Posts Tagged ‘Himmelskönigin’

Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel

14/08/2012

„Dies ist das vollkommene Werk des Schöpfers.

Dies ist, was ich mir unter allen Menschenkindern zum wahren Bild und Gleichnis schuf, die Frucht eines schöpferischen und göttlichen Meisterwerkes, das Wunder des Universums, das in einem einzigen Wesen durch die wie Gott ewige, geistige, vernunftbegabte, freie und heilige Geistseele das Göttliche vereint mit dem materiellen Geschöpf im unschuldigsten, heiligsten Fleisch, vor dem alles Lebende in den drei Reichen der Schöpfung sich verneigen muss.

Dies ist der Beweis meiner Liebe zum Menschen, für den ich ein vollkommenes Wesen und das selige Los des ewigen Lebens in meinem Reich wollte. 

Dies ist der Beweis meiner Vergebung für den Menschen, dem ich durch den Willen einer dreifachen Liebe die Wiedergutmachung und Wiederherstellung vor meinen Augen gewährt habe. 

Dies ist der mystische Prüfstein.

Dies ist das Verbindungsglied zwischen Mensch und Gott.

Dies ist sie, die die ersten Tage der Zeit wiederbringt und meinen göttlichen Augen die Freude gewährt, eine Eva zu betrachten, wie ich sie erschaffen hatte und die nun noch viel schöner und heiliger ist, denn sie ist die Mutter meines Wortes und die Märtyrerin der großen Vergebung. Um ihres unbefleckten Herzens willen, das keinen Makel, auch nicht den geringsten, kannte, öffne ich nun die Schätze des Himmels, und um ihres Hauptes willen, in dem nie der Hochmut wohnte, fasse ich meinen Glanz in einen Stirnreif und kröne sie, denn sie ist mir heilig und soll eure Königin sein!“

Auszug aus “Der Gottmensch″, Bd. XII von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.chwww.parvis.ch

Die Aufnahme Marias in den Himmel

Das Heil der Welt liegt in Maria

Die demütige und große Königin der Welt

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Königin und Herrscherin und Mutter des Königs der Engel

27/07/2011

Die Braut (Birgitta) sah die Himmelskönigin, Gottes Mutter, die eine unbeschreiblich schöne und kostbare Krone auf dem Haupt hatte. Das wunderbar schöne Haar war über die Schultern geschlagen, und sie trug einen goldenen Rock, der in einem unsagbaren Glanz erstrahlte, mit einer blauen Kappe aus Azur oder klarer Himmelsfarbe.


Als die Braut sich nun über einen so herrlichen Anblick wunderte und in dieser Verwunderung in einer inneren Verzückung ganz hingerissen dastand, zeigte sich ihr plötzlich der hl. Johannes der Täufer, der zu ihr sagte:

„Hör genau zu, was dies bedeutet. Die Krone bedeutet, dass sie (Maria) Königin und Herrscherin und Mutter des Königs der Engel ist; das ausgebreitete Haar bedeutet, dass sie rein und eine unbefleckte Jungfrau ist. Die Kappe mit Himmelsfarbe besagt, dass alle zeitlichen Dinge wie tot für sie sind. Der goldene Rock, dass sie vor Gottesliebe brannte und glühte, innerlich und äußerlich. 

Aber in die Krone setzt ihr Sohn sieben Lilien, und zwischen diese Lilien setzte er sieben Edelsteine. Die erste Lilie ist ihre Demut, die zweite ihre Gottesfurcht, die dritte ihr Gehorsam, die vierte ihre Geduld, die fünfte ihre Standhaftigkeit, die sechste ihre Milde, (denn sie ist mild und gibt allen, die sie bitten), die siebente ihre Barmherzigkeit in Drangsal (denn in welcher Drangsal sich auch der Mensch befindet, wird ihm geholfen, wenn er sie von ganzem Herzen anruft).“

(Brigitta von Schweden, Himmlische Offenbarungen, Buch I, Kapitel 31)

Die Herabkunft des Heiligen Geistes

22/05/2010

Man hört keine Stimmen oder Geräusche im Haus des Abendmahls. Es scheinen keine Jünger da zu sein; wenigstens höre ich nichts, woraus ich schließen könnte, daß in anderen Räumen des Hauses Personen versammelt sind. Man hört nur die Stimmen der zwölf Apostel und der hochheiligen Maria, die sich im Saal des Abendmahls aufhalten.

