Archive for the 'Zeitgeschehen' Category

Schmerz, Gebet und Buße Jesu (4)

22/03/2015

Vision Maria Valtortas: Mitte Dezember des Jahres 28 müssen zwei neubekehrte Jünger Jesu in Sicherheit gebracht werden, da das jüdische Synedrium nach einem Hinweis des Judas Iskariot diesen nachstellt. Ein Teil der Apostel begleitet ohne das Wissen des Iskariot die Jünger nach Antiochien. Während Jesus auf die Rückkehr der Apostel wartet, zieht er sich alleine für fast drei Wochen zu Buße und Gebet für seinen verräterischen Apostel in eine Höhle bei Jiphtael, in der Nähe des heutigen Yodfat, zurück.

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„Vater, ich fühle es. Du wirst immer strenger mit deinem Sohn, je mehr ich mich dieser meiner Sühne für das Menschengeschlecht nähere. Deine Güte wendet sich immer mehr von mir ab, und dein strenges Antlitz erscheint meinem Geist, der immer tiefer in den Abgrund gestoßen wird, in dem die Menschheit, durch deine Strafe geschlagen, seit Jahrtausenden seufzt.

Es war mir süß zu leiden, und süß war der Weg zu Beginn meines Lebens, süß auch, als ich vom Sohn des Zimmermanns zum Lehrer der Welt wurde, mich von der Mutter losriss, um dich, den Vater, dem gefallenen Menschen zurückzugeben. Im Vergleich zur heutigen Stunde war der Kampf mit dem Feind bei der Versuchung in der Wüste noch leicht. Ich habe mich ihm gestellt mit der Kühnheit eines Helden, der auf alle seine Kräfte zählen kann… Oh, mein Vater!… Wie sind jetzt meine Kräfte geschwächt von der Lieblosigkeit und der Kenntnis vieler, allzu vieler Dinge…

Ich wusste, dass Satan, nachdem er mich versucht hatte, mich verlassen würde, und er verschwand. Die Engel kamen, um deinen Sohn zu trösten, da er Mensch und als solcher der Versuchung Satans ausgesetzt war.

Doch jetzt wird die Versuchung kein Ende nehmen, nach dieser Stunde, in der der Freund leidet wegen der Freunde, die weit weggeschickt worden sind, und wegen des verräterischen Freundes, der ihm in der Nähe und in der Ferne schadet. Sie wird kein Ende haben. Deine Engel werden nicht kommen, um mich in dieser Stunde und nach dieser Stunde zu trösten. Doch die Welt wird kommen. Mit all ihrem Hass, ihrem Spott, ihrer Verständnislosigkeit. Er wird kommen, immer näher quälender und gemeiner, der Verräter, der Meineidige, der sich an Satan verkauft hat, o Vater…!“

Es ist wirklich ein herzzerreissender Aufschrei, ein angstvoller Flehruf, und Jesus wird so unruhig, dass er mich an Gethsemane erinnert.

Gethsemane

„Vater! Ich weiß es. Ich kann ihn sehen… Während ich hier leide und leiden werde, während ich meine Leiden für seine Bekehrung aufopfere und für alle, die mir aus den Armen gerissen wurden und nun mit verwundetem Herzen ihrem Schicksal entgegengehen, verkauft er sich, um größer zu werden als ich, der Menschensohn!

Nicht wahr, ich bin der Menschensohn? Ja! Aber ich bin ja nicht der einzige. Das ganze Menschengeschlecht ist da, die fruchtbare Eva hat ihre Kinder zur Welt gebracht, und wenn ich Abel, der Unschuldige bin, so fehlt auch Kain nicht in der Nachkommenschaft der Menschheit. Wenn ich der Erstgeborene bin, so wie die Menschenkinder es in deinen Augen sein sollten, ohne Makel, so ist er, der in Sünde Geborene, der Schlimmste von denen, die so geworden sind, wie sie sind, nachdem sie in die vergiftete Frucht gebissen haben.“

weiter zu Teil 5

Auszug aus “Der Gottmensch″, Bd. V von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.chwww.parvis.ch

