er wird sich zur Sünde, zum Versagen hinunter beugen. Er hatte Treue verlangt, er wird der Sünde entgegenkommen. Er wird sein Wort in diese sündige Menschheit hinein projizieren. So steigt also die göttliche, ewige Zeugung auf die Erde in das Geschöpf hinab.

Die beiden Welten, Gott selbst und das Geschöpf, waren gewissermassen getrennt geblieben und hier vereinigen sie sich in der Menschwerdung, im Gottmenschen.“ (Pater Marie-Eugène, Die Freude der Barmherzigkeit)


„Das sind die Worte des Evangelisten: Der Engel trat bei ihr ein -zweifellos bei Maria – und sagte: Sei gegrüsst, du Begnadete, der Herr ist mit dir!

Trat bei ihr ein? Aber wo ein? Es muss, denke ich, in der Verborgenheit ihres einfachen Zimmerchens gewesen sein, wo sie sich, hinter verschlossener Tür aufhielt, um zu ihrem Vater im Himmel zu beten. Es ist die Eigenart der Engel, sich bei jenen aufzuhalten, die beten und die Gesellschaft jener zu lieben, die ihre reinen Hände zum Himmel erheben und mit Freude bringen sie Gott, im lieblichen Duft, das Sühneopfer ihrer heiligen Inbrunst dar.“ (Hl Bernard von Clairvaux, Super Missus)


Die (so wunderschöne) Valtorta-Vision zur Verkündigung des Herrn findet ihr hier

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