Archive for the 'Heilige/ Selige/ Märtyrer' Category

Wer wieder seinen Jahresheiligen ziehen mag,

07/01/2015

kann das bei JAKOB tun. 

„Eine Stelle der Welt, …

15/12/2012

… ein winziges Teilchen wenigstens, können wir alle verändern, das ist unser eigenes Herz.“ (Reinhold Schneider)

zum 3. Adventssonntag 2012: Lukas 3,10-18: 

Johannes der Täufer, „ein Großer des Reiches Gottes“

„Sie hat alles gegeben“

10/11/2012

Sonntagsevangelium vom 11. November 2012: Mk 12,38-44

Zum entsprechenden Valtorta-Auszug „Das Scherflein der Witwe“ geht es hier.

Nachstehend ein dazu passender und berührender Auszug aus der Selbstbiographie der Hl. Therese vom Kinde Jesu, gefunden auf evangeliumtagfuertag.org:

„Ich will dich im Buch des Lebens lesen lassen, das die Wissenschaft der Liebe enthält“. Die Wissenschaft der Liebe, o ja, dies Wort tönt süß im Ohr meiner Seele; nur diese Wissenschaft begehre ich. Nachdem ich alle meine Schätze für sie dahingab, habe ich, wie die Braut des Hohenliedes (vgl. Hld 8,7), die Empfindung, nichts gegeben zu haben… Ich begreife so gut, dass nur die Liebe uns dem lieben Gott wohlgefällig zu machen vermag, und so ist diese Liebe das einzige Gut, das ich begehre.

Jesus gefällt es, mir den einzigen Weg zu zeigen, der zu diesem göttlichen Glutofen führt; dieser Weg ist die Hingabe des kleinen Kindes, das angstlos in den Armen seines Vaters einschläft… „Wer unerfahren ist, kehre hier ein“ (Spr 9,4), hat der Heilige Geist durch den Mund Salomos gesagt, und derselbe Geist der Liebe hat ferner gesagt: „Der Geringe erfährt Nachsicht und Erbarmen“ (Weish 6,6). In seinem Namen verkündet uns der Prophet Jesaja, dass am letzten Tage der Herr „wie ein Hirt seine Herde zur Weide führt und die Lämmer auf dem Arm trägt“ (Jes 40,11)…

Ach! Fühlten doch alle schwachen und unvollkommenen Seelen, was die kleinste aller Seelen empfindet, die Seele Ihrer kleinen Therese; so würde keine einzige daran verzweifeln, den Gipfel des Berges der Liebe zu erreichen; denn Jesus fordert keine großen Taten, sondern nur Hingabe und Dankbarkeit. Sagt er doch im Psalm 50: „Ich nehme von dir Stiere nicht an noch Böcke aus deinen Hürden. Denn mir gehört alles Getier des Waldes, das Wild auf den Bergen zu Tausenden. Ich kenne alle Vögel des Himmels… Hätte ich Hunger, ich brauchte es dir nicht zu sagen, denn mein ist die Welt und was sie erfüllt. Soll ich denn das Fleisch von Stieren essen und das Blut von Böcken trinken? Bring Gott als Opfer dein Lob“ (Ps 50,9-13). Das ist alles, was Jesus von uns fordert. Er bedarf unserer Werke nicht, sondern nur unserer Liebe; denn derselbe Gott, der erklärt, er brauche es uns nicht zu sagen, wenn er hungere, hat sich nicht gescheut, von der Samariterin ein wenig Wasser zu erbitten (Joh 4,7). Ihn dürstete… Er hatte Durst nach Liebe. Ach! Mehr denn je fühle ich: Jesus dürstet. Er trifft nur auf Undankbare und Gleichgültige unter den Jüngern der Welt, und unter seinen eigenen Jüngern findet er – ach! – so wenig Herzen, die sich ihm ohne Rückhalt hingeben und die ganze Zärtlichkeit seiner unendlichen Liebe verstehen.