Der Saal scheint nun größer zu sein, da die Einrichtung anders aufgestellt ist und den ganzen mittleren Teil des Raumes und zwei Wände freiläßt. Der große Tisch des Abendmahls ist an die dritte Wand gerückt, und zwischen ihm und den anderen Wänden, und auch an den beiden Schmalseiten des Tisches, stehen nun die Liegen und der Schemel, den Jesus bei der Fußwaschung benützt hat. Aber diese Liegen stehen jetzt nicht im Winkel zum Tisch, sondern parallel dazu, so daß die Apostel sie zum Sitzen nicht alle brauchen und eine, die einzige, die im Winkel zum Tisch steht, ganz der heiligen Jungfrau überlassen können. So sitzt sie in der Mitte des Tisches, an dem Platz, den Jesus beim Abendmahl eingenommen hat.


Auf dem Tisch liegt keine Tischdecke, und auch kein Geschirr steht darauf, die Anrichten sind leer, die Wände schmucklos. Nur die Lampe brennt. Aber nur die mittlere Flamme ist angezündet, die anderen Lämpchen, die den merkwürdigen Leuchter wie eine Krone umgeben, brennen nicht.

Die Fensterläden sind geschlossen und mit schweren, schrägen Eisenstangen gesichert. Doch ein Sonnenstrahl dringt keck durch ein winziges Loch und fällt wie eine lange, dünne Nadel auf den Fußboden, wo er einen kleinen Lichtfleck bildet.

Die Jungfrau, die allein auf ihrer Liege sitzt, hat Petrus und Johannes neben sich, rechts Petrus und links Johannes. Matthias, der neue Apostel, befindet sich zwischen Jakobus des Alphäus und Thaddäus. Vor der Muttergottes steht eine große, niedrige, verschlossene Truhe aus dunklem Holz.

Maria ist dunkelblau gekleidet. Auf dem Haar trägt sie den weißen Schleier und darüber den Saum des Mantels. Von den anderen hat keiner das Haupt bedeckt.

Maria liest langsam und mit lauter Stimme vor. Aber wegen des schwachen Lichtes glaube ich, daß sie weniger liest als aus dem Gedächtnis die Worte der Schriftrolle wiederholt, die sie entfaltet vor sich hält. Die anderen hören schweigend und nachdenklich zu. Ab und zu antworten sie, wenn es angebracht ist.

Das Antlitz Marias ist von einem verzückten Lächeln verklärt. Wer weiß, was sie sieht, daß ihre Augen strahlen wie zwei helle Sterne und ihre elfenbeinfarbenen Wangen gerötet sind, als würde eine rötliche Flamme ihren Schein auf sie werfen! Sie ist wahrlich die mystische Rose…

Die Apostel neigen sich vor, um ihr Gesicht zu sehen, da sie ein wenig schräg zu ihr sitzen, während sie so sanft lächelt und liest und ihre Stimme dem Gesang eines Engels gleicht. Und Petrus ist so gerührt, daß zwei dicke Tränen in seinen Augen erscheinen, durch die Falten längs der Nase herunterrinnen und sich im Dickicht seines graumelierten Bartes verlieren. Johannes hingegen spiegelt das jungfräuliche Lächeln wider und ist in Liebe entflammt wie sie, während sein Blick auf dem Pergament den Text verfolgt, den die Jungfrau liest; und wenn er ihr eine neue Schriftrolle reicht, sieht er sie an und lächelt.

Die Lesung ist zu Ende. Die Stimme Marias verstummt. Auch das Knistern der Pergamente beim Entrollen und Aufrollen. Maria sammelt sich in stillem Gebet, faltet die Hände über der Brust und lehnt das Haupt an die Truhe. Die Apostel beten ebenfalls…

Ein starkes, harmonisches Brausen, das wie Wind und Harfenklang, wie Gesang von Menschen und der Akkord einer herrlichen Orgel klingt, unterbricht plötzlich die morgendliche Stille. Es nähert sich, wird immer wohltönender und lauter, erfüllt die Erde mit seinen Schwingungen, erfaßt das Haus und überträgt sich auch auf Wände und Möbel. Die bisher in der Ruhe des geschlossenen Raumes reglose Flamme des Leuchters flackert wild, so als wehte ein Wind durch den Raum, und die Kettchen der Lampe klirren und vibrieren bei diesem überwältigenden Klang.


