Posts Tagged ‘Antichrist’

Vatikan will Weltregierung

26/10/2011

Der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden fordert in einem kürzlich erschienenen Dokument die Einrichtung einer „globalen Zentralbank“ als ersten Schritt in Richtung einer „politischen Weltautorität“, um Finanz- und Wirtschaftspolitik humaner und gerechter zu gestalten. Das Dokument nennt die UN als möglichen Bezugspunkt für eine solche Einrichtung.

Diese Idee ist keineswegs neu im Vatikan, die Vatikan-II-Päpste Johannes XXIII und Paul VI haben schon in den 60er-Jahren ähnliches formuliert.

Passend dazu liest sich eine Veröffentlichung des Internationalen Währungsfonds (IWF), erschienen im April 2010. Darin wird ebenfalls die Möglichkeit einer globalen Zentralbank erörtert, sowie die Einführung einer Weltwährung. Voraussetzung für die breite Akzeptanz einer solchen Universalwährung sei eine erhebliche finanzielle Instabilität, was sich angesichts der sich verschärfenden Eurokrise und wachsender Unzufriedenheit in vielen Ländern mit der wirtschaftlichen und politischen Lage ja bereits konkret abzeichnet.

Es ist also nicht so abwegig, dass sich die globalisierte, hochgradig vernetzte und überwachte Welt früher oder später tatsächlich in einer „WU“, einer Weltunion wiederfinden wird.

Was einem zu denken gibt, ist zum einen, dass der Vatikan, Institution der Kirche Christi, die in der Welt, aber nicht von der Welt ist bzw. sein sollte (Joh 17,16), mit solchen Forderungen den rein weltlich gesinnten Institutionen quasi nach dem Mund redet.

Zum anderen fühlt man sich bei derartigen Zukunftsskizzen einer Weltregierung an Szenarien aus der Johannesoffenbarung erinnert, die die Herrschaft des Antichristen beschreiben:

„Das Tier öffnete sein Maul, um Gott und seinen Namen zu lästern, seine Wohnung und alle, die im Himmel wohnen. Und es wurde ihm erlaubt, mit den Heiligen zu kämpfen und sie zu besiegen. Es wurde ihm auch Macht gegeben über alle Stämme, Völker, Sprachen und Nationen. Alle Bewohner der Erde fallen nieder vor ihm: alle, deren Name nicht seit der Erschaffung der Welt eingetragen ist ins Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet wurde. Wenn einer Ohren hat, so höre er.“ (Offb 13, 6-9)

Und weiter heißt es:

„Wer zur Gefangenschaft bestimmt ist, geht in die Gefangenschaft. Wer mit dem Schwert getötet werden soll, wird mit dem Schwert getötet. Hier muss sich die Standhaftigkeit und die Glaubenstreue der Heiligen bewähren.“

(Offb 13, 10)

Unsere Standhaftigkeit und Glaubenstreue müssen sich immer bewähren, in den zahlreichen Versuchungen, denen ein jeder von uns im Laufe seines Lebens ausgesetzt ist. Besonders aber auch jetzt, wo wir vielleicht am Vorabend großer gesellschaftlicher Umwälzungen stehen. Hoffen und beten wir, dass die Hirten der Kirche das auch erkennen und entsprechend handeln mögen.

Wer ist der Antichrist?

Apokalypse und Antichrist

19. September: Jahrestag der Marienerscheinung in La Salette

19/09/2011


zur Botschaft der Gottesmutter vom 19. September 1846

Frankreich: Demnächst Aufführung von blasphemischen Theaterstücken

07/09/2011

In Frankreich sollen demnächst zwei blasphemische, antichristliche Theaterstücke aufgeführt werden:

das erste nennt sich „Golgotha Picknick“ und der Regisseur, der das ganze verbrochen hat, heißt Rodrigo Garcia. Darin wird unser Herr Jesus als „el puto diablo“ beleidigt und mit einem Terroristen verglichen. Es fehlen einem die Worte. Wir wollen nicht weiter ausführen, was dieser Garcia sich noch alles Perverses hat einfallen lassen, um seinem Hass Ausdruck zu verleihen. In Spanien war das Stück jedenfalls schon auf Widerstand gestoßen, was den Regisseur zu der arroganten Bemerkung veranlasste, dass er das gewohnt sei, denn schliesslich sein ein großer Teil des Publikums eben dumm. Aufführungen sollen im November in Toulouse und im Dezember in Paris stattfinden.

