Posts Tagged ‘Kindstötung’

Lebensschutz

21/10/2011

Folgende Mail erreicht uns gerade:

Liebe Freunde des Lebens!

Am 25. Oktober findet in Graz eine Gerichtsverhandlung statt, die alle Menschenrechtler angeht. Die Lebensschutzorganisation „Human Life International“ wurde im April in Graz in erster Instanz wegen „Stalking“ verurteilt.

Das Vergehen: Lebensschützer boten Müttern vor der Ordination eines Grazer Abtreibers Hilfe an und beteten für diese. Der Vorsitzende von „Human Life International“ wurde als „Stalker“ verurteilt, weil er von Wien aus Flugblätter bereitstellte.

Am nächsten Dienstag findet die Berufungsverhandlung statt. Zeigen wir dem österreichischen ÖVP-Justizministerium durch viele Emails, dass wir die österreichische Abtreibungs-Justiz mit ihren Rechtsbeugungen nicht länger dulden.

Email der österreichischen Justizministerin hier

abgründe der woche

28/05/2011

+++   japan-gau : havariertes kraftwerk fukushima nun durch taifun bedroht + laut betreiber tepco kein ausreichender schutz vor stürmen und starkregen vorhanden + austretendes radioaktives material könnte dadurch noch stärker verbreitet werden + am freitag kam es ausserdem in einem weiteren kernkraftwerk am standort fukushima zu einem brand   +++ euro-krise : laut studie der eth zürich ist das interesse der schweizer an eu-beitritt gesunken + nur noch 19% der 2011 befragten können sich beitritt vorstellen + 2010 waren es noch 31% gewesen + euro hat gegenüber dem schweizer franken seit 2008 bereits ca. 25% an wert verloren   +++   überwachung (I): nicolas sarkozy fordert auf internetkonferenz in paris regierungseingriff in das internet + er fordert ein „zivilisiertes internet“   +++   überwachung (II): usa speichern flugpassagierdaten künftig für 15 jahre + darunter kreditkarten- und kontonummern, telefonnummern, adressen, aufenthaltsorte + eu stimmt dieser neuregelung zu   +++   überwachung (III) : google lässt gesichtserkennungssoftware patentieren + plant aber angeblich keine anwendung der software bei der suchfunktion +++   neutralitätswahn : welch kranke ausmasse das gender mainstreaming nehmen kann, zeigt sich bei einem kanadischen paar, das sich weigert, das geschlecht ihres 4 monate alten babys bekanntzugeben + „storm“ soll geschlechtsneutral aufwachsen und laut seiner mutter „selbst entdecken, was er oder sie sein möchte“ +++   erschütternde bilanz : in deutschland steigt die zahl der kindstötungen, meldet spiegel online + anstieg über 20% im jahr 2010 auf 183 fälle + im artikel nicht erwähnt werden die 110’400 abtreibungen, die 2010 erfolgt sind   +++ 

Abtreibungspräsident Obama

25/01/2011

Wie kath.net heute berichtet, sind in den vergangenen 38 Jahren allein in den USA 53 Millionen ungeborene Kinder getötet worden. Furchtbar, da fehlen einem die Worte. Und es ist nur von den USA die Rede. Was machen wir nur, wir Menschen? Wir sind völlig, aber wirklich völlig neben der Spur. Können solch schreckliche Taten an den unschuldigen Kindern in diesem Ausmass ohne Folgen bleiben? Es ist grausig.

Der amerikanische Präsidentenschauspieler ist „entschlossen, dieses Verfassungsrecht zu schützen“ und weiter „Ich hoffe, wir verpflichten uns an diesem Jahrestag noch tiefer dazu, dass unsere Töchter dieselben Rechte, dieselben Freiheiten und dieselben Möglichkeiten haben, ihre Träume zu erfüllen, wie sie unsere Söhne haben.“ Töchter und Söhne – die geboren werden durften, meint er ja wohl und ihm fällt gar nicht auf, wie krank und grausam das alles ist, was er da von sich gibt: Abtreibung – ein erfüllter Traum? Da läuft mir ein Schauer den Rücken herunter. Und so jemand ist der „mächtigste Mann der Welt“.

Frankreich: keine Meinungsfreiheit im Staatsdienst

14/01/2011

Im südfranzösischen Städtchen Manosque (Departement Alpes-de-Haute-Provence) droht dem 39-jährigen Lehrer Philippe Isnard der Rauswurf aus dem Staatsdienst, weil er im Oktober 2010 mit seinen Schülern (15-18jährig) in Sozialkunde beim Thema Familienrecht eine Diskussion „Für oder gegen Abtreibung“ durchgeführt hatte. Zu diesem Zweck hatte er auch den Film „No need to argue“ vorgeführt, der verschiedene Methoden des Schwangerschaftsabbruchs zeigt.

Philippe Isnard

Die Eltern eines Schülers – antikatholisch eingestellte Lehrer – hatten an dieser vermeintlichen Beeinflussung Anstoss genommen und den Lehrer bei der Schulinspektion in Aix-en-Provence angezeigt. Daraufhin wurde der Lehrer von der Behörde angewiesen, nur die Position des Staates, d. h. das sog. Veil-Gesetz zu vertreten und keine anderen Sichtweisen zur Diskussion zu stellen. Das Veil-Gesetz lässt Abtreibungen in Frankreich auf Wunsch der Mutter bis zur 12. Schwangerschaftswoche zu, aus medizinischen Gründen darf zeitlich unbegrenzt abgetrieben werden.

Im November dann forderte das Schulministerium die Eltern und Schüler der Schule in einem Brief, der einem Aufruf zur Denunzierung gleichkam, auf, schriftliche Aussagen über den Lehrer zu machen. Gleichzeitig wurde in der ganzen Gegend von Manosque eine Petition zur Absetzung des Lehrers verbreitet – beides mit äusserst geringem Erfolg.

Ebenfalls im November gab die abtreibungsbefürwortende Organisation „Pro choix“ ihre nicht mit den Tatsachen übereinstimmende Version der Ereignisse an die Presse, ohne dass der Lehrer eine Gelegenheit zur Darstellung aus seiner Sicht gehabt hätte. Daraufhin leitete das franz. Schulministerium ein Disziplinarverfahren gegen den Lehrer ein und suspendierte ihn für vorläufig 4 Monate vom Dienst (ebenfalls ohne ihn vorher angehört zu haben).

Monsieur Isnard bemängelt im Interview mit der Diözese Fréjus-Toulon, dass in den staatlichen Schulen Frankreichs Abtreibung als ein Recht und ein Fortschritt angepriesen wird und einzig der Verein „Planning familiale“ (Abtreibungsbefürworter, die ausserdem das Veil-Gesetz umgehen, indem sie Frauen nach der in Frankreich gesetzlich erlaubten Frist die Reise ins Ausland mit ausgeweiteter Gesetzgebung ermöglichen) zur Aufklärung in die Schulen kommt. Pro-life Organisationen sind nicht zugelassen. Seiner Meinung nach ist das Recht auf freie Meinungsäusserung in Gefahr, er bemerke in Frankreich totalitäre Tendenzen bei bioethischen Themen, das bestehende Veil-Gesetz sei unantastbar und dürfe nicht in Frage gestellt werden. Wissenschaftliche Erkenntnisse, z. B. dass das ungeborene Kind mit 12 Wochen ein schlagendes Herz hat usw. dürften den Schülern nicht nahebracht werden, die Wahrheit werde auf Geheiss des Staates verdunkelt.

Ursprünglich wollte man ihn nach den 4 Monaten Dienstsperre in aller Stille kündigen, nun schlägt die Sache aber immer grössere Wellen und Monsieur Isnard will auf jeden Fall gerichtlich für sein Recht der freien Meinungsäusserung und die Beibehaltung seiner Arbeitsstelle kämpfen. Wir wünschen ihm viel Erfolg. Wer eine Petition zu seiner Unterstützung unterschreiben möchte, kann das hier tun (danach muss zur Bestätigung in der erhaltenen Mail der zweite Link angeklickt werden).

Krankenversicherung ohne Abtreibung

02/08/2010

Auch deutsche Bürger, die Abtreibungen nicht unterstützen wollen, finanzieren durch Steuern und gesetzliche Auflagen für die Krankenkassen Institutionen, die Beratungsscheine für die Kindstötungen ausstellen, den Eingriff und das damit verbundene Arzthonorar, sowie die Folgeerkrankungen des Eingriffs.

Gesetzlich krankenversicherte Personen, die dies nicht tun wollen, haben durch die vor kurzem erfolgte Kooperation zwischen der Pro Life GmbH und der bundesweit geöffneten Gesetzlichen Krankenkasse BKK Industrie, Handel und Versicherungen (BKK IHV) nun die Möglichkeit, dieser Unterstützung ein Ende zu machen. Die BKK IHV hat eine ProLife Deutschland-Verwaltungsstelle eingerichtet und baut hier den ersten und einzigen Versichertenbestand in Deutschland auf, der keine Abtreibungen und auch keine Folgekosten von Abtreibungen enthält.

Es ist damit zu rechnen, dass dieser Versichertenbestand langfristig geringere Kosten verursachen wird, die den Mitgliedern durch stabile Beiträge und Zusatzleistungen zugute kommen werden. Manche Zusatzleistungen wie Entbindungs- und Stillgeld werden bereits heute durch ProLife gewährt.

Seit der Gründung im Jahr 1989 in der Schweiz bietet ProLife dort eine Krankenversicherungslösung mit Verzicht auf Abtreibung an und hat heute über 50.000 Versicherte.

Weitere Informationen:

ProLife Deutschland

BKK IHV

Menschenverachtung par excellence

07/09/2009

ein Gastkommentar von Franz Jakob Schipp

Ungeschminkte Menschenverachtung aus der Feder einer Politikerin in Zeiten des Wahlkampfes – so etwas erwartet man eigentlich nicht. In einem Beitrag zum Thema „Spätabtreibung“ ereiferte sich Asja Huberty, „Die Linke“-Funktionärin aus Schleswig-Holstein, über die „heuchlerisch“ geführte Abtreibungsdebatte und fordert einen “Krieg gegen das Abtreibungsverbot”. Man ist einiges gewohnt von der SED-Nachfolgepartei, doch der eiskalte Schleier der Gefühlslosigkeit, der den Text umschwebt, lässt auch ein bedecktes Gemüt in Wallungen bringen.

Embryo„Behinderte Menschen liegen dem Sozialstaat auf der Tasche, werden seit Menschengedenken als unnütze Esser betrachtet.“, stellt Frau Huberty nüchtern fest. Warum das Theater um die Abtreibung? „Ein Embryo/Fötus befindet sich in einem Zustand der Dämmerung, etwa vergleichbar mit dem unbewussten Gefühlsleben einer Pflanze.“, weiß die Linke-Politikerin, die eine ausgebildete Bürokauffrau ist. Der Embryo oder Fötus verfüge weder über einen Charakter, über nichts, was man mit nachhaltiger Emotion oder gar Intelligenz auch nur entfernt vergleichen könnte, nicht einmal über eine Persönlichkeitsstruktur. Frau Huberty greift noch tiefer in ihren Zylinder und zaubert einen weiteren Vergleich, bei dem sich die Stirn nur so runzelt: Ein Embryo/Fötus „ist kein Individuum und befindet sich im besten Falle auf der evolutionären Stufe mit einer Kaulquappe, aber ganz sicher nicht mit einem Menschen“. Und es wird immer toller: „Diejenigen „Lebensschützer“, die am lautesten nach Abtreibungsverboten schreien, vor Kliniken demonstrieren, Frauen nötigen und so tun, als würde es sich bei dem im Fruchtsack befindlichen Zellhaufen um ein Baby oder gar ein Kind handeln (Klerikale, Antiliberale, Mysogyne und auch Nazis) kümmern sich in der Regel in keiner Weise um das Wohlergehen von real existierenden Kindern.“

Halten wir fest, wie Frau Huberty das ungeborene Leben definiert: ein Zellhaufen im Zustand der Dämmerung, dass das Gefühlsleben einer Pflanze hat und sich auf der evolutionären Stufe einer Kaulquappe befindet. Noch mehr Menschenhass, geht das? Schon die Formulierung „Zellhaufen“ stellt bereits eine Abklassifizeirung dar und ist unseriös. Dahinter steckt die unwissenschafltliche Behauptung, ein Embryo sei „nichts anderes als“ das. Ein Embryo besteht aus Zellen. Natürlich, das tut Frau Huberty allerdings auch.

Diese totalitäre Geisteshaltung nennt man Reduktionismus oder auch Szientismus. Der Mensch ist hier nichts anderes als ein Zellhaufen, nichts anderes als eine biologisch-mechanische Überlebensmaschine, die durch die Gene gesteuert wird. Die Linke-Politikerin Asja Huberty scheint ein ganz radikaler Vertreter dieser menschenverachtenden Ideologie zu sein. Anstatt weitere depressiv-gestörte Hassphamplete in die Welt zu setzen, sollte die gute Frau über Aristoteles‘ Satz „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ sinnieren.

Wir bedanken uns bei Kathnews für die Erlaubnis der Veröffentlichung auf unserem Blog.