Posts Tagged ‘Hefte 1944’

Gott wohlgefälliges Gebet, das Jesus Maria Valtorta diktiert hat:

16/08/2014

„Vater, hilf mir, mich zu heiligen. Meine Schwachheit braucht Dich, um stark zu sein. Vater, ich möchte Dich in Vollkommenheit lieben, weiß aber nicht, wie. Lehre mich, das zu tun, Du, die Göttliche Liebe.

Vater, ich weiß und erinnere mich daran, wieviel Du mir schon geschenkt hast. Ohne Dich wäre ich elend im Leibe und noch mehr im Geiste. Danke für alles, Vater. 

Ich bitte Dich: ‚Schenk mir noch mehr, noch mehr von Deinen Wohltaten‘. Aber nicht aus dem Verlangen nach menschlichem Wohlstand. Mehr als für das Fleisch erbitte ich ’noch mehr‘ für meinen Geist, dem ich das ewige Vaterland erwerben möchte.

O heiliger Vater, dein kleines Geschöpf sehnt sich nach Deiner Brust. Stütze mich auf dem Wege, damit ich nicht auf andere Straßen abweiche, und bei Dir, meiner Ruhe und meiner Seligkeit, ankomme.“

Auszug aus “Die Hefte 1944“ von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.chwww.parvis.ch

gebet

Judas Iskariot, der Gotteslästerer par excellence, ist in der Hölle

17/04/2012

15. Januar [1944]

Jesus sagt:

„(…) Die Menschen dieser Zeit glauben nicht mehr an die Existenz der Hölle. Sie haben sich ein Jenseits nach ihrem Geschmack ausgedacht, ein solches, das ihrem Gewissen weniger Schrecken erregend ist, obwohl dieses doch viel Strafe verdient. Als mehr oder weniger getreue Jünger des Bösen Geistes wissen sie freilich, dass ihr Gewissen vor bestimmten Übeltaten zurückschrecken würde, wenn es wirklich an die Hölle glaubte, so wie der Glaube es darüber belehrt; sie wissen, dass ihr Gewissen nach begangener Übeltat sich besinnen und im Gewissensbiss Reue erwecken, in der Angst Reue erwecken und mit der Reue den Weg der Umkehr zu Mir finden würde.

Ihre ihnen von Satan eingegebene Bosheit – sie sind ja seine Diener oder Sklaven (je nachdem, wie weit sie sich dem Willen und den Einflüsterungen des Bösen Feindes ergeben haben) – will dieses Zurückschrecken und diese Rückbesinnung nicht. Deshalb gibt man den Glauben an die Hölle auf, die es hingegen wirklich gibt, und fabriziert sich einen anderen – wenn man sich überhaupt einen fabriziert – einen Glauben, dass es da nichts anderes als eine Verschnaufpause gäbe, um darauf wiederum einen Aufschwung zu neuen, künftigen Höhenflügen zu nehmen.

Diese seine Meinung treibt der Mensch so weit, in gotteslästerlicher Weise  zu glauben, dass der größte aller menschlichen Sünder, Satans geliebter Sohn, der, wie das Evangelium sagt, ein Dieb war (*), der, wie Ich  sage, nach menschlichem Ruhm begierig und süchtig war, der Iskariote, der sich aus Lüsternheit zu der dreifachen Begierlichkeit zum Verkäufer des Gottessohnes gemacht und Mich für 30 Silberlinge und mit dem Zeichen eines Kusses – einem lächerlich kleinen Geldwert, aber einem unendlichen affektiven Wert – in die Hände der Henker überliefert hat, dass also dieser erlöst werden und zu Mir (in die ewige Seligkeit) gelangen könnte, indem er aufeinander folgende Lebensphasen durchlaufen würde.