Die Samariterin Fotinai

Eine kleine weiße Blume

22. Juli: Gedenktag hl. Maria Magdalena

22/07/2012

Valtorta-Auszug: Maria Magdalena bittet Jesus um die unendliche Liebe

(im Anschluss daran befindet sich die Litanei zu dieser großen Heiligen)

Novene zur hl. Martha

21/07/2012

Am 29. Juli wird der Gedenktag der hl. Martha sein, der „Gastgeberin Christi“. In Tarascon, Südfrankreich, wird dieser Tag besonders gefeiert: nach provenzalischer Tradition hat die Heilige dort, nachdem sie mit ihren Geschwistern Lazarus und Maria Magdalena aus Bethanien auf dem Seeweg nach Frankreich geflohen war, ein amphibien-/ reptilienähnliches Untier mit dem Kreuzzeichen bezähmt. Es könnte sich um ein Krokodil gehandelt haben, das, wie damals üblich, aus Afrika kommend von den Römern über die Rhone verschifft worden und entkommen war. Die Bezähmung des Tieres hatte die Bekehrung der einheimischen Bewölkerung zur Folge. Die heilige Martha lebte danach noch mehrere Jahre in Tarascon und wird dort heute noch verehrt. 1187 wurden in der heutigen Krypta der Kirche Sainte Marthe, die auch ihr Wohnort gewesen sein könnte, ihre Reliquien wiederentdeckt.

Interessanterweise kommt in den Visionen der Maria Valtorta die Schilderung einer Szene vor, in der sich Jesus mit seiner Mutter, den Aposteln und den Jüngerinnen zu Fuß unterwegs befindet. Sie stoßen unerwarteterweise auf kleine Krokodile und besonders Martha hat große Angst vor diesen Tieren und fragt Jesus entsetzt, ob solche Tiere wirklich notwendig sind. Seine Antwort:

“Das müsste man den fragen, der sie erschaffen hat. Aber glaube mir, wenn er sie gemacht hat, dann ist das ein Zeichen dafür, dass sie zu etwas gut sind, und wenn sie auch nur dazu dienten, den heldenhaften Mut der Martha zu bestätigen”, sagt Jesus mit einem schelmischen Augenzwinkern.

“Oh, Herr, du scherzest mit mir und du hast recht. Aber ich habe einfach Angst und werde mich nie überwinden können.”

“Das werden wir noch sehen… Was bewegt sich dort vorne im Gebüsch?” fragt Jesus und schaut aufmerksam nach vorne…

Die Existenz von Krokodilen in der Saron-Ebene in Palästina mag zunächst erstaunlich erscheinen, wird aber von verschiedenen Quellen bestätigt, so z.B. von Plinius und durch die Jahrhunderte von mehreren Pilgern, zuletzt 1883 von Victor Guérin.

zum Valtorta-Auszug: Der heldenhafte Mut der Martha

In der folgenden Novene können wir uns an diese demütige und glaubensstarke Heilige wenden, die zu den treuen Freunden Jesu zählte:

Verehrungswürdige heilige Martha, 

ich wende mich bittend an Dich und zähle in meinen Nöten und Prüfungen ganz auf Deine Hilfe. Zum Dank verspreche ich Dir, dieses Gebet überall zu verbreiten.

Demütig bitte ich Dich, mich in meinen Sorgen und Schwierigkeiten zu trösten.

Bei der großen Freude, welche Dein Herz erfüllte, als Du in Deinem Heim den Herrn der Welt aufnahmst, bitte ich Dich darum, Dich für mich und meine Familie einzusetzen, auf dass wir den Herrn in unseren Herzen aufnehmen und bewahren und so die Heilmittel für unsere Nöte zu erlangen verdienen, vor allem für die Sorge, die mich gegenwärtig bedrückt: (persönliches Anliegen nennen).

Ich flehe Dich an, Du Helferin in aller Not, hilf uns die Schwierigkeiten zu bewältigen, so wie Du den Drachen besiegtest. Amen.

Vater unser… – Gegrüßet seist du… – Ehre sei dem Vater… – 3 x: Heilige Martha, bitte für uns

Und weil morgen, am 22. Juli, auch der Gedenktag von Maria Magdalena, der „großen Liebenden“ ist, geht’s hier noch zu dem Valtorta-Auszug mit den beiden Schwestern:

„Martha, Martha, du machst dir Sorge und Unruhe um vieles“

Die christliche Provence

6. Juli: Gedenktag hl Maria Goretti

06/07/2012

Hier kann über diese Märtyrerin der Reinheit nachgelesen werden. Wir bitten sie um Hilfe und Fürsprache, vor allem für die Jugend:

