Posts Tagged ‘Messopfer’

Der Zölibat ist gottgewollt

05/07/2011

18. Mai 1944 

Jesus sagt:

Wenn in der Wandlung die Gestalten Fleisch und Blut werden, inkarniere Ich mich wie damals. Nicht im Schoß der hl. Jungfrau. Aber in den Händen eines Jungfräulichen. Deshalb sollen Meine Priester von engelgleicher Jungfräulichkeit sein. Wehe den Entweihern (Profanierern), die mit von fleischlicher Vereinigung besudeltem Körper den Leib Gottes berühren!

Wenn nämlich euer Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist und deshalb heilig und keusch gehalten werden soll, so muss der Körper des Priesters, auf dessen Befehl hin Ich vom Himmel herabsteige, um göttliches Fleisch und Blut zu werden, und Mich wie in eine Wiege in seine Hände lege, reiner als eine Lilie sein. Und mit dem Körper der Sinn, das Herz und die Zunge.

Auszug aus “Die Hefte 1944″ von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz:book@parvis.ch, www.parvis.ch

„Das Brot, das Gott ist und der Wein, der Blut ist“

16/05/2010

(zum Sonntags-Evangelium vom 16. Mai 2010: Joh 17,20-26)

„Nun glaubt ihr? In der letzten Stunde? Seit drei Jahren spreche ich zu euch! Aber in euch wirkt schon das Brot, das Gott ist und der Wein, der Blut ist und nicht vom Menschen stammt. Sie verleihen euch den ersten Schauer der Vergöttlichung. Wenn ihr ausdauernd in meiner Liebe seid und mich immer besitzt, werdet ihr zu Göttern.

Nicht wie Satan es Adam und Eva versprach, sondern wie ich es euch sage. Es ist dies die wahre Frucht vom Baum des Guten und des Lebens. Das Böse ist besiegt in dem, der sich davon nährt und der Tod ist überwunden. Wer davon ißt, wird ewig leben und „Gott“ im Reich Gottes werden. Ihr werdet Götter sein, wenn ihr in mir bleibt. Und doch… obwohl ihr dieses Brot und dieses Blut in euch habt – denn die Stunde naht, da ihr zerstreut werdet – werdet ihr eures Weges gehen und mich alleinlassen…

Aber ich bin nicht allein. Ich habe den Vater bei mir. Vater! Vater! Verlaß mich nicht! Ich habe euch alles gesagt… Um euch den Frieden zu geben. Meinen Frieden. Noch werdet ihr betrübt sein. Doch glaubt mir. Ich habe die Welt überwunden.“

Jesus erhebt sich, öffnet weit die Arme und spricht mit leuchtendem Antlitz das erhabene, an den Vater gerichtete Gebet. Johannes gibt es uns wortwörtlich wieder.

Rio de Janeiro - Foto: Welch14

Die Apostel weinen mehr oder weniger laut und offen. Zuletzt singen sie ein Loblied.

Jesus segnet sie. Dann gebietet er: „Wir wollen jetzt die Mäntel anlegen und gehen. Andreas, sage dem Hausherrn, daß er alles so lassen soll. Das ist mein Wille. Morgen… werdet ihr euch freuen, diesen Ort wiederzusehen.“  Jesus betrachtet ihn. Er scheint die Wände, die Möbel, alles zu segnen. Dann hüllt er sich in seinen Mantel und geht, gefolgt von den Aposteln und Johannes an seiner Seite, auf den er sich stützt.

„Grüßt du deine Mutter nicht?“ fragt ihn der Sohn des Zebedäus.

„Nein. Es ist schon alles geschehen. Macht keinen Lärm.“

Simon, der eine Fackel an der Lampe entzündet hat, leuchtet voran im weiten Korridor, der zur Tür führt. Petrus öffnet vorsichtig das Haustor. Sie gehen auf die Straße hinaus und riegeln durch eine Vorrichtung von außen zu. Dann machen sie sich auf den Weg.

Auszug aus “Der Gottmensch”, Bd. XI von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch, www.parvis.ch

Das Hohepriesterliche Gebet Jesu (Johannes 17,1-26):

Dies sagte Jesus. Und er erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht. Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war. Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast.

Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behütet und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllt. Aber jetzt gehe ich zu dir. Doch dies rede ich noch in der Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.

Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.Aber ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.

Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich. Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt.

Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin.

„Die Heilige Messe wiederholt die drei wichtigsten Punkte Meines Lebens“

Das Heilige Messopfer (Eucharistie)

19/11/2009

Messopfer

Ein katholischer Priester und ehemaliger Liturgieprofessor aus Graz spricht sich für zeitweises „Eucharistiefasten“ aus: er meint damit, dass Priester auf die Zelebration und Kommunion, sowie Laien auf die Kommunion verzichten sollen, dies diene angeblich der Ökumene.

Auf die verschiedenen gefährlichen Irrtümer, denen er unterliegt, wird hervorragend in einem Artikel auf kathnews.de von Mag. Gurtner, auf den wir unten verlinken, eingegangen. Wir zitieren den Teil daraus, der gut erklärt, um was es sich bei der Eucharistie, dem Heiligen Messopfer, handelt, welche Auswirkungen sie hat und warum sie für uns Menschen existentiell ist:

„Die Heiligste Eucharistie ist der reale Leib und das wahre Blut des Gottessohnes Jesus Christus: Fleisch, Blut, Menschheit, Gottheit, Leib und Seele. Kurz: das Zentrum der Kirche, von dem und aus dem die Kirche lebt: Ecclesia de Eucharistia vivit. Dieser Herrenleib kommt in der Heiligen Messe durch die Wandlungskraft des Priesters auf Erden herab, indem der Priester gemäß göttlicher Verfügung das eine und selbe Erlösungsopfer des Kreuzestodes Gottes unblutig fortsetzt. Es ist ein einziges, fortdauerndes Opfer, welches allein fähig ist, den Menschen zum Heile zu erlösen. Indem die eine und einzige Kirche fortfährt die Heilige Messe zu lesen, setzt sie das erlösende Kreuzesopfer fort. Es handelt sich bei der Heiligen Messe, genauer bei der Heiligsten Eucharistie, nicht um ein ideelles Opfer, sondern um ein eigentliches und reales Opfer, weil es dasselbe Opfer ist wie das Kreuzesopfer des Herrn, mit denselben Wirkungen und Früchten.

Weil das Kreuzesopfer das Heiligste und größte ist, was je auf Erden geschehen ist, da es den Menschen Erlösung wirkt, ist auch die Heiligste Eucharistie, der sich hinopfernde Herrenleib, das Allerheiligste, das heiligste Opfer, ein Gottesopfer, dessen Wert in sich selbst gelegen ist.

In dem Moment, in dem wir freiwillig aufhören würden das Opfer darzubringen und zu vollziehen, würden wir auch auf die Opferwirkung verzichten. Das eucharistische Opfer des Priesters ist zwar immer dasselbe Opfer wie das im Abendmahlssaal und am Kreuzesstamm vollzogene Opfer des Gottessohnes, und insofern ist das einmal vollzogene Kreuzesopfer hinreichend und wird weder vermehrt noch wiederholt, woraus sich ergibt, daß die gewirkte Erlösung nicht mehr zurückgenommen und die Opferwirkung nicht unterbrochen würde. Aber dennoch ist es kein Luxus und keine Fleißaufgabe, wenn die Kirche das Opfer darbringt.

Indem die Kirche nämlich opfert, opfert sie auch immer für etwas oder jemanden, ein Anliegen oder eine Seele. Denn das Opfer, das muß man unbedingt bedenken, geht in zwei Richtungen. Es ist sowohl katabatisch, als auch anabatisch. Es geht einerseits von Gott in Richtung Mensch indem der Vater seinen Sohn für die Menschen opfert, aber zugleich opfert auch die Kirche dem Vater den Sohn, und nicht nur den Sohn, sondern auch sich selbst.

Deshalb bedeutet ein zeitliches Einstellen des Opferns doppeltes: durch schuldhafte Unterlassung würde das Opfer, das Gott ohne Unterlaß durch die Kirche für die Menschen und deren Heil darbringen möchte unterbrochen, andererseits würde aber zugleich auch das Opfer der Kirche an Gott unterbrochen, welches nicht nur ein Lob- und Dankopfer ist, sondern zudem auch ein überaus wirksames Bittopfer.“

Wir danken kathnews.de einmal mehr für die Genehmigung der Veröffentlichung auf unserem Blog, der vollständige Artikel ist HIER nachzulesen.