Der zweite antichristliche Angriff ist eine Art Oper namens „Zum Begriff ‚Gesicht des Gottessohnes'“ und stammt von Romeo Castelucci. Es soll den Winter über durch Frankreich tingeln. Darin werden Bilder des Antlitzes unseres Herrn auf das Übelste malträtiert, mit Fäkalien beschmutzt, von Kindern mit Steinen beworfen usw. Am Ende erscheint dann eine Schrift „Du bist nicht mein Hirte“. Oh weh oh weh oh weh. 

Die christliche Organistation „France Jeunesse Civitas“, die sich vor kurzem bereits gegen das blasphemische Jesusbild in Avignon engagiert hatte, ruft auch hier wieder dazu auf, eine Petition zu unterschreiben. Parallel dazu sollen Emails an die angegebenen Adressen der Theater geschrieben werden.

Hier geht es zur Petition

Herr Glück freut sich über den grünen Wahlsieg

02/04/2011

„Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, lobt Kretschmann, der ebenfalls dem ZdK angehört, für seine offen katholische Haltungberichtet Radio Vatikan. Anscheinend fände Herr Glück das ganz klasse, wenn Herr Kretschmann in Baden-Württemberg grüner Ministerpräsident würde: „Er wird nichts tun, wo er seine Grundsätze verraten müsste, so kenne ich ihn.“

Hä? Wie soll das also zusammengehen mit dem Landtagswahlprogramm der Grünen, wie es kath.net hier beschreibt: Kita oder Kindergarten ab Säuglingsalter, Gemeinschafts-Ganztagsschulen, Verständnis für die schwullesbische Leitkultur fördern, Darstellung der verschiedenen Regenbogenfamilienformen in Schulbüchern, Förderung der Genderideologie, Einführung von Adoptionsrecht und reproduktionsmedizinischen Massnahmen für alle möglichen Arten von Lebensgemeinschaften usw…?

Giovanni di Paolo: Schöpfung und Vertreibung aus dem Paradies

Grün und Katholik sein, das geht doch gar nicht zusammen, da würden zwangsläufig „Grundsätze verraten“, Herr Glück! Edgar Gärtner hat das neulich in seinem Artikel „Öko-Nihilismus: Können Katholiken grün sein?“ gut dargelegt, er meint dort unter anderem:

„Es handelt sich bei der grünen Ideologie, dem „Ökologismus“, also im Kern um die triste, unschöpferische Religion einer manichäischen Selbstmordsekte nach dem Vorbild der Katarer im Mittelalter, die ex- oder implizit davon ausgingen, dass die materielle Welt nicht von Gott, sondern vom Teufel erschaffen worden ist. Aktueller Ausdruck dieser Weltsicht ist die Verteufelung des lebenswichtigen atmosphärischen Spurengases Kohlenstoffdioxid (CO2), dessen Netto-Emission mithilfe planwirtschaftlicher Vorgaben tendenziell bis auf Null gebracht werden soll. Kurz: Endziel der „grünen“ Bewegung ist letztlich das Nichts, die Tilgung des menschlichen „Fußabdrucks“ von der Erde.

Joseph Ratzinger selbst hat in seinen früheren Schriften zur Eschatologie gezeigt, dass sich hinter dem malthusianischen Nihilismus und dem Versprechen einer heilen Welt ein Vorbote des Antichrist verbirgt.“

Das Wahlprogramm der Grünen hat Echo Romeo übrigens zu folgendem Brief inspiriert: „An Frau Direktor Hans-Peter Schmitz…“


Schöne neue Welt-Religion? : Die Baha’i

25/02/2011
Gäbe es diese Religion noch nicht, würde sie sicher dieser Tage erfunden werden. Die Lehre der Bahai mit ihren weltweit etwa 8 Millionen Anhängern wirkt auf den ersten Blick wie ein „Best of“ der Weltreligionen. Sie liefert das ideale spirituelle Gerüst für eine politisch korrekte Weltregierung. Ihre ethischen Grundsätze lesen sich wie eine Erweiterung der UN-Charta:

„Die ganze Menschheit ist als Einheit zu betrachten.“

„Mann und Frau haben gleiche Rechte.“

„Vorurteile jeglicher Art müssen abgelegt werden.“

„Der Weltfrieden muss verwirklicht werden.“

„Es muss ein Weltschiedsgerichtshof eingesetzt werden.“

Weiter werden eine Weltsprache und Einheitsschrift, sowie eine allgemeine Schulpflicht gefordert, um allen Kindern eine optimale Bildung (= gemäß Bahai/UN-Weltbild) zuteil werden zu lassen.

Bahai-Schrein auf dem Berg Karmel, Israel

Die hohe Kompatibilität mit den UN-Prinzipien hat zu einer engen Kooperation beider Organisationen geführt: die Bahai International Community ist bei der UN als Nichtregierungsorganisation anerkannt und agiert als Berater bei verschiedenen UN-Gremien wie Wirtschafts- und Sozialrat, Entwicklungs- und Umweltprogramm, Bevölkerungsfonds und WHO. 2008 erklärte die UNESCO die Bahai-Stätten und das Pilgerzentrum, die sich im Heiligen Land (!) auf dem Berg Karmel, in Haifa und Akko befinden, zum Weltkulturerbe.

Auch was das Spirituelle betrifft, gibt sich die Bahai-Religion verführerisch wohlklingend und zieht aus diesem Grund vortrefflich junge Menschen in ihren Bann. Immerzu ist die Rede von Einheit, Gleichheit, Harmonie, gepaart mit dem Versprechen, all dies aus eigener Kraft, im hier und jetzt, verwirklichen zu können:

„Alle Menschen müssen die Wahrheit selbständig erforschen.“

„Alle Religionen haben eine gemeinsame Grundlage.“

„Die Religion muss die Ursache der Einigkeit und Eintracht unter den Menschen sein.“

„Die Religion muss mit Wissenschaft und Vernunft übereinstimmen.“

Die Bahai haben ein monotheistisches Gottesverständnis und folgen damit der jüdisch-islamischen Tradition. Die Betonung des Selbsterlösungsgedankens (es gibt kein Opfer, keine Priester, jeder muss die Wahrheit selbst herausfinden), erinnert an fernöstliche Philosophien wie den Buddhismus.

Aber die Bahai-Religion bedient sich auch aus dem Fundus der Christlichen Lehre, modifiziert sie jedoch zu einem Zerrbild. So gelten die Prinzipien der Nächstenliebe und Gewaltlosigkeit, und die Heilige Dreifaltigkeit -Vater, Sohn und Heiliger Geist- taucht als Zerrbild, als „dreifache Einheit“ auf: Einheit Gottes, mystische Einheit der göttlichen Offenbarer und Einheit der Menschheit. Die Ähnlichkeiten gehen noch weiter: der Religionsstifter Bab wurde öffentlich hingerichtet, sein Nachfolger Baha’u’llah ins israelische Exil nach Akko verbannt. Ihre Anhänger werden bis heute im Iran verfolgt und mit strengen Repressalien belegt.

Die Bahai glauben an eine „fortschreitende Gottesoffenbarung“. Ähnlich dem islamischen Verständnis werden alle Religionsstifter und Propheten in einen Topf geworfen, d.h. Jesus Christus ist einer von Vielen in einer Reihe von  „Offenbarern“, darunter Moses, Buddha, Mohammed, und eben die Bahai-Religionsstifter.

Die Bahai-Religion ist antichristlich, und zudem explizit anti-katholisch: so ist z.B. die Beichte verboten.

Es wird sich herausstellen, inwieweit die Bahai noch an Bedeutung gewinnen werden im Zuge der fortschreitenden Bemühungen, eine Weltregierung zu installieren. Hält man sich vor Augen, dass der Bahai-Glaube im Iran seit der islamischen Revolution trotz schwerer Verfolgungen regen Zulauf erfahren hat, ist denkbar, dass dieser Glaube mit seinen islamischen Wurzeln für abtrünnige Moslems eine attraktive Alternativreligion darstellt. Angesichts der jüngsten Revolten in der arabischen Welt könnte die Bahai-Gemeinde daher rasant anwachsen und so an Einfluss gewinnen.