Heilige Maria Goretti! Du hast, gestärkt durch Gottes Gnade, unerschrocken im jugendlichen Alter Dein Blut vergossen. Um Deine jungfräuliche Reinheit unbefleckt zu bewahren, hast Du entschlossen Dein Leben geopfert. Wende Deine Hilfe der armen Menschheit zu, die vom Wege des Heils so weit abgewichen ist! Zeige allen, besonders der Jugend, mit welchem Mut und mit welcher Bereitschaft alles aus Liebe zu Jesus geopfert werden muß, um Ihn nicht zu beleidigen und die Seele nicht mit schwerer Sünde zu beflecken! Erlange uns vom Herrn den Sieg in den Versuchungen, Trost und Kraft im Leiden und alle Gnaden, die wir durch Dich erbitten wollen! Hilf uns, rein und fromm durch das Leben zu gehen, damit wir wie Du die ewige Herrlichkeit im Himmel erlangen! Amen.

Hildegard von Bingen in den Heiligenkalender aufgenommen

12/05/2012

Dies vermeldete die Deutsche Bischofskonferenz am Donnerstag. Die Heiligsprechung ist damit zwar nicht erfolgt, aber die Mystikerin ist nun trotzdem eine offizielle Heilige der katholischen Kirche. Es gab immer wieder Versuche, die Heiligsprechung durchzusetzen. Im Laufe der Geschichte haben sich insgesamt Päpste mit der Heiligsprechung von Hildegard befasst, doch immer scheiterten die Versuche u.a. an unzureichenden Lebensbeschreibungen der Äbtissin. Umso größer ist die Freude bei den Benediktinerinnen des Klosters Eibingen über diese Anerkennung der Hildegard von Seiten der Kirche. Sr Philippa Rath OSB hofft, dass die Heiligsprechung nun auch noch erfolgen wird, und vielleicht sogar die Erhebung Hildegards zur Kirchenlehrerin.

Ausführliche Informationen hier, im Artikel von Münchner Kirchenradio

Bitten an den heiligen Josef

19/03/2012

Heiliger Josef, du Schutzherr der Kirche, schütze den Papst, die Bischöfe und Priester und die ganze heilige Kirche, bewahre sie im rechten Glauben und in der Einheit.

Heiliger Josef, du väterlicher Beschützer unserer Familien, schenke uns gegenseitige Liebe und den häuslichen Frieden; hilf uns in allen unseren Ängsten, Nöten und Sorgen, vor allem bei der rechten Erziehung der Kinder.

Heiliger Josef, du Schrecken der bösen Geister, verwehre ihnen den Zugang zu unseren Familien und lasse nicht zu, dass eine Seele unserer Angehörigen verlorengehe.

Heiliger Josef, wir bitten dich: sei du unser Vater und Beschützer, Führer und Helfer, damit wir alle in dem gegenwärtigen Kampf gegen die drohende Macht des Bösen standhalten und zur himmlischen Heimat gelangen. Amen.

31. Januar: Gedenktag Hl. Johannes Bosco

31/01/2012

Die Vision des Hl. Don Bosco vom Mai 1862

„Stellt euch vor, wir befinden uns an der Küste des Meeres oder besser noch auf einer einsamen Klippe und sehen kein Land außer dem Boden unter unseren Füssen. Auf dem weiten Meer erkennen wir eine unzählbare Menge von Schiffen, die sich für eine Seeschlacht geordnet haben. Sie verfügen über eiserne Schiffsschnäbel und sind mit Kanonen, Gewehren, sonstigen Waffen jeglicher Art und Brandsätzen ausgerüstet. Sie nähern sich einem Schiff, das viel größer ist als das ihrige und versuchen, dieses mit ihren spitzigen Schnäbeln zu beschädigen, es anzuzünden und ihm jeden nur möglichen Schaden zuzufügen. Das große Schiff wird von vielen kleinen Booten begleitet, die von ihm Befehle empfangen und das majestätische Schiff gegen die feindliche Flotte verteidigen. Sie haben starken Gegenwind und das aufgewühlte Meer scheint die Angreifer zu begünstigen.

Don Bosco im Jahr 1886

Mitten im weiten Meer stehen in geringem Abstand voneinander zwei mächtige Säulen. Die eine wird von einer Statue der Immaculata gekrönt, zu deren Füssen steht: „Auxilium christianorum“ (Helferin der Christen), auf der zweiten, viel höheren und mächtigeren Säule sehen wir eine übergroße Hostie, darunter auf einem Schild die Worte: „Salus credentium“ (Heil der Gläubigen).