15. März 2015: Gebetstag für Syrien

15/03/2015

Gregor III, der melkitisch-katholische Patriarch von Antiochien, ruft zu einem Weltgebetstag für Frieden und Hoffnung in Syrien am 15. März 2015 auf. Am 15. März 2011 hatten die Kundgebungen gegen das Assad-Regime begonnen.

syrisches Kind

Tägliches Gebet für den Frieden in Syrien

Gott des Mitleids,
höre die Schreie des syrischen Volkes,
stärke diejenigen, die unter der Gewalt leiden,
schenke denen Trost, die um ihre Toten trauern,
gib den umliegenden Ländern Kraft in ihrer Sorge und Hilfe für die Flüchtlinge,
wandle die Herzen derjenigen, die zu Waffen gegriffen haben
und schütze diejenigen, die sich für den Frieden einsetzen.

Gott der Hoffnung,
bewege die Regierenden den Frieden zu wählen anstelle der Gewalt
und die Versöhnung mit den Feinden zu suchen.
Wecke das Mitgefühl in der Weltkirche für das syrische Volk
und schenke uns die Hoffnung auf eine Zukunft des Friedens,
die auf der Gerechtigkeit für alle gründet.

Darum bitten wir Dich durch Jesus Christus, Fürst des Friedens und Licht der Welt.

Amen.

(Quelle: Kirche in Not)

Unerhört: Papst diskriminiert Kaninchen!

20/01/2015

Anscheinend hat unser Papst während des Rückflugs von den Philippinen Journalisten gegenüber folgenden Ausspruch getan (laut kathpress): „Einige glauben – entschuldigt bitte das Wort -, um gute Katholiken zu sein, müssen wir sein wie Kaninchen, nicht wahr? Nein. Verantwortete Elternschaft. Das ist klar.“

Aber natürlich entschuldigen wir das Wort, nur welches meint er eigentlich, unser Papst? Glauben? Katholiken? Oder gar Kaninchen? Das ginge allerdings entschieden zu weit! Die armen Kanickel müssten wieder mal herhalten!

Wir sind Herrn Leowsky, dem Präsident des Zentralverbandes Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter sehr dankbar, dass er diese unschuldigen Tierlein sofort verteidigt und gleichzeitig noch andere tolle Vorschläge macht: „Er sollte vielleicht mal darüber nachdenken, solche Redensarten gehen zu lassen und dafür die Verhütung freigeben.“ Jawollja, lasse er sie doch gehen oder von mir aus auch fahren oder hoppeln, diese cuniculophoben Redensarten! Freie Verhütung für die Kaninchen!

Der Stolz eines jeden Züchters - wir brauchen mehr davon!

Der Stolz eines jeden Züchters – wir brauchen mehr davon!

Viele Ungereimtheiten bei der Charlie-Geschichte

13/01/2015
Mund der Wahrheit, Rom

Mund der Wahrheit, Rom

 

Man muss kein sogenannter „Verschwörungstheoretiker“ sein, um mitzukriegen, dass vieles unstimmig ist bei den von offizieller Seite verbreiteten Versionen über die Anschläge in Paris. Wer sich nur etwas im Netz auf die Suche macht, findet jede Menge Stolpersteine: die von einer Zeugin beschriebenen blauen Augen eines Attentäters, der „vergessene“ Ausweis, der (angebliche) Selbstmord des ermittelnden Kommissars, der Bericht des Druckereibesitzers, der den Terroristen Kaffee gekocht hat und sagt, dass sie um ihn besorgt waren, weil er keine kugelsichere Weste anhatte, das Vorgehen der Spezialeinheiten beim Erschießen der verschanzten Männer und so einiges mehr.

Zusätzliches Unbehagen: Millionen Menschen, die plötzlich Charlie sind und jene daneben finden, die nicht Charlie sein wollen. Politiker, die untergehakt wie die besten Freunde einträchtig für „die Freiheit“ demonstrieren, aber Edward Snowden seinem Schicksal überlassen haben. Eine Abstimmung der Leser auf der Figaro-Seite, die mit 84% dafür stimmen, eine Ausnahmegesetzgebung für Terrorismus einzuführen usw.

Parallelen zum World Trade Center sind unverkennbar. Auch damals waren anscheinend offensichtlich islamistische Täter am Werk, trotzdem bezweifeln noch immer Millionen von Menschen die offiziell verbreitete Version zu den Hintergründen des Anschlags. Wir kennen auch die Wahrheit von Paris nicht, aber so simpel-dimpel wie uns die Geschichte verkauft wird, verhält sich das mit Sicherheit alles nicht.

Sind wir Charlie?

08/01/2015

Eine Welle der Solidarität geht durch das zerbröckelnde Frankreich und die Politiker schüren und nutzen sie einstimmig. Es war schon verwunderlich, dass es so lange ruhig blieb in diesem Land, in dem rund 7,5% der Bevölkerung Muslime sind (Tendenz rapide steigend) und von denen wiederum viele zu den knapp 25% Arbeitslosen unter 25 Jahren zählen. Während Nicolas Sarkozy gewisse Problemzonen noch mit dem Karcher reinigen wollte und sich daher unter den meisten Immigranten keiner großen Beliebtheit erfreute, gelang es François Hollande mit schleimigen Versprechungen deren Wählerstimmen einzufangen.

Spätestens nach dem Einstieg der Grande Nation in den Kampf gegen die IS-Kämpfer im September 2014 (angeblich um den islamistischen Terrorismus zu bekämpfen) war klar, dass in Frankreich jederzeit ein Pulverfass hochgehen kann, und das ist nun gestern in Paris geschehen. Getroffen hat es Mitarbeiter einer satirischen Zeitschrift, die sich gerne an den großen Religionen gütlich taten und gelegentlich durchaus die Grenzen des Humors in Richtung Gehässigkeit überschritten. Während beleidigte Christen sich meist nicht einmal verbal zur Wehr setzen, weiss heute jeder, dass man sich in Lebensgefahr begibt, wenn man sich an den Inhalten des Islam vergreift. Die Mitarbeiter von ‚Charlie Hebdo‘ haben diese Gefahr vielleicht unterschätzt und sind nun dem kaltblütigen Hass zum Opfer gefallen.

Charlie

???

Und schon geht es von allen Seiten los: Einflussreiche aller Religionen und Nationen spulen wie unter Hypnose die übliche Floskel ab: solche extremistischen Terrorakte hätten mit dem Islam nichts zu tun. Man kann es nicht mehr hören! Wo sind die öffentlichen Personen, die sich trauen, das Kind beim Namen zu nennen? Wird nicht grade großsprecherisch die Meinungs- und Pressefreiheit verteidigt, sind wir nicht alle Charlie, wie es in Frankreich allenthalben tönt? Die Empörung über das Attentat unter den Franzosen ist groß und vermutlich auch ein Ventil dafür, was in diesem Land schon lange vor sich hin gärt und leider außer von der extremen Rechten nicht thematisiert wird: die Unzufriedenheit bzw. Angst und Unsicherheit großer Teile der Bevölkerung gegenüber den nordafrikanischen, muslimischen Immigranten. Bereits heute kommt es zu wütenden Gegenangriffen an Moscheen, einer zweiten Schießerei in Paris usw. und alles könnte sich weiter hochschaukeln. 

Traurig ist auch sehr, dass die verabscheuungswürdigen Gewalttaten durch Muslime an Zigtausenden von friedlichen christlichen Kindern, Frauen und Männern in großen Teilen der Welt, vor allem in jüngster Zeit im Irak, in der Mainstream-Presse und in der Bevölkerung so gut wie keinen Widerhall erfahren, während die gestern ermordeten Journalisten bereits als Märtyrer bezeichnet werden. Was hat sich eigentlich geändert in den letzten 2000 Jahren?

Gebet des Papstes, am Pfingstfest heute

08/06/2014

für das Heilige Land während des Treffens von Abbas und Peres im Vatikan:

Herr, Gott des Friedens, erhöre unser Flehen!

Viele Male und über viele Jahre hin haben wir versucht, unsere Konflikte mit unseren Kräften und auch mit unseren Waffen zu lösen; so viele Momente der Feindseligkeit und der Dunkelheit; so viel vergossenes Blut; so viele zerbrochene Leben; so viele begrabene Hoffnungen… Doch unsere Anstrengungen waren vergeblich. Nun, Herr, hilf Du uns! Schenke Du uns den Frieden, lehre Du uns den Frieden, führe Du uns zum Frieden! Öffne unsere Augen und unsere Herzen, und gib uns den Mut zu sagen: „Nie wieder Krieg!“; „Mit dem Krieg ist alles zerstört!“ Flöße uns den Mut ein, konkrete Taten zu vollbringen, um den Frieden aufzubauen.

Herr, Gott Abrahams und der Propheten, Du Gott der Liebe, der Du uns erschaffen hast und uns rufst, als Brüder zu leben, schenke uns die Kraft, jeden Tag Baumeister des Friedens zu sein; schenke uns die Fähigkeit, alle Mitmenschen, denen wir auf unserem Weg begegnen, mit wohlwollenden Augen zu sehen. Mach uns bereit, auf den Notschrei unserer Bürger zu hören, die uns bitten, unsere Waffen in Werkzeuge des Friedens zu verwandeln, unsere Ängste in Vertrauen und unsere Spannungen in Vergebung. Halte in uns die Flamme der Hoffnung am Brennen, damit wir mit geduldiger Ausdauer Entscheidungen für den Dialog und die Versöhnung treffen, damit endlich der Friede siege. Und mögen diese Worte – Spaltung, Hass, Krieg – aus dem Herzen jedes Menschen verbannt werden! Herr, entwaffne die Zunge und die Hände, erneuere Herzen und Geist, damit das Wort, das uns einander begegnen lässt, immer „Bruder“ laute und unser Leben seinen Ausdruck finde in „Shalom, Frieden, Salam“! Amen.

Holy Land

 

Hier geht’s zur deutschen Version der Seite des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem

Gebet zum Gekreuzigten

18/04/2014

MeisterMarienlebens_Kreuzigung_Crucifixion_Christus_Kreuz_Maria_Magdalena_Johannes_Hnf412_g Siehe, o gütigster und süßester Jesus! Vor deinem Angesicht werfe ich mich auf die Knie nieder und bitte und beschwöre dich mit der heissesten Inbrunst meiner Seele: durchdringe mein Herz mit den lebhaftesten Gefühlen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe und verleihe mir eine wahre Reue über meine Sünden mit dem unerschütterlichen Willen, mich zu bessern, da ich jetzt mit inniger Rührung und tiefstem Schmerz meiner Seele deine fünf Wunden betrachte und dabei beherzige, was von dir, o guter Jesus, der Prophet David geweissagt hat: „Sie haben meine Hände und Füße durchbohrt, sie haben alle meine Gebeine gezählt.“

Petition für Edward Snowden

12/02/2014

Wer diesen mutigen Mann unterstützen möchte, kann hier eine Petition unterschreiben.

 

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Jerusalmer Patriarch protestiert gegen Hauszerstörung

14/11/2013

Eine Mitteilung des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem (aber hierzulande interessiert sich die Presse ja lieber ausführlichst dafür, welche Flugklasse ein Bischof geflogen ist – verkehrte Welt!)

Marienweihe morgen durch unseren Papst…

12/10/2013

Aus diesem Anlass möchten wir nochmal darauf hinweisen, dass die in Portugal von der Muttergottes erbetene Russland-Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens immer noch nicht erfolgt ist… und auch morgen nicht erfolgen wird. Wir hatten die Fakten HIER zusammengetragen.

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