Ob der Antichrist tatsächlich mit der Bahai-Religion in Verbindung stehen wird, ist fraglich, seine Irrlehren aber werden sicher die ein oder andere Parallele zu denen der Bahai aufweisen. Es ist wohl auch kein Zufall, dass sich das Bahai-Hauptquartier im Heiligen Land befindet, dem Heimatland Christi, wo auch die anderen monotheistischen Weltreligionen in Erwartung der Dinge verharren. Denn dort liegt schließlich jener Ort Harmagedon (heute: Megiddo), wo die siegreiche Schlacht Christi über den Antichrist stattfinden wird (vgl Offb. 16, 16).

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Quellen und Verweise:

Dokumentation über die Bahai

Wikipedia

Können Katholiken grün sein?

03/02/2011

Edgar L. Gärtner stellt die Frage, ob sich Katholik sein und der ökologischen Bewegung anhängen vereinbaren lässt. Interessanter Artikel, hier ein Ausschnitt:

„Joseph Ratzinger selbst hat in seinen früheren Schriften zur Eschatologie gezeigt, dass sich hinter dem malthusianischen Nihilismus und dem Versprechen einer heilen Welt ein Vorbote des Antichrist verbirgt. Sehr intensiv hat sich Ratzinger mit den Schriften des vom Anglikanismus zum Katholizismus konvertierten englischen Kardinals John Henry Newman aus dem 19. Jahrhundert beschäftigt und diesen im vergangenen Jahr während seines England-Besuches selig gesprochen. Eines der zentralen Anliegen Newmans war die Entlarvung der Machenschaften des Antichrist, der im Auftrag des Satans versucht, die Kirche von innen her zu zerstören, und zwar durch das Gift der Lüge. Eine der größten Lügen der heutigen Zeit ist zweifelsohne die Klimalüge.“

Vollständiger Artikel bei ‚eigentümlich frei

EU-Kalender ohne christliche Feiertage

18/01/2011

Daniel 7,23-25:

Auf meine Frage bekam ich zur Antwort: „Das vierte Tier bedeutet ein viertes Reich, das anders ist als alle vorhergehenden. Es wird alle Völker der Erde zermalmen, verschlingen und zertreten. Die Hörner bedeuten, dass zehn Könige in diesem Reich regieren werden, dann aber kommt ein elfter König an die Macht, der sich von allen seinen Vorgängern unterscheidet. Drei Könige wird er vom Thron stossen. Er wird verächtlich über Gott, den Höchsten, reden und das heilige Volk des höchsten Gottes unterdrücken.

Er wird versuchen, das Gesetz Gottes und die heiligen Feste abzuschaffen. Ein Jahr und zwei Jahre und ein halbes Jahr wird das Volk Gottes in seine Gewalt gegeben.“


zur Petition EUROPA DIARY: sie fordert, dass die diesjährige Ausgabe des Kalenders (über 3 Millionen Exemplare!) nicht weiter verteilt wird und dass zukünftig die christlichen Feiertage ausdrücklich erwähnt werden

EU-Kalender für Schüler ohne christliche Feiertage (Bericht auf katholisch.at)

Bischof Fürst glaubt Jesus nicht

07/01/2011

Gebhard Fürst, der momentan Bischof von Rottenburg-Stuttgart ist, hat bei seinem Neujahrsempfang verlauten lassen, dass der Niedergang der katholischen Kirche droht, falls sie nicht mit Reformen auf junge Christen zugehe. Wörtlich: „Heute und in der kommenden Generation sind sie die Kirche. Oder sie sind es nicht. Und dann sind wir als Kirche nicht mehr“.

Jesus hat uns aber eindeutig versprochen, dass die Pforten der Hölle seine Kirche niemals überwinden werden, glaubt der Bischof dieser Zusicherung nicht?