Der Papst als Kommandant des großen Schiffes erkennt die Wut der Feinde und damit die Gefahr, in der sich seine Getreuen befinden. Er ruft deshalb die Steuermänner der Begleitboote zur Beratung auf sein Schiff. Der Sturm wird immer heftiger; die Kommandanten müssen auf ihre Boote zurückkehren. Nach Beruhigung der See ruft der Papst die Kommandeure ein zweites Mal zu sich. Plötzlich bricht der Sturm von Neuem los. Der Papst steht am Steuer und versucht mit aller Kraft sein Schiff zwischen die beiden Säulen zu lenken, an denen viele Anker und große Haken angebracht sind. Die feindlichen Schiffe beginnen nun mit dem Angriff und wollen das päpstliche Schiff versenken. Immer wieder versuchen sie Brandmaterial an Bord des großen Schiffes zu schleudern und feuern mit ihren Bordgeschützen aus allen Rohren. Trotz des leidenschaftlichen Kampfes der feindlichen Schiffe und des Einsatzes aller Waffen scheitert jedoch der Angriff, und das päpstliche Schiff durchpflügt, obwohl auf beiden Seiten bereits schwer angeschlagen, frei und sicher das Meer, denn kaum getroffen, schließt ein sanfter Wind, der von den beiden Säulen ausgeht, sofort jedes Leck.

Auf den Schiffen der Angreifer platzen jetzt die Kanonenrohre, die Schiffsschnäbel zerbrechen, viele Schiffe bersten auseinander und versinken im Meer. Plötzlich wird jedoch der Papst von einer feindlichen Kugel getroffen. Seine Helfer stützen ihn und richten ihn wieder auf, wenig später trifft ihn erneut ein feindliches Geschoss, und er sinkt tot zu Boden.

Bei der feindlichen Flotte erhebt sich ein Freuden- und Siegesgeschrei. Die auf dem päpstlichen Schiff versammelten Kommandeure wählen in solcher Eile einen neuen Papst, dass die Nachricht vom Tod des Steuermanns zugleich mit der Nachricht von der Wahl des Nachfolgers bei den Feinden ankommt. Jetzt verlieren diese plötzlich allen Mut, das päpstliche Schiff aber überwindet alle Hindernisse und fährt sicher zwischen die beiden Säulen, wo es vor Anker geht. Die Feinde flüchten, rammen sich gegenseitig und gehen zugrunde. Die kleinen Begleitboote des päpstlichen Schiffes rudern mit voller Kraft ebenfalls zu den beiden Säulen und machen dort fest. Auf dem Meer tritt eine große Stille ein.“

An dieser Stelle fragte Don Bosco seinen späteren Nachfolger als Generaloberer, Don Michael Rua: „Was hältst Du von dieser Erzählung?“ Don Rua antwortete: „Mir scheint, das Schiff des Papstes ist die Kirche, deren Oberhaupt er ist. Die andern Schiffe sind die Menschen, das Meer ist die Welt. Jene, die das große Schiff verteidigen, sind die treuen Anhänger des Papstes, die anderen seine Feinde, die mit allen Mitteln die Kirche zu vernichten suchen. Die beiden Säulen bedeuten, wie mir scheint, die Verehrung Mariens und der hl. Eucharistie.“

Don Bosco sagte: „Du hast gut gesprochen. Nur ein Ausdruck muss richtig gestellt werden: Die feindlichen Schiffe bedeuten die Verfolgungen der Kirche. Sie bereiten schwerste Qualen für die Kirche vor. Das, was bisher war, ist beinahe nichts im Vergleich zu dem, was noch kommen wird. Die Schiffe symbolisieren die Feinde der Kirche, die das Hauptschiff zu versenken versuchen, wenn es ihnen gelänge. Nur zwei Mittel verbleiben uns zur Rettung in dieser Verwirrung: Die Verehrung der Gottesmutter und die häufige hl. Kommunion.“

Kurzbiografie Don Bosco

Valtorta-Auszug: „Das Heil der Welt liegt in Maria

Valtorta-Auszug: „Meine durch die eigenen Priester aus den Angeln gehobene Kirche“

„Bereitet dem Herrn den Weg“

03/12/2011

Der Valtorta-Auszug zum Evangelium zum 2. Adventssonntag 2011 befindet sich HIER.