Posts Tagged ‘Passion Jesu’

Die Passion unseres Herrn

02/04/2015

Liebe Leser,

unter der Kategorie Valtorta – Die Passion findet ihr viele Auszüge zu dieser Leidenszeit unseres Herrn Jesus.

Auch Kreuzwegsandachten haben wir hier schon wiedergegeben, wir empfehlen euch ebenfalls die Suchfunktion hier oben links.

Jesus Dornenkrone

Herr Jesus Christus, wir preisen Dich und loben Dich, denn durch Dein Heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

Advertisements

Palmsonntag

29/03/2015

Hier geht es zur Palmsonntags-Vision von Maria Valtorta

Palmsonntag Valtorta

Karsamstag

30/03/2013

O göttliche Mutter, ich bitte Dich, grabe in meine Seele die Wunden meines Erlösers ein. Alle Leiden Jesu haben in Deinem Herzen ein Echo gefunden: 

mache, dass wir Deine Abbilder seien. Mögen wir nach Deinem Beispiel bis zum letzten Tag unseres Lebens der Schmerzen des Kalvarienberges eingedenk sein. Mögen wir überall, bei unseren Arbeiten und Leiden, das Andenken derselben bewahren. Amen.

Pieta

Palmsonntag

23/03/2013

zum Palmsonntag 2013: Lukas 22,14-71.23,1-56.

Hier ist die Valtorta-Vision zum Einzug Jesu in Jerusalem zu finden

Palmsonntag

1. April 2012: Palmsonntag

31/03/2012

Die Vision der Maria Valtorta zum Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag ist HIER NACHZULESEN. 

Hl. Rafael Arnaiz Baron (18)

30/03/2012

Am 11. Oktober 2009 wurde der spanische Trappist Rafael Arnaiz Baron (1911-1938) heilig gesprochen. Dieser mit 27 Jahren in der Abtei San Isidro de Duenas verstorbene Mystiker beeindruckt durch seine tiefe Spiritualität und sein einfaches und frohgemutes Wesen, mit dem er vertrauensvoll sein Kreuz auf sich nahm. Dank der freundlichen Genehmigung  der Herausgeberin und des Bernardus-Verlags, bei dem die Gesamtausgabe der Schriften des Heiligen bestellt werden können („Nur Gast auf Erden?“),  veröffentlichen wir hier Auszüge aus denselben.

Leben unter Deinem Kreuz (2)

13. Februar 1938 – Sonntag Septuagesima – im Alter von 26 Jahren

Lass mich unter Deinem Kreuz leben, ohne an mich selbst zu denken, ohne etwas anderes zu wollen oder zu wünschen als – wie von Sinnen – das göttliche Blut zu betrachten, das die Erde tränkt!

Lass mich weinen, Herr, aber weinen, weil ich sehe, wie wenig ich für Dich tun kann! Weinen, weil ich Dich so sehr beleidigt habe, als ich fern war von Deinem Kreuz! Lass mich darüber weinen, dass Dich die Menschen vergessen, sogar die guten! 

Lass mich, Herr, unter Deinem Kreuz leben… tagsüber, nachts, bei der Arbeit, in der Ruhe, im Gebet, beim Studium, beim Essen, während des Schlafes…, immer, immer!

Wie weit entfernt ist die Welt, wenn ich an das Kreuz denke! Wie kurz wird mir der Tag, wenn ich ihm mit Jesus auf Golgatha verbringe! Wie sanft und ruhig ist das Leiden, das gemeinsam mit dem gekreuzigten Jesus erlitten wird!

Vor nicht langer Zeit erkannte ich, wie kostbar die Wege Christi sind. Aber es ist im Kreuz, wo ich immer Trost gefunden habe. Es ist im Kreuz, wo ich das Wenige, das ich weiss, gelernt habe. Es ist im Kreuz, wo ich stets mein Gebet und meine Meditationen verrichtet habe… In Wirklichkeit kenne ich keinen besseren Ort und bin unfähig, ihn zu finden – also lebe ich im Frieden.

Herr, weil ich die göttliche Schule Deines Kreuzes sehe, weil ich erkenne, dass es auf Golgatha ist, wo ich Maria Gesellschaft leiste, wo ich einzig und allein lernen kann, mich zu bessern, Dich zu lieben, mich zu vergessen und zu verachten, darum: „Lass nicht zu, dass ich mich von Dir trenne!“

Wie gