Archive for the 'Jungfrau Maria' Category

8. September: Fest Mariä Geburt

07/09/2011

Sagt an, wer ist doch diese, die auf am Himmel geht,
die überm Paradiese als Morgenröte steht?
Sie kommt hervor von ferne;
es schmückt sie Mond und Sterne,
die Braut von Nazareth.

Sie ist die reinste Rose, ganz schön und auserwählt,
die Magd, die makellose, der sich der Herr vermählt.
O eilet, sie zu schauen, die schönste aller Frauen,
die Freude aller Welt.

Sie ist der Himmelsheere, der Engel Königin,
der Heilgen Lust und Ehre, der Menschen Trösterin,
die Zuflucht aller Sünder, die Hilfe ihrer Kinder,
die beste Mittlerin.

(von Johann Khuen 1638 während der Schrecken des Dreissigjährigen Krieges geschrieben)

Valtorta-Auszug: Maria kann die Zweitgeborene des Vaters genannt werden

Valtorta-Auszug: Um Fleisch zu werden, bedurfte ich einer Mutter


22. August: Maria Königin

22/08/2011

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Ein sicherer Weg

18/08/2011

Dort, wo Maria ist, kann der Teufel nicht weilen. Daher ist es ein unfehlbares Kennzeichen, dass man vom guten Geist geführt wird, wenn man eine große Andacht zu dieser guten Mutter hat, oft an sie denkt und oft von ihr spricht. (…) Wie das Atmen ein sicheres Zeichen ist, dass der Körper lebt, so ist der häufige Gedanke an Maria und ein oft wiederholtes Gebet zu ihr ein sicheres Merkmal, dass die Seele, frei von der Sünde, das Leben der Gnade bewahrt hat.


Da Maria allein alle Häresien besiegt und vernichtet hat, wie die Kirche und der Heilige Geist bekennen: Sola cunctas haereses interemisti in universo mundo, wird ein getreuer Verehrer Mariä, obwohl die Kritiker dies nicht anerkennen wollen, niemals in eine Häresie oder einen Glaubensirrtum verfallen, wenigstens nie in formeller Weise. Er mag materiell irren, die Lüge für Wahrheit, den bösen Geist für den guten halten, wenn auch nicht so leicht als ein anderer; früher oder später wird er aber seinen Fehler und seinen materiellen Irrtum erkennen, und wenn er ihn erkannt hat, nie und nimmer hartnäckig darauf bestehen oder daran festhalten.

Auszug aus “Das Goldene Buch” vom hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort, zu beziehen über den Lins-Verlag,  A-6804 Feldkirch

Besondere Aufgaben Mariä für die letzten Zeiten

15. August: Hl. Hochfest Mariä Himmelfahrt

15/08/2011

Hier geht’s zur entsprechenden Valtorta-Vision, wir wünschen Euch einen schönen Feiertag zu Ehren der heiligen Jungfrau.

Königin und Herrscherin und Mutter des Königs der Engel

27/07/2011

Die Braut (Birgitta) sah die Himmelskönigin, Gottes Mutter, die eine unbeschreiblich schöne und kostbare Krone auf dem Haupt hatte. Das wunderbar schöne Haar war über die Schultern geschlagen, und sie trug einen goldenen Rock, der in einem unsagbaren Glanz erstrahlte, mit einer blauen Kappe aus Azur oder klarer Himmelsfarbe.


Als die Braut sich nun über einen so herrlichen Anblick wunderte und in dieser Verwunderung in einer inneren Verzückung ganz hingerissen dastand, zeigte sich ihr plötzlich der hl. Johannes der Täufer, der zu ihr sagte:

„Hör genau zu, was dies bedeutet. Die Krone bedeutet, dass sie (Maria) Königin und Herrscherin und Mutter des Königs der Engel ist; das ausgebreitete Haar bedeutet, dass sie rein und eine unbefleckte Jungfrau ist. Die Kappe mit Himmelsfarbe besagt, dass alle zeitlichen Dinge wie tot für sie sind. Der goldene Rock, dass sie vor Gottesliebe brannte und glühte, innerlich und äußerlich. 

Aber in die Krone setzt ihr Sohn sieben Lilien, und zwischen diese Lilien setzte er sieben Edelsteine. Die erste Lilie ist ihre Demut, die zweite ihre Gottesfurcht, die dritte ihr Gehorsam, die vierte ihre Geduld, die fünfte ihre Standhaftigkeit, die sechste ihre Milde, (denn sie ist mild und gibt allen, die sie bitten), die siebente ihre Barmherzigkeit in Drangsal (denn in welcher Drangsal sich auch der Mensch befindet, wird ihm geholfen, wenn er sie von ganzem Herzen anruft).“

(Brigitta von Schweden, Himmlische Offenbarungen, Buch I, Kapitel 31)

Mariä Heimsuchung

31/05/2011

wird heute gefeiert. Hier geht’s zum entsprechenden Valtorta-Auszug. 


Die Jungfrau grüßt…

30/05/2011

… aus einer Gasse in Avignon, unweit des Papstpalastes


Karsamstag

22/04/2011

Oh, gesegnete Mutter und Jungfrau, die Du die Passion und den Tod Deines göttlichen Sohnes Jesus Christus mitgelitten hast, vernimm unser Flehen…

Diktat Jesu an Maria Valtorta: „Maria muss Eva auslöschen“

Unsere Liebe Frau von Akita

18/03/2011

1973 vernahm in Japan eine taube junge Schwester, Mitglied des Instituts der Dienerinnen der Heiligen Eucharistie, drei verschiedene Botschaften, die von einer Marienstatue im Kloster von Akita ausgingen. In den folgenden Jahren ging von der Statue eine duftende Flüssigkeit aus, ausserdem blutete sie an der rechten Hand und weinte über hundert mal. Diese 1988 vom Vatikan durch Kardinal Ratzinger anerkannte Erscheinung fand 150 Kilometer vom Epizentrum des Erdbebens der vergangenen Woche statt. Danach erfolgten Wunder und Bekehrungen, besagte Schwester Agnes wurde z. B. von ihrer Taubheit geheilt (wie von der Gottesmutter in der ersten Botschaft versprochen).

Die Botschaften weisen grosse Parallelen zu Fatima und La Salette auf: die Heilige Jungfrau ruft zu Buße und Rosenkranzgebet auf, warnt vor teuflischen Machenschaften innerhalb der Kirche („Die Kirche wird erfüllt sein von Menschen, die Kompromisse annehmen“, „Altäre und Kirchen wird man verwüsten“) und vor einer fürchterlichen Strafe, falls die Menschen nicht bereuen und sich nicht bessern: „Die einzigen Waffen, die uns bleiben werden, sind der Rosenkranz und das Zeichen, das der Sohn zurückgelassen hat“.

Die drei Botschaften im Wortlaut:

6. Juli 1973: „Meine Tochter, meine Novizin, du hast gut daran getan, alles zu verlassen, um mir nachzufolgen. Leidest du sehr an deiner Taubheit? Du wirst geheilt werden, sei dessen gewiß. Habe Geduld, es ist die letzte Prüfung. Schmerzt dich die Wunde an deiner Hand? Bete zur Sühne für alle Sünden der Menschen. Jedes Mitglied dieser Gemeinschaft ist mir eine unersetzbare Tochter. Verrichtest du gewissenhaft das Gebet der Dienerinnen der Hl. Eucharistie? Komm, beten wir es zusammen … Bete viel für den Papst, die Bischöfe und die Priester.“

3. August 1973: „Meine Tochter, meine Novizin, liebst du den Herrn? Wenn du den Herrn liebst, dann höre, was ich dir zu sagen habe: es ist sehr wichtig. Du sollst es deinen Vorgesetzten mitteilen. Viele Leute betrüben den Herrn. Ich erwarte Seelen, die ihn trösten wollen. Mit dem Sohn erwarte ich Seelen, die, um den Zorn des himmlischen Vaters zu beschwichtigen, anstelle der Sünder und der Undankbaren leiden und durch ihre Armut (Opfer) Sühne leisten. Um seinen Zorn gegen die Welt zu offenbaren, beabsichtigt der Vater, über die ganze Menschheit eine schwere Strafe zu verhängen. Ich habe schon mehrmals mit dem Sohn versucht, seinen Zorn zu mildern. Ich habe den Vater zurückgehalten, in dem ich ihm das Leiden und das Blut seines Sohnes zeigte und ihm die kostbaren Sühneseelen darbrachte, die unseren Vater trösten. Gebet, Buße, Armut, mutige Opfer können den Zorn des Vaters beschwichtigen. Ich wünsche, daß dein Institut in diesem Sinne handle, daß es seine Armut schätze, daß es sich bekehre und bete, um den Undank und die Beleidigungen vieler, vieler Menschen zu sühnen. Verrichtet fleißig das Gebet des Institutes. Setzt es in die Tat um und bringt es als Sühne dar. Möge sich jede von euch entsprechend ihrer Fähigkeit und ihrer Aufgabe völlig dem Herrn hingeben! Auch in einem Säkularinstitut ist das Gebt notwendig. Die Seelen, die beten wollen, sind bereits vereinigt. Ohne euch allzusehr um die Form zu kümmern, seid treu und eifrig im Gebet, um den Herrn zu trösten.“

Sr. Agnes Sasagawa

 

13. Oktober 1973 [Anm: 13. Oktober 1918 = letzte Erscheinung in Fatima, Sonnenwunder]: „Meine geliebte Tochter, höre gut auf das, was ich dir zu sagen habe. Du sollst deinen Oberen davon berichten. Wie ich dir schon früher sagte, wird der himmlische Vater, wenn die Menschen nicht bereuen und sich nicht bessern, eine schwere Strafe über die ganze Menschheit verhängen; eine Strafe, die fürchterlicher sein wird als die Sintflut: eine Strafe, wie man sie noch nie erlebt hat. Feuer wird vom Himmel fallen und einen großen Teil der Menschheit vernichten. Die Guten wie die Bösen werden sterben, und weder Priester noch Gläubige werden verschont. Die Überlebenden werden so sehr leiden, daß sie die Toten beneiden. Die einzigen Waffen, die uns bleiben werden, sind der Rosenkranz und das Zeichen, das der Sohn zurückgelassen hat. Betet täglich den Rosenkranz. Betet den Rosenkranz für die Bischöfe und die Priester. Teuflische Machenschaften werden sogar in die Kirche eindringen, und Kardinäle werden sich gegen Kardinäle erheben und Bischöfe gegen Bischöfe. Die Priester, die mich verehren, werden von ihren Mitbrüdern verachtet und bekämpft werden. Altäre und Kirchen wird man verwüsten. Die Kirche wird erfüllt sein von Menschen, die Kompromisse annehmen. Durch den Teufel verführt, werden zahlreiche Priester und Ordensleute den Dienst am Herrn aufgeben. Der Teufel wird sich besonders um die gottgeweihten Seelen bemühen. Es betrübt mich, daß so viele Seelen verlorengehen. Wenn man weiter sündigt, wird es keine Vergebung mehr geben.“


Hirtenbrief des zuständigen Bischofs, der die Ereignisse schildert

Botschaft der Gottesmutter bei ihrer Erscheinung in La Salette (1846)

Hl. Rafael Arnaiz Baron (12)

15/02/2011

Am 11. Oktober 2009 wurde der spanische Trappist Rafael Arnaiz Baron (1911-1938) heilig gesprochen. Dieser mit 27 Jahren in der Abtei San Isidro de Duenas verstorbene Mystiker beeindruckt durch seine tiefe Spiritualität und sein einfaches und frohgemutes Wesen, mit dem er vertrauensvoll sein Kreuz auf sich nahm. Dank der freundlichen Genehmigung  der Herausgeberin und des Bernardus-Verlags, bei dem die Gesamtausgabe der Schriften des Heiligen bestellt werden können („Nur Gast auf Erden?“),  veröffentlichen wir hier Auszüge aus denselben.


Im November 1935, zwei Monate vor seiner Rückkehr in die Trapa, beginnt eine regelmässige Korrespondenz zwischen Rafael, der sich seit eineinhalb Jahren zur Heilung der Diabetes in Oviedo im Haus seiner Eltern aufhält und seiner Tante Maria in Avila, mit der er ausgemacht hat, sich ‚Bruder‘ bzw. ‚Schwester‘ zu nennen.

An seine Tante Maria, Herzogin von Maqueda, von Oviedo aus

11. November 1935 – Montag – im Alter von 24 Jahren

Meine liebste Schwester! Wie viele Dinge vergaß ich vor ein paar Tagen trotz des langen Briefes! In Wirklichkeit sagte ich Dir gar nichts. Es stimmt, dass unsere Worte zu armselig sind, um manches auszudrücken, und dass wir unfähig zu allem sind. Nun ist es aber ebenso eine Tatsache, dass es unter uns auch nicht nötig ist, meinst Du nicht?

Heute oder morgen erwarte ich Deinen Brief, in dem Du mir viel „dummes Zeug und Einfältigkeiten“ schreibst … Wenn Du wüßtest, wie oft ich Deinen Brief gelesen habe! Du machst mir so viel Mut zum Fortsetzen meines Weges! Wie gut ist der Herr! Wie einfach sind Seine Wege! Es sieht aus, als warte Er darauf, daß wir in Schwierigkeiten geraten, um uns eine Hand hinzuhalten und uns Seine Hilfe anzubieten. Siehst Du das auch so?

Weißt Du was? Es scheint mir, daß Dich der Herr erhört hat; Deine Liebe ist nicht umsonst. Ich habe großen inneren Frieden, und mein Ungestüm hat sich etwas gelegt; zumindest habe ich es in eine Bahn gelenkt. Und Dir, wie geht’s Dir? Bestimmt liebst Du Maria jetzt mehr; ist es nicht so? Hat sie Dir nicht geholfen? Teil mir alles mit! Das hilft mir sehr.

Du sagst an einer Stelle Deines Briefes, wo Du von Maria sprichst, daß Du zu ihren Füßen gekniet hast und daß Du das Salve nicht vergißt. Beides ist sehr gut, aber es ist wenig. Ich muß mit Dir schimpfen. Verzeih mir, aber wir sind so verblieben, daß ich nicht Dein Neffe, sondern Dein Bruder bin! Und wenn ich mich darauf berufe, dann sage ich Dir, daß Dir die Briefe besser gelängen, wenn Du in ihnen mehr von der Jungfrau Maria redetest… Sieh, Schwesterchen, nimm dies nicht als Belehrung;  aber als ich anfing, Maria zu lieben, nahm ich mir vor, nichts und niemandem zu schreiben, ohne Maria wenigstens einmal zu erwähnen… Und ich habe mir angewöhnt, mich ihr immer anzuempfehlen, bevor ich zu schreiben beginne. Dann suche ich in meinen Gedanken auch stets nach einer günstigen Gelegenheit, um aus irgendeinem Grund von ihr zu sprechen, und schließlich – wenn ich fertig bin – danke ich ihr für alles, besonders dafür, mir erlaubt zu haben, so kühn zu sein, um… Gut, Du verstehst mich schon!

Die Gottesmutter liebt Dich sehr? Darüber mußt Du vor Jesus, ihrem göttlichen Sohn, Rede und Antwort stehen. Alles, was wir für sie und durch sie tun, ist wenig.

Ich erlaube mir, Dir diese Dinge zu sagen, weil ich versprach, Dir zu helfen. Sieh darin keine Überheblichkeit, sondern meine Liebe zu Dir und meinen Wunsch, daß Du sie sehr liebst, weil Dich dann Gott mehr liebt und Du Ihn! Der hl. Bernhard sagt, daß wir alles durch die Vermittlung Mariens erhalten, und das stimmt.

Wie sollten wir nicht heilig werden, mein Gott, wenn Du uns auf Erden durch so viele gottverbundene Seelen hilfst und vom Himmel aus mit Maria! Entsprechen wir hin und wieder dieser Tatsache? Ich glaube, ja. Jetzt versuchen wir es jedenfalls, meinst Du nicht? Du wirst schon sehen, wie gut das geht. Mit der heiligsten Jungfrau gehen wir, egal wohin. Vergiß das nicht, und bitte sie darum! Ich flehe sie auch für Dich an, und Du wirst sehen, wie sie mich erhört. Sie liebt mich sehr: meine Berufung gehört ihr, und ihr habe ich sie zu verdanken.

(weiter zu TEIL 2)

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