Die Apostel heben bestürzt die Köpfe, und da dieses großartige Brausen, in dem alle die schönsten Töne, die Gott dem Himmel und der Erde geschenkt hat, enthalten sind, immer näher kommt, stehen einige von ihnen auf, bereit zu entfliehen; andere kauern sich auf den Boden, bedecken den Kopf mit den Händen und den Mänteln oder schlagen sich an die Brust und bitten den Herrn um Vergebung; wieder andere klammern sich an Maria, da sie zu erschrocken sind, um ihre sonst übliche Zurückhaltung gegenüber der Reinsten zu bewahren. Nur Johannes ist nicht erschrocken, denn er sieht den strahlenden Frieden der Freude, der auf dem Antlitz Marias immer ausgeprägter wird, als sie lächelnd das Haupt erhebt, einem nur von ihr gesehenen Etwas entgegen, und dann auf die Knie sinkt und die Arme ausbreitet. Die beiden blauen Flügel ihres so geöffneten Mantels bedecken Petrus und Johannes, die wie sie ebenfalls niedergekniet sind.

Doch alles, was ich hier mit einem gewissen Zeitaufwand niederschreibe, geschieht in einem Augenblick…

Und nun das Licht, das Feuer, der Heilige Geist, der mit einem letzten melodischen Brausen in Form einer hellen leuchtenden, glühenden Kugel in den verschlossenen Raum eindringt, ohne daß Türen oder Fenster sich bewegt hätten. Die Kugel schwebt einen Augenblick etwa drei Handbreit über dem Haupt Marias, das nun unbedeckt ist, da Maria beim Anblick des Feuers des Paraklets die Arme erhoben hat, als wolle sie es auf sich herabrufen, und dabei den Kopf mit einem Freudenschrei, mit einem Lächeln unendlicher Liebe, zurückgeworfen hat. Und nach diesem Augenblick, in dem sich das ganze Feuer, die ganze Liebe des Heiligen Geistes auf seine Braut konzentriert, teilt sich die heiligste Kugel in dreizehn wohlklingende und hell strahlende Flammen, deren Licht keinen irdischen Vergleich zuläßt. Und diese Flammen steigen herab und küssen die Stirn eines jeden Apostels.

Aber die Flamme, die sich auf Maria niederläßt, ist keine senkrechte Feuerzunge, die die Stirn berührt, sondern eine Krone, ein Stirnreif, der das jungfräuliche Haupt umgibt und die Königin krönt, die Tochter, die Mutter, die Braut Gottes, die unversehrte Jungfrau, die ganz Schöne, die ewig Geliebte und ewige Jungfrau, die nichts Unreines berühren kann, sie, die durch den Schmerz gealtert war, aber in der Freude der Auferstehung wiedererstanden ist und gemeinsam mit dem Sohn vermehrte Schönheit und Frische des Fleisches und der Blicke und vermehrte Lebenskraft erlangte… und so schon die Schönheit ihres glorreich in den Himmel aufgenommenen Leibes, ihres zur Paradiesblume erkorenen Leibes ahnen läßt.

Der Heilige Geist läßt seine Flammen um das Haupt der Geliebten erstrahlen. Was wird er ihr sagen? Geheimnis. Das glückliche Antlitz ist verklärt in übernatürlicher Freude und lächelt das Lächeln der Seraphim, während die Tränen auf den Wangen der Gebenedeiten im Licht des Heiligen Geistes wie Diamanten strahlen.

Das Feuer verweilt einige Zeit… Dann entschwindet es. An seine Herabkunft erinnert nur ein Duft, den keine irdische Blume auszuströmen vermag… Der Duft des Paradieses…

Die Apostel kommen wieder zu sich…

Maria bleibt in ihrer Ekstase. Sie legt nur die Arme über die Brust, schließt die Augen, senkt das Haupt… und setzt ihr Zwiegespräch mit Gott fort… unempfindlich gegen alles, was sie umgibt…

Niemand wagt es, sie zu stören.

Johannes zeigt auf sie und sagt: „Sie ist der Altar. Auf ihrer Herrlichkeit hat sich die Herrlichkeit Gottes niedergelassen…“

„Ja. Stören wir ihre Freude nicht. Gehen wir und verkünden wir den Herrn, damit seine Werke offenbar und seine Worte den Völkern bekannt werden“, sagt Petrus mit übernatürlicher Begeisterung.

„Gehen wir! Gehen wir! Der Geist Gottes brennt in mir“, sagt Jakobus des Alphäus.

„Und er treibt uns an zu handeln. Uns alle. Wir wollen gehen und den Heiden das Evangelium verkünden.“

Sie gehen hinaus, wie gezogen oder geschoben von einer unwiderstehlichen Kraft.

