Kreuzweg mit dem hl. Pfarrer von Ars (5. und 6. Station)

25/03/2011

An den Freitagen vor Ostern geben wir jeweils zwei Stationen der Kreuzweg-Betrachtung des hl. Pfarrers von Ars wieder.


Vorbereitungsgebet

Ewiger Vater, nimm hin das göttliche Blut, das Jesus Christus, dein Sohn, bei seinem Leiden vergossen hat! Im Blick auf seine Wunden, auf sein von Dornen durchbohrtes Haupt, auf sein liebendes Herz, um aller seiner Verdienste willen verzeihe den Seelen ihre Schuld und rette sie!

Göttliches Blut meines Erlösers, ich bete dich mit großer Ehrfurcht und Liebe an, um die Beleidigungen zu sühnen, welche dir so viele Menschen zufügen.

Mein Jesus, schenk mir Verzeihung und Barmherzigkeit um der Verdienste deines bitteren Leidens und deiner heiligen Wunden willen! Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die ganze Welt erlöst.

O Maria, Schmerzensmutter, drücke deines Sohnes Wunden tief in unsere Herzen ein.


V. Station: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen


Gleich nach der Begegnung mit meiner Mutter kam mir Hilfe: Simon von Cyrene. Habe doch Sorge um den Nächsten, um die Sünder! Wenn du für sie betest, dann ist das, wie wenn du mir deine rechte Hand reichst, mir zu helfen. Wenn du deinem Nächsten hilfst, so hilfst du mir.

Wird dir deine Last zu schwer, schau in mein blutüberströmtes Antlitz und bitte mich um Kraft der Ergebung, damit der Segen dieser Last jenen zugute kommt, die mir die Gefolgschaft oft versagen wollen! Werde sehend für ihr Leid und ihre Not und greife helfend ein! So erleichterst du ein wenig meine Kreuzeslast. Du hilfst mir auch, wenn du dich täglich bemühst, besser zu werden. Hast du dich schon opferfreudig eingesetzt für die Erlösung der Welt?

Seelen, die nicht an ihre Mühen denken und nicht an ihre Leiden, sondern nur den einen Wunsch haben, mir ihre Liebe zu erweisen und mein Herz zu trösten, das sind jene, die wirklich mein Kreuz tragen und meinem Herzen Ruhe und Erquickung spenden.


VI. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch dar


Siehst du, wie die Liebe alle Menschenfurcht überwindet? Betrachte mein schmerzerfülltes Antlitz! Dein liebevoller Blick ist für mich wie das zarte Schweißtuch der Veronika. Ihre mitleidende Liebe hielt es mir entgegen. Mit einer Hand hielt ich es an mein Gesicht und schenkte ihr das Bild meines Antlitzes.

Schau meine Gestalt, zerschlagen von wütenden Henkersknechten! Schau meine Augen, gefüllt mit Tränen und Blut, und sei dir dabei bewusst, dass ich dein Gott bin! Präge dir mein Antlitz ein, das du sahst, als ich die Menschen sterbend errettete, ein Antlitz, das Leben geben will!

Um deiner Barmherzigkeit willen, mein Jesus, drücke deine heiligen Züge meiner Seele auf, damit sie immer dein Antlitz trage!

Betrachte, ja liebe die Wunden, die ich mir schlagen ließ für dich und wodurch ich so viel für dich verdiente! Ich sagte „verdiente“, denn sie waren der Preis, den mein Herz für dich zu zahlen bereit war. Schau zu, ob du jetzt nicht meinen Wunsch erfüllen kannst, mich über alles zu lieben! Wenn du mich tröstest, präge ich mein Antlitz in deine Seele ein, damit du meine „Lichtgestalt“ wirst für die Welt.

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Kreuzweg von Sr Josefa Menendez


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