Posts Tagged ‘NATO’

abgründe der woche

30/04/2011

+++  blasphemie zum osterfest : „der spiegel“ portraitiert jesus in der aktuellen print-ausgabe als gewaltbereiten revoluzzer + titelbild in rot und schwarz zeigt einen dornengekrönten jesus mit aufmüpfigem blick im stil von che guevara  + bei seiner verurteilung wurde christus von den mitgliedern des jüdischen synedriums ebenfalls als rebell diffamiert, wie visionärin maria valtorta insbesondere in band xi des „gottmenschen“ beschreibt   +++   teuro (I) : inflation in euro-zone steigt kontinuierlich an + sie lag im april bei 2,8% + neben benzin sind hauptsächlich lebensmittel vom preisanstieg betroffen   +++ teuro (II) : „der spiegel“ lässt sich über angeblichen höhenflug des euro aus, der im vergleich zur schrott-währung us-dollar an wert steigt + der stetige verfall des euro gegenüber dem schweizer franken wird bewusst nicht erwähnt   +++   arabische revolution (I) : gewaltwelle in syrien reisst nicht ab + zehntausende demonstrieren + usa verhängt sanktionen über regierungsmitglieder + eu erwägt waffenembargo   +++ arabische revolution (II) : auch im jemen massenproteste gegen regierung + hunderttausende gehen auf die strasse + polizei greift hart durch, schiesst auf demonstranten +++   arabische revolution (III) : derweil fährt nato fort, libyen zu bombardieren + gaddafi trotzt den angreifern, er will im land bleiben   +++   massaker : im westen der elfenbeinküste starben 115 christen gewaltsame tode + offenbar durch muslimische anhänger des neuen präsidenten ouattara   +++   gedisst : in den usa liegt die arbeitslosigkeit der schwarzen bevölkerung derzeit bei über 15 % + doppelt so hoch wie 2007, als obama versprochen hatte, die arbeitslosigkeit insbesondere für afro-amerikaner zu senken + 95% der schwarzen wähler hatten ihn 2008 zum präsidenten gewählt   +++   schwere nebenwirkungen : japans industrieproduktion um 15% zurückgegangen seit erdbeben-tsunami-atomkraft-gau + derweil versuchen techniker mittels einsatz von robotern die brennstäbe zu kühlen   +++

abgründe der woche

26/03/2011

+++   super-gau : die situation im havarierten kraftwerk fukushima verschlimmert sich  + inzwischen austritt von radioaktiv verseuchtem wasser + kühlung nahezu unmöglich + wasser in reaktorumgebung weist bis zu 10 000-fach erhöhte strahlung auf + zu gefährlich, als dass menschen vor ort noch arbeiten könnten + im nordjapanischen erdbebengebiet machen winterliche temperaturen den überlebenden weiter schwer zu schaffen + insbesondere ältere menschen gefährdet   +++   siedepunkt : auch in vielen arabischen ländern bleibt die lage äusserst angepannt + nach der intervention in libyen diskutiert nato über weiteren einsatz in syrien   +++   unantastbar : schweizer banken verweigern ausländischen kontoinhabern barabhebung grösserer summen + der weg des geldes solle nachzuverfolgen sein + auch in frankreich stellenweise schwierigkeiten bei bargeldabhebungen von über 2000 €   +++   ausspioniert : italienische steuerbehörde nutzt facebook-account, um mögliche steuersünder aufzuspüren + mittels spezifischer software werden datenbestände von facebook genutzt, um diskrepanzen zwischen angaben bei der steuerbehörde und dem tatsächlichen lebensstil auf die spur zu kommen   +++   euro-islam : österreichisches gericht bestätigt anwendung von scharia in einem scheidungsverfahren von saudi-arabischen einwanderern + die in österreich eingebürgerte ehefrau und mutter von fünf kindern erhält gemäss scharia von ihrem exmann künftig keinen unterhalt   +++ vom aussterben bedroht ? : studie amerikanischer universitäten wertet volkszählungsdaten aus und kommt zu dem schluss, dass religion in neun ländern gravierend an bedeutung verlieren und schliesslich ganz verschwinden wird + zu den ländern zählen australien, irland, kanada, die niederlande und die schweiz   +++

Enthüllt: Europäische Militärs nutzen den Totalausfall der zivilen Luftfahrt für Kriegsspiele

20/04/2010

von Udo Ulfkotte

Journalisten der Systempresse erwähnen – wenn überhaupt – nur ganz am Rande bei Berichten über die Sperrung des europäischen Luftraumes, dass einige NATO-Militärflugzeuge mit durch Vulkanasche hervorgerufenen Schäden vom Einsatz zurückgekehrt sind. Irgendwie ist der Systempresse im Trubel wohl auch entgangen, was da gerade über Europa stattfindet: Das Manöver »Brilliant Ardent 2010«. Es spielt gerade durch, wie man in Europa reagieren würde, wenn die USA oder Israel überraschend die Atomanlagen in der Islamischen Republik Iran bombardieren würden – und Teheran dann zurückschlagen würde. Bei so einem Manöver, das nun zu Ende geht, war es rein zufällig ziemlich nützlich, wenn die vielen hinderlichen Zivilflugzeuge bei den Kriegssimulationen einige Tage am Boden blieben. Denn es geht um die schnelle Eingreiftruppe »NATO Response Force« (NRF) – hier eingestellt am 20. April um 7.35 Uhr …