Auszug aus “Der Gottmensch”, Bd. XII von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch, www.parvis.ch

Jesus erklärt die Göttliche Trinität

8. Dezember – Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen und immerwährenden Jungfrau und Gottesmutter Maria

07/12/2009

Maria ist einerseits ein Abbild Evas in ihrer Reinheit und Unversehrtheit vor dem Sündenfall, andererseits ein Gegenbild Evas, insofern Eva die Ursache des Verderbens, Maria aber die Ursache des Heiles ist.“ (Ephraim der Syrer, 4. Jhd.)


Jesus sagt :

« Um Fleisch zu werden, bedurfte ich einer Mutter. Um Gott zu sein, musste mein Vater Gott sein. Und siehe da, Gott erschuf sich eine Braut und sagte zu ihr : « Folge mir! An meiner Seite wirst du sehen, was ich für unseren Sohn tue. Schau und juble, ewige Jungfrau, ewige Tochter. Dein Lachen erfülle dieses Reich, gebe den Engeln den Ton an und lehre das Paradies die himmlische Harmonie! Ich schaue auf dich. Ich sehe dich schon, wie du sein wirst, o unbefleckte Frau, die du jetzt nur Geist bist: Gedanke, an dem ich mein Wohlgefallen finde.

Ich schaue auf dich und gebe das Blau deiner Augen dem Meer und dem Firmament; die Farbe deiner Haare dem heiligen Korn; das reine Weiss und das Rosa, die Farben deiner seidenen Haut, der Lilie und der Rose; als Vorbild für die Perlen nehme ich deine feingearbeiteten Zähne; die süssen Erdbeeren bilde ich mit einem Blick auf deinen Mund; den Nachtigallen lege ich deine Stimme in die Kehle und den Turteltauben dein Klagen.

Maria Himmelskönigin (van Eyck)

Und indem ich deine künftigen Gedanken lese und das Klopfen deines Herzens höre, habe ich ein Leitmotiv für meine Schöpfung. Komm, meine Freude, bewohne die Welten zum Zeitvertreib, solange du noch tanzendes Licht meines Gedankens bist. Die Welten sind da für dein Lachen. Bewohne die Kränze der Sterne und die Ketten der Gestirne. Lege dir den Mond unter deine edlen Füsse und umgürte dich mit dem Sternengurt der Milchstrasse!

Für dich sind die Sterne und Planeten erschaffen worden. Komm und erfreue dich an den Blumen, die deinem Kind zum Spielzeug und dem Sohn deines Schosses zum Kissen dienen werden! Komm und schau, wie ich die Lämmer bilde, die Adler und die Tauben! Sei mir nahe, während ich die Schalen der Meere und die Betten der Flüsse erschaffe, die Berge erhebe und sie bemale mit Schnee und Wäldern; während ich das Getreide säe und die Bäume und den Weinstock bilde: die Olivenbäume für dich, meine Friedensträgerin, und den Weinstock für dich, meine Rebe, die die eucharistische Traube tragen wird.

Eile, fliege, juble, meine Schöne, und lehre die ganze Welt, die von Stunde zu Stunde erschaffen wird, mich zu lieben, du Liebevolle; die Welt soll schöner werden durch dein Lächeln, o Mutter meines Sohnes, du Königin meines Paradieses, du Liebe deines Gottes! »

Und während ich den Irrtum sehe und zugleich die Makellose vor Augen habe, rufe ich aus: « Komm zu mir, die du die Bitterkeit des menschlichen Ungehorsams, der menschlichen Unzucht mit Satan und der menschlichen Undankbarkeit auslöschest, mit dir werde ich Vergeltung üben an Satan. »

Auszug aus “Der Gottmensch″, Band I von Maria Valtorta, mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören.

Am 8. Dezember 1854 erklärte Papst Pius IX. feierlich das folgende Dogma: Die Lehre, welche festhält, daß die seligste Jungfrau im ersten Augenblick ihrer Empfängnis, vermöge einer besonderen Gnade und Bevorzugung von Seite des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu, des Erlösers des menschlichen Geschlechtes, von jeglicher Makel der Erbsünde frei bewahrt worden, ist eine von Gott geoffenbarte Lehre und muß deshalb von allen Gläubigen fest und standhaft geglaubt werden.

Die demütige und große Königin der Welt

Sagt an, wer ist doch diese?

Der Herr hat mich geschaffen im Anfang seiner Wege