Bischof Fürst

Weiters fordert er die üblichen schrägen „Reformen“ wie gemeinsamen Eucharistieempfang für katholisch-evangelische Ehepaare, „barmherzigere Lösungen“ für Geschiedene und Wiederverheiratete und dergleichen unkatholisches mehr – also die üblichen angeblich zur Rettung notwendigen, de facto aber kirchenfeindlichen Massnahmen, die beinhalten, dass sich Gott dem „modernen“ Menschen und nicht der Mensch sich Gott unterwerfen müsse. Auch wenn die Kirche Jesu nie zerstört werden wird, so kann sie doch Schaden nehmen und solch abwegige Reden durch einen Bischof, einen Nachfolger der Apostel, tragen sicherlich zu ihrer Schwächung und zur Ausweitung des Glaubensabfalls bei.

 

„Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehörten. Ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und ihr alle wisst es. Ich schreibe euch nicht, dass ihr die Wahrheit nicht wisst, sondern ich schreibe euch, dass ihr sie wisst und dass keine Lüge von der Wahrheit stammt.“ (1 Joh 2, 18-21)

Vision der A. K. Emmerich: Sieg der streitenden Kirche über ihre Feinde

Sieg der streitenden Kirche über ihre Feinde (3)

30/11/2010

Die stigmatisierte Ordensschwester Anna Katharina Emmerich (1774-1824) aus Westfalen hatte sowohl Visionen aus dem Alten und Neuen Testament, als auch prophetische Visionen über die Zukunft der katholischen Kirche. Der Film „Die Passion Christi“ von Mel Gibson basiert hauptsächlich auf den Visionen der Seherin aus dem Buch „Das bittere Leiden unseres Herrn Jesu Christi“.  2004 wurde sie selig gesprochen.

Wir veröffentlichen hier einige Auszüge aus dem Band „Geheimnisse des Alten und des Neuen Bundes“ mit freundlicher Genehmigung des CHRISTIANA-Verlags, CH-8260 Stein am Rhein, www.christiana.chinfo@christiana.ch, Tel. +41-527 414 131.

Vision vom 10. August 1820

„Ich sehe den Heiligen Vater in großer Bedrängnis. Er bewohnt einen andern Palast und läßt nur wenige Vertraute vor sich.

Würde die schlechte Partei ihre große Stärke kennen, sie wäre schon losgebrochen. Ich fürchte, der Heilige Vater wird vor seinem Ende noch große Drangsale leiden müssen. Die schwarze Afterkirche sehe ich im Wachsen und in üblem Einfluß auf die Gesinnung. Die Not des Heiligen Vaters und der Kirche ist wirklich so groß, daß man Tag und Nacht zu Gott flehen muß. Es ist mir viel zu beten aufgetragen für die Kirche und den Papst…

Ich ward diese Nacht nach Rom geführt, wo der Heilige Vater in großer Bedrängnis noch verborgen ist, um üblen Zumutungen zu entgehen. Er ist sehr schwach und von Trauer, Sorge und Gebet ganz erschöpft. Er hat sich hauptsächlich verborgen, weil er vielen nicht mehr trauen kann. Es ist aber ein alter, einfältiger, sehr frommer Priester bei ihm, der sein Freund ist, und den man als einfältig gar nicht der Mühe wert gehalten, ihn aus seiner Nähe wegzuschaffen. Dieser Mann aber hat viele Gnade von Gott. Er sieht und merkt vieles und teilt es dem Heiligen Vater treulich mit.

Diesem mußte ich mehreres im Gebet eröffnen über Verräter und schlecht Gesinnte unter den vertrautesten hohen Beamten des Heiligen Vaters, das er ihm hinterbringen mußte. Auf diese Weise ist er vor dem gewarnt, der bis jetzt alles machte, und er wird nichts mehr machen. Der Papst ist so schwach, daß er allein nicht mehr gehen kann.“


Sieg der streitenden Kirche über ihre Feinde (1)

Sieg der streitenden Kirche über ihre Feinde (2)

„Ich bin Christus, und es wird keinen anderen Christus geben“

13/11/2010
zum Sonntagsevangelium vom 14. November 2010: Lukas 21,5-19

Sie setzen sich an den Abhang des Ölberges gegenüber dem Tempel, den die sinkende Sonne küßt. Jesus schaut ihn lange und traurig an. Die anderen betrachten voll Stolz seine Schönheit, doch ihr Stolz wird überschattet von der Sorge, die die Worte des Meisters hinterlassen haben. Sollte diese Pracht wirklich dem Untergang geweiht sein!…

