Kreuzweg mit dem hl. Pfarrer von Ars (7. und 8. Station)

01/04/2011

An den Freitagen vor Ostern geben wir jeweils zwei Stationen der Kreuzweg-Betrachtung des hl. Pfarrers von Ars wieder.


Vorbereitungsgebet

Ewiger Vater, nimm hin das göttliche Blut, das Jesus Christus, dein Sohn, bei seinem Leiden vergossen hat! Im Blick auf seine Wunden, auf sein von Dornen durchbohrtes Haupt, auf sein liebendes Herz, um aller seiner Verdienste willen verzeihe den Seelen ihre Schuld und rette sie!

Göttliches Blut meines Erlösers, ich bete dich mit großer Ehrfurcht und Liebe an, um die Beleidigungen zu sühnen, welche dir so viele Menschen zufügen.

Mein Jesus, schenk mir Verzeihung und Barmherzigkeit um der Verdienste deines bitteren Leidens und deiner heiligen Wunden willen! Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die ganze Welt erlöst.

O Maria, Schmerzensmutter, drücke deines Sohnes Wunden tief in unsere Herzen ein.


VII. Station: Jesus fällt zum zweiten Male unter dem Kreuz

Christus hat die Sünden aller Menschen getragen. Was ihn erneut zu Boden wirft, sind die Wiederholungssünden, die oft begangen werden aus Schwäche, Gleichgültigkeit und Bosheit. Jesus allein weiss, was im Menschen ist. Alle will er retten mit seiner opfernden und sühnenden Liebe. Seine Lehre für uns lautet:

Du kannst mir dabei helfen, wenn du auf dem Weg nach Kalvaria mutig den Opferkelch füllst mit deinen Opfern und Leiden, damit ich ihn zum Segenskelch mache für alle, deren Heil gefährdet ist. Dazu braucht es meine Liebe und meine Gnade.

Denke oft an alle Christen in der Welt: an die Leidenden, die Verfolgten, die Verlassenen, die Flüchtlinge, die Märtyrer, die Schwerkranken und Sterbenden, die sich bemühen, mir zu dienen und mich ihrer Liebe zu versichern! Bete für sie! Biete meine Verdienste dem Vater an! Sie gehören dir. Ich habe sie mit grossen Schmerzen erkauft, habe alles für sie bezahlt und für dich verdient.

Du kennst zu wenig die Macht des Gebetes: Es ist wie ein starker Arm, der meinen Arm stützt, und ich erlaube dir, dass du mich stärkst. Dein Gebet ist der Schlüssel zur Öffnung der Schatzkammer meiner Gnaden. Je mehr du ihn benützt, desto mehr vermittelst du Gnaden an die Menschen.

VIII. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen

Weinet nicht über mich, sondern über die Sünde! Ich sprach so wegen den Henkern, die mich umgaben und die ich so gerne retten wollte. Was hätte ich nicht alles für sie getan?

Wenn ich dich leiden sehe für mich – geduldig und ergeben – nehme ich deine Leiden als Zeichen der Liebe an, so als ob die deinen meine Leiden überstiegen und so wertvoll wären, dass mein Herz sie reichlich belohnen will. Lasse mich deshalb nicht ohne Leiden sein! Sie weben gleichsam den Sündern das Gloriengewand der Gotteskindschaft.

Die mich liebenden Seelen ziehen mein Erbarmen auf sich, sie sind meine Gehilfen an der Rettung der Welt. Deine Sehnsucht sei, mein Herz zu trösten, das von Bitterkeit erfüllt ist. Biete meinem Vater meine Verdienste an, um die Sünden der Menschen zu sühnen! Zu wenige bedienen sich ihrer. Dir stehen sie zur Verfügung. Benütze sie eifrigst und vermittle Ströme der Gnaden aus meinen heiligen Wunden denen, die krank sind an Seele und Leib!


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Kreuzweg von Sr. Josefa Menendez


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