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Wir sind nicht allein

07/02/2011

… und nicht die einzigen. Die NASA hat dank Weltraumteleskop „Kepler“ ein weiteres Sonnensystem mit mehreren Planeten entdeckt, etwa 2000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Auch wenn Wissenschaftler meinen, für Leben sei es auf den Planeten zu heiß – so sicher ist das nicht. Wer sagt, dass Leben nur unter den Bedingungen, die wir von der Erde her kennen, gedeihen kann? Bisher wurden zudem erst 60 Sonnen mit zugehörigen Planeten entdeckt, und das bei einer unerfassbaren, vielleicht unendlichen Ausdehnung des Universums.

Jesus sagt dazu am 22. August 1943, in einem Kommentar zur Apokalypse:

„…Warum aber haben sie nie daran gedacht, dass das „große Babylon“ die ganze Erde sein könnte? Ich wäre ein sehr kleiner und beschränkter Schöpfergott, wenn Ich nur die Erde als bewohnte Welt erschaffen hätte! Mit einem Pulsschlag meines Wollens habe Ich Welten über Welten aus dem Nichts hervorgerufen und als leuchtenden Staub in das All des Firmaments hinausgesandt.

Die Erde, auf die ihr so stolz und so wild erpicht seid, ist nur eines dieser im All kreisenden Staubkörnchen, und nicht einmal das größte. Sie ist allerdings das verdorbenste. Leben über Leben wimmeln in den Millionen Welten, die euren Blick in den klaren Nächten erfreuen, und die Vollkommenheit Gottes wird euch aufscheinen, wenn ihr mit dem inneren Auge des mit Gott verbundenen Geistes die Wunder dieser Welten werdet erschauen können.

Maria Valtorta, Hefte 1943, S. 280

Als Christ, angesichts des Heilsplans Gottes, läuft man ja durchaus Gefahr, mit einem Exklusivitätsgedanken zu liebäugeln. Wir müssen ganz was besonderes sein, wenn Gott uns solche Aufmerksamkeit und Mühe widmet. Sich aufopfert für uns. Hier lauert aber die Versuchung zum Hochmut. Verhält es sich hingegen so, wie Jesus der Valtorta sagt, und wir sind nicht die einzigen, müssen wir noch viel dankbarer, demütiger, ehrfürchtiger sein Gott gegenüber, der trotz unserer Nicht-Exklusivität soviel auf sich genommen hat, um uns zu helfen und uns zu retten.

Auszug aus “Die Hefte 1943″ von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz:book@parvis.ch, www.parvis.ch