Petrus und Johannes reden miteinander. Dann flüstern sie Jakobus des Alphäus und Andreas, die in ihrer Nähe sind, etwas zu, und diese nicken. Petrus wendet sich nun an den Meister und sagt: „Komm mit uns beiseite und erkläre uns, wann deine Prophezeiungen über die Zerstörung des Tempels sich erfüllen werden. Daniel spricht davon. Aber wenn es so gehen würde, wie er sagt und wie auch du sagst, dann würde der Tempel nur noch wenige Stunden bestehen. Wir sehen aber keine Heere oder Kriegsvorbereitungen. Wann wird es also geschehen? Welches wird das Zeichen dafür sein? Du bist gekommen. Du, sagst du, bist im Begriff uns zu verlassen. Doch weiß man, daß es erst geschehen wird, wenn du unter den Menschen weilst. Wirst du also zurückkommen? Wann findet diese Rückkehr statt? Erkläre es uns, damit wir wissen…“

Rembrandt van Rijn - Daniel 8

 

„Es ist nicht nötig beiseitezugehen. Du siehst, die getreuesten Jünger sind geblieben, jene, die euch zwölfen eine große Hilfe sein werden. Sie dürfen die Worte hören, die ich euch sage. Kommt alle her!“ ruft Jesus zum Schluß, um sie um sich zu versammeln.

Die am Hang verstreuten Jünger kommen näher, bilden eine geschlossene Gruppe um Jesus und seine Apostel und hören zu.

„Seht zu, daß euch  niemand irreführt in der Zukunft. Ich bin Christus, und es wird keinen anderen Christus geben. Wenn deshalb viele kommen und sagen „Ich bin Christus“ und viele verführen, so glaubt diesen Worten nicht, auch wenn sie von Wundern begleitet sind. Satan, der Vater der Lüge und der Beschützer der Lügner, hilft seinen Dienern und Anhängern mit falschen Wundern, die man jedoch als solche erkennen kann, da sie immer mit Angst, Unruhe und Lügen verbunden sind. Die Wunder Gottes kennt ihr: Sie schenken heiligen Frieden, Freude, Heil und Vertrauen und führen zu heiligen Wünschen und Werken. Die anderen nicht. Achtet daher auf die Art und Folgen der Wunder, die ihr in Zukunft sehen werdet als Werk der falschen Christusse und all derer, die sich in das Gewand eines Erlösers der Völker hüllen und stattdessen Raubtiere sind, die die Völker verderben.

Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören, ihr werdet Kriege auch sehen, und man wird euch sagen: „Das sind die Zeichen des Endes.“ Erschreckt nicht. Es ist noch nicht das Ende. Dies alles muß vor dem Ende kommen, aber es ist noch nicht das Ende. Volk wird sich gegen Volk erheben und Reich gegen Reich, Nation gegen Nation, Kontinent gegen Kontinent, und Seuchen, Hungersnöte und Erdbeben werden kommen da und dort. Aber dies alles ist erst der Anfang der Wehen. Dann werden sie euch der Drangsal überliefern, euch töten und euch die Schuld an ihren Leiden geben in der Hoffnung, von diesen befreit zu werden, wenn sie meine Diener verfolgen und vernichten. Die Menschen beschuldigen immer die Unschuldigen, die Ursache der Übel zu sein, die sie, die Sünder, heraufbeschworen  haben. Selbst Gott, die vollkommene Unschuld und höchste Güte, klagen sie an, die Ursache ihrer Leiden zu sein. Ebenso werden sie es mit euch machen, und ihr werdet um meines Namens willen gehaßt werden. Es ist Satan, der sie aufstachelt. Und falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen. Und wieder wird Satan der Urheber von so viel Übel sein. Und weil die Gesetzeslosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Zuerst muß die Frohe Botschaft vom Reich Gottes in der ganzen Welt verkündet werden zum Zeugnis für alle Völker. Und dann wird das Ende kommen. Die Rückkehr Israels zum Messias, das ihn annehmen wird, und die Verkündigung meiner Liebe auf der ganzen Welt. (…)“

Auszug aus “Der Gottmensch“, Band XI von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com,dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch, www.parvis.ch