Nicht allen Politikern behagt die Vorstellung, dass die Mullahs der Islamischen Republik Iran über Atomwaffen verfügen könnten. Denn die Auffassungen der Iraner und aufgeklärter westlicher Bürger driften mitunter ziemlich weit auseinander, ein Beispiel: In der Islamischen Republik Iran hat der einflussreiche Mullah Hodschatoleslam Kazem Sedighi den Iranern gerade erklärt, warum es auf der Welt Erdbeben gibt und Vulkane ausbrechen: Schuld daran ist aus der Sicht iranischer Erdbebenforscher nur die aufreizende Kleidung von Frauen. Nein, das ist kein Scherz: Wo Frauen sich schön keusch verhüllen und in islamische Komplettverhüllungen stecken lassen, da gibt es – so der Mullah – keine Erdbeben. Ähnliches gilt aus iranischer Sicht auch für Vulkanausbrüche. Wenn ein Land wie der Iran, in dem die höchsten Repräsentanten die Erdbeben- und Vulkanforschung »revolutionieren«, bald möglicherweise über Atomwaffen verfügt, dann sorgt das irgendwie bei manchen Menschen für Unruhe.

Nun bereiten sich nicht nur Politiker, sondern auch Militärs auf die Folgen vor. Und deshalb gab es vom 12. bis 22. April in Deutschland das nun zu Ende gehende großangelegte Luftmanöver der NATO Response Force/NRF in Zusammenhang mit dem Manöver BRILLIANT ARDENT 2010. Kampfjets, Bomber, Hubschrauber, Tankflugzeuge und AWACS-Maschinen zur Überwachung des Luftraumes operierten dabei mit Militärflugzeugen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen und der Tschechischen Republik – geführt aus Izmir/Türkei. Mit dem Manöver werden die erforderlichen Kommandostrukturen für ein schnelles Eingreifen in realistischen Szenarien getestet. Man wollte beispielsweise erkunden, wie man europäische Ballungsgebiete verteidigt, wenn Großflughäfen durch Raketeneinschläge getroffen sind, völlige Verwirrung am Boden herrscht und zehntausende Menschen von ihrer Heimat entfernt herumirren. Am Donnerstag morgen ist das Manöver beendet.

Die Europäische Union behauptet derweilen, die zivile Sperrung des Luftraumes (nur dafür ist die europäische Flugsicherung zuständig, die militärische Flugsicherung agiert getrennt von der zilivilen) sei aus wissenschaftlicher Sicht nicht notwendig gewesen – die zugrunde liegenden Computer-Simulationen seien »veraltet«.

Dagegen spricht: Mehrere NATO-Maschinen haben in den letzten Tagen Triebwerksschäden wegen der Vulkanasche gehabt, die sich in den Triebwerken zu Glas verdichtete und die Schaufeln beschädigte, berichtete AP: »Even as airline officials were clamoring for relief – both financial and operational – a senior Western diplomat told The Associated Press that several NATO F-16 fighter jets had suffered engine damage after flying through the cloud, suggesting government caution was warranted. The official declined to provide more details on the military flights, except to say that glasslike deposits were found in the planes‘ engines after they patrolled over unspecified European airspace.«

Nach dem Abschluss des Manövers gibt es noch eine Standby-Phase des Manövers, die mehrere Monate dauert – rein zufällig deckt sich das mit den möglichen prognostizierten weiteren Vulkanaschewolken. Es geht also um die  schnelle Eingreiftruppe NATO Response Force (NRF), die sich auf Kriegseinsätze vorbereiten muss. Und es geht um eine militärische Reaktion auf eine Bedrohungslage aus Staaten wie dem Iran.

Admiral Mike Mullen, der ranghöchste Soldat der Vereinigten Staaten (Vorsitzender der Joint Chiefs of Staff), macht bei einer Rundreise durch die USA in diesen Tagen gerade Stimmung für einen baldigen Militärangriff auf den Iran. Angeblich ist der Iran schon bald in der Lage, die USA anzugreifen. Nach Angaben des russischen Staatspräsidenten Dmitri Medwedew könnte Israel bis Jahresende 2010 den Iran angreifen und die Welt in einen Atomkrieg führen.

Wie man sieht, spielen alle Seiten mit verdeckten Karten. Die Iraner verwirren die Bevölkerung mit wahrlich merkwürdigen Aussagen über Erdbeben und Vulkanausbrüche. Die westlichen Militärs wetzen die Messer und machen Kriegsspiele – und es brodelt im Vulkan, der auf Island schon wieder neue Aschewolken ausspuckt.

Fazit: Für zivile Flugreisende mit ihren Koffern ist das Fliegen derzeit angeblich zu gefährlich. Für militärische Kampfflieger mit scharfen Bomben unter den Tragflächen ist der Himmel über Europa derzeit zugleich absolut offen – trotz erkannter Triebwerksschäden durch Vulkanasche. Das ist der Systempresse irgendwie noch nicht aufgefallen, oder sie unterdrückt diese Informationen bewusst …

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Ulfkotte und dem Kopp-Verlag.

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