Posts Tagged ‘Obama’

Wer will bald noch in die USA?

03/03/2010

Ganz davon abgesehen, daß dieses Jahr noch 750 sog. „Nacktscanner“ auf den amerikanischen Flughäfen aufgestellt werden und die Reisefreudigkeit einschränken, rufen die gestern begonnenen Verhandlungen am Obersten Gerichtshof der USA bzgl. des Waffenverbots in Chicago zusätzlich Beklommenheit hervor: Die Stadt Chicago hatte 1982 besonders strenge Gesetze gegen privaten Waffenbesitz erlassen, was angesichts der dort ansässigen Mafia bestimmt eine sinnvolle Maßnahme war. Nun haben Bürger der Stadt Chicago am Obersten US-Gerichtshof dagegen geklagt. Wenn sie das Recht zugesprochen bekommen, im eigenen Haus Handfeuerwaffen zu besitzen – und es sieht ganz danach aus – würde sich das wohl in einer Kettenreaktion auf andere Städte und Bundesstaaten ausweiten. Das endgültige Urteil wird im Juni erwartet.

Downtown Chicago

Tatsächlich ist Chicago nach wie vor ein gefährliches Pflaster,  kriminelle Vereinigungen tragen Kämpfe mit illegal erworbenen Waffen aus, 36 Schüler allein sind dort im letzten Schuljahr erschossen worden. „Die Stadt, der Landkreis, das ganze Land befindet sich im Krieg“, sagt Otis McDonald, einer der klagenden Bürger. Die Frage ist nur, ob sich die gespannte Lage zum Frieden wendet, wenn jeder Bürger mit einer schußbereiten Waffe herumläuft?

James A. Fox, Professor für Kriminalistik, Jura und Öffentliche Ordnung an der Northeastern University hat die Tötungsraten in Chicago und anderen Städten detailliert analysiert und kommt zu dem Schluß, daß in Chicago die Tötungen durch Schußwaffen seit dem Waffenverbot eindeutig zurückgegangen sind: er spricht von 800 bis 1000 weniger Morden und warnt vor privatem Waffenbesitz, weil eine zur Verteidigung bereitliegende Waffe leider auch oft bei privaten Streitigkeiten zum Einsatz kommt.

Momentan erlauben bereits 44 der insgesamt 50 Staaten den privaten Waffenbesitz, es kommen 200 Millionen Schußwaffen auf 300 Millionen US-Bürger! Und wie war das noch, hatte sich der Präsidentschaftskandidat Obama nicht dafür ausgesprochen, den Waffenbesitz strenger zu kontrollieren und sich damit den Unmut der Waffenlobby zugezogen? Davon hört man jetzt gar nichts mehr. Nun ja,  auf ein gebrochenes Wahlkampfversprechen mehr oder weniger kommt es ihm anscheinend nicht mehr an…

Google und Zensur

25/01/2010

Obama könnte das Internet zensieren, um ‚Verschwörungstheoretiker‘ zum Schweigen zu bringen

von Victor Thorn, veröffentlicht auf American Free Press, Washington DC 20003

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Big Brother flieht angsterfüllt, und es ist das zweischneidige Schwert der Technologien, das ihn verfolgt. Ganz sicher kann die Wissenschaft zur Kontrolle genutzt werden, genauso schlagkräftig kann sie aber zum Aufdecken verwendet werden. Aus diesem Grund hat die finanzielle Elite in der Vergangenheit so grosse Angst davor gehabt, dass Information den Massen frei zugänglich wird und deshalb versucht sie auch so verzweifelt, sie zu verbergen.

Der bekannte Science Fiction-Autor Robert Heinlein sagte einmal : „Geheimhaltung ist der Schlüssel der Tyrannei. Nicht Gewalt, sondern Heimlichkeit/ Zensur. Wenn eine Regierung oder eine Kirche zu ihren Mitgliedern sagt ‚Das dürft ihr nicht lesen, dies sollt ihr nicht sehen, jenes dürft ihr nicht wissen‘ ist das Ergebnis am Ende Gewaltherrschaft und Unterdrückung.“

Im Januar 2008 schrieb Barack Obamas Informations- und Technologiezar, der Harvardprofessor Cass Sunstein, dass folgendes „vorstellbare Zustände“ seien: a) die Regierung könnte Verschwörungstheorien verbieten, und b) die Regierung könnte eine Art Gebühr finanzieller oder sonstiger Art bei denjenigen erheben, die solche Theorien verbreiten.

Möglicherweise glaubt Obamas Big Brother-Vertreter wirklich, dass Ideen, die dem offiziellen „heiligen Dogma“ der Regierung entgegengesetzt sind, mit finanziellen Strafen beseitigt oder zwangsbesteuert werden können. In Anbetracht der Tatsache, dass die Regierung eigentlich unser Angestellter ist, ist die Absurdität der Situation offensichtlich. Man stelle sich eine Hausverwalterin vor, die ihrem Arbeitgeber nur bestimmte Gedanken zu denken erlaubt. Sie würde sofort gekündigt werden. Ein geheim-orwell’scher Zionist wie Sunstein aber versucht solche Zustände potentiell jedem aufzuerlegen, der das Internet benutzt.

Die Regierung ist nicht der einzige Übeltäter. Anfang des Monats drohte Google damit, seinen Betrieb in China wegen Chinas Zensurpolitik einzustellen. In einem Brief vom 13. Januar an den chinesischen Botschafter Zhou Wenzhong zeigt der Verfasser Michael Hoffman auf, wie sich Google in der offenkundigen Zensur  bei Material, das mit Holocaust-Revisionismus zusammenhängt, engagiert. Hoffman schrieb, dass diese Daten „von Google zweifellos zensiert wurden, weil sie der offiziellen amerikanischen Version dessen, was während des 2. Weltkriegs geschah, widersprechen.“

In einem Interview vom 16. Januar sagte Hoffman diesem Autor hier: „Wie ironisch, dass sich  Google mit seinem selbstgerechten Motto ‚Tu nichts Böses‘ als Vorkämpfer gegen chinesische Zensur darstellt. Aber gleichzeitig wird Google als Zensor tätig, um die amerikanische und israelische Version der Geschichte sicherzustellen.“ Hoffman führte auch aus, dass Deborah Lipstadt, die zufälligerweise den Ausdruck „Holocaust-Leugner“ geprägt hat, grossen Einfluss auf Googles ranghohe Entscheidungsträger hat.

Ungefähr gleichzeitig verkündete You Tube – das Google gehört – am 11. Dezember, dass es sich auf eine ominöse Partnerschaft eingelassen hat. „You Tube hat sich wegen deren Erfahrung im Umgang mit Hass im Internet an die Anti-Diffamierungsliga (ADL) gewandt. Die Liga ist nun Mitarbeiter bei You Tube’s neuerdings gegründetem Missbrauchs- und Sicherheitscenter.“

Was diese Situation so unangenehm sein lässt, ist die Tatsache, dass zwei Drittel aller Online-Videos über You Tube verbreitet werden und dass Google zweifellos die grösste Suchmaschine der Erde ist. Somit hat Google im Griff, was Computernutzer sehen oder nicht sehen. Dazu kommt, dass die meisten unterdrückten Daten mit solchen Themen wie Israels Rolle bei 9/11, Tatsachen und Mythen des Holocaust, israelischen Kriegsverbrechen und anderen „Tabu“-Themen zu tun haben.

In diese Ausrichtung gleichgeschaltet sind jüdisch-kontrollierte Medien, die Google als rechtschaffenen Befürworter freier Meinungsäusserung darstellen. Ein passendes Beispiel findet sich in einem Artikel des New Yorker Bloomberg vom 14. Januar, in dem Edwin Chen und Indira Lakshmanan die Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi zitieren. „Googles Endscheidung, die Zensur seiner Suchmaschine nicht länger hinzunehmen, sollte ein Vorbild für Unternehmen und Regierungen sein“ sagte Frau Pelosi dem Artikel zufolge. Die Journalisten fügten auch hinzu, dass „Google die Obama-Administration informierte, bevor sie (gegen die chinesische Führung) Massnahmen ergriffen“.

Mit Sunstein, der ADL und dem Google-Trio Larry Page, Sergey Brin und Jonathan Rosenberg am Steuerrad wird Big Brother sicherlich über das, was als „Hassrede“ bezeichnet wird, missbilligend die Stirn runzeln und dabei mitwirken, diese in die orwell’schen „Erinnerungslöcher“ hinunterzuspülen.

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(Anmerkung: Die Mauern im Ministerium für Wahrheit in  „1984“, dem Roman von George Orwell, sind bedeckt mit „Erinnerungslöchern“. Diese grossen ovalen Schlitze, die durch ein metallisches Gitter geschützt sind, dienen dazu, zensierte Papiere zu beseitigen, bevor diese dann in der zentralen Verbrennungsanlage endgültig zerstört werden.)

Obama verliert strategische Mehrheit im Senat

20/01/2010

Bei den Wahlen in Massachusetts, die gestern wegen dem Ausfall des im August 2009 verstorbenen Demokraten Ted Kennedy abgehalten wurden, haben die Demokraten eine Niederlage hinnehmen müssen. Massachussets ist seit seit über 40 Jahren eine demokratische Hochburg gewesen, nun geht der Senatorenposten an einen Republikaner.

Somit haben Obamas Demokraten die strategische Mehrheit im Senat, der 100 Sitze hat, verloren: sie haben nur noch 59 Sitze und die Republikaner jetzt 41. Da zur Durchsetzung der Gesetzesvorhaben eine Mehrheit von 60 Stimmen notwendig ist, können Obamas Gesetze nun blockiert werden, und seine umstrittene Gesundheitsreform, die u.a. vorsieht, Abtreibungen mit staatlichen Mitteln zu finanzieren, steht auf wackligen Füssen. Das finden wir gut!

Anscheinend wachen die Amerikaner langsam auf. Nichtsdestotrotz ist zu befürchten, dass durch die grosse Enttäuschung, die die Amerikaner und einen grossen Teil der Erde erfassen wird, das Terrain für den antichristlichen „Retter“ mit seinen vermeintlich pazifistischen und sozialen Versprechungen weiter bereitet wird.

Der amerikanische Präsident hat gestern beim Besuch einer Koordinationsstelle für die Haiti-Hilfe seine allererste Twitter-Botschaft gesendet, die lautet: „Präsident Obama und die First Lady besuchen gerade das Rettungszentrum“. Bleibt zu hoffen, dass sich das Ehepaar genauso viel Gedanken um die Rettung der eigenen Seelen macht, um die es bei dem bisherigen Lug und Trug sehr schlecht bestellt ist.

Unglaublich:Obama bekommt Friedensnobelpreis!

09/10/2009

Womit hat er den verdient?! Welche Erfolge hat Obama in den wenigen Monaten seiner Präsidentschaft aufzuweisen?! Die Jury begründet ihre Entscheidung mit „seinen außergewöhnlichen Bemühungen zur Stärkung der internationalen Diplomatie und zur Zusammenarbeit zwischen den Völkern. Das Komitee hat dabei besonderes Augenmerk auf Obamas Vision und seine Arbeit für eine Welt ohne Atomwaffen gelegt“.

Ist das alles? Nur weil einer schöne Worte macht, bekommt er diese Auszeichnung? Die Fakten sehen anders aus: der unrechtmässige, imperialistische Angriffskrieg in Afghanistan wird auch unter ihm fortgesetzt, die Truppen aufgestockt, verstärkter Druck auf die Bündnispartner ausgeübt. Die Truppen im Irak sind trotz grossartiger Versprechungen noch nicht abgezogen. Auf dem Boden unabhängiger Nationen werden unter dem Vorwand des ‚Krieges gegen den Terror‘ Militärinterventionen durchgeführt, mit Israel zusammen wird die bisher grösste gemeinsame Militärübung im Nahen Osten geplant.

Das Militärbudget unter Obama ist das grösste der ganzen Weltgeschichte, im Jahr 2010 sollen mit 534 Milliarden US-Dollar rund 20 Milliarden mehr als 2009 ausgegeben werden! Offensichtlich spielt das Militär bei der Ausarbeitung der nationalen Politik eine stärkere Rolle als vorher unter Bush. Die  USA geben für die Rüstung so viel Geld aus wie alle anderen Länder der Welt zusammen. Ganz davon abgesehen, dass die grössenwahnsinnigen Amerikaner gerade heute den Mond bombadieren.

Entweder ist das norwegische Nobel-Komitee blind auf beiden Augen oder nicht so unabhängig wie uns vorgegaukelt wird. Wie dem auch sei, diese Auszeichnung ist verdächtig früh und kommt zu einem Zeitpunkt, wo die Beliebtheit Obamas vor allem bei seinen Landsleuten rapide abnimmt. Bei dem momentanen Stand der Dinge ist sie ein Hohn!

Papst trifft Obama

11/07/2009

Sicher hätte die neue Enzyklika „Caritas in Veritate“ mit ihrem aktuellen Bezug zu dem am G8-Gipfel diskutierten globalen Themen wie Hunger- und Armutsbekämpfung genügend Diskussionsstoff geboten für jene 35 Minuten, die der US-Präsident beim Katholischen Kirchenoberhaupt verbrachte. Was diese Aspekte anbetrifft, fällt es leicht, einer Meinung zu sein.

Die Kontroversen zwischen der Kirche und der neuen US-Regierung sind von wahrhaft substantieller Art: bezüglich Stammzellenforschung und Abtreibungen wird sich so einfach kein Konsens finden lassen, da die Kirche fest ihren Standpunkt vertritt und der Papst ihn unbeirrt nach außen kommuniziert.

Um sich hierüber einig zu werden, müsste Präsident Obama das Leben ungeborener Kinder vom Moment der Empfängnis an, als mit Ehrfurcht zu betrachtendes Gottesgeschenk anerkennen. Bislang bewegt er sich aber lieber in der Grauzone ethischer Erwägungen, wann menschliches Leben so zu nennen sei, die Antwort darauf unterliegt der individuellen Gewissensentscheidung.

George W. Bush mag in vielerlei Hinsicht äußerst zweifelhaft gehandelt haben – in diesem Punkt hat er Obama einiges voraus.

Wenn Obama laut Vatikan-Sprecher Lombardi zugesichert habe, er werde versuchen, die Zahl der Abtreibungen zu reduzieren, stellt sich eine andere ebenso grundsätzliche Frage: wie er denn dieses Ziel zu erreichen gedenkt? Leider wohl kaum, indem er Enthaltsamkeit als einzig angemessene und absolut sichere Verhütungsmethode verkündet.

Benedikt XVI. zeigte sich gewohnt langmütig und hoffnungsvoll: er überreichte den Obamas neben der neuen Enzyklika das Vatikan-Dokument „Dignitas Personae“ zur Bioethik und versprach, sie in sein Gebet einzuschließen.