Nein. Wenn er der Gotteslästerer par excellence war, so bin Ich kein solcher. Wenn er der Unredliche par excellence war, so bin Ich kein solcher. Wenn er derjenige war, der Mein kostbares Blut verächtlich vergoss, so bin ich kein solcher. Judas zu verzeihen wäre eine Lästerung Meiner Gottheit, die von ihm verraten wurde; es wäre Unrecht allen anderen Menschen gegenüber, die weniger schuldig als er sind und doch für ihre Sünden bestraft werden, es wäre Verachtung Meines eigenen kostbaren Blutes, und es hieße schließlich, dass Ich Meine eigenen Gebote nicht achtete. (…)“

(*) Judas Iskariot. Vgl. Joh 12,4-6. Und weiter, was den Iskarioten betrifft: Mt 26, 14-16.47-50; Mk 14,10-11.43-46; Lk 22,3-6.47-48; Joh 18,1-3.

Auszug aus “Die Hefte 1944“ von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch, www.parvis.ch

„Wenn ihr Buße tut…“

22/03/2011

26. Juli [1944]

Jesus sagt:

„… Und die Abtötung? Ach! sie soll rein sein. Wie viele unnütze Abtötungen praktiziert ihr! Unnütze und sündige! Warum? Weil sie unrein sind. Unrein sind die vom Verlangen nach Lob und Lieblosigkeit befleckten. Gut sein, um gelobt zu werden, eine Buße üben, um aufzufallen, sich überwinden, eine bestimmte Frucht nicht zu essen, damit die Welt das bewundere, dann aber nicht geduldig, demütig und barmherzig zu sein, ist wirklich unnütz.

Was soll Ich denn mit dem Opfer eures Verzichts auf eine Frucht anfangen, wenn ihr euch für diesen Verzicht rächt, um einen eurer Brüder mit giftigen Worten zu beißen. Was soll Ich mit einer eurer Bußübungen anfangen, wenn ihr dann nicht einmal das, was das Leben euch bringt, zu ertragen wisst? Welch ein Verdienst ist es, außer dem Haus gut zu sein, aber bei euch daheim giftige Vipern? Welch ein Verdienst ist es, einen Bußgürtel zu tragen, wenn ihr nicht den Bußgürtel meines göttlichen Willens schweigend zu tragen versteht?

El Greco: büßende Maria Magdalena

Denkt an das, was Ich gesagt habe: „Wenn ihr Buße tut, salbt euer Haupt und wascht euer Gesicht“. (1) In den törichten Augen der Welt dürft ihr ruhig als nicht abgetötet erscheinen. Es genügt, wenn ihr kein Ärgernis erregt, denn das Ärgernis ist immer schlecht. Wenn ihr hingegen als gewöhnliche Sterbliche erscheint und deshalb nur Gleichgültigkeit und kein Lob erntet, euch aber insgeheim aus Liebe zu Gott und zu den Nächsten verzehrt, wird euer Verdienst in den Augen Gottes groß sein.

Und wenn ihr euch keine Bußen aufzuerlegen wisst, ach! dann nehmt die an, die das Leben euch auferlegt. Es gibt so viele! Nehmt sie an mit den Worten: „Wenn diese Mühsal von Gott kommt, dann geschehe, Herr, Dein Wille; wenn sie von einem böswilligen Bruder kommt, dann opfere ich sie Dir auf, himmlischer Vater, damit Du ihm verzeihst und ihn rettest“.

So sollt ihr es halten, Geliebte. Und alles in euch soll rein sein. Dann besitzt ihr die Reinheit des Herzens. Aber in einem reinen Herzen schlägt Gott Seinen Thron auf.

Geht nun hin in Frieden. Schreite in Meinem Frieden auf dem Weg der Herzensreinheit voran, und denke daran, dass die Herzensreinen Gott genießen werden. (2)“

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(1) Vgl. Mt 6,17.

(2) Vgl. Mt 5, 8.

Auszug aus “Die Hefte 1944″ von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch, www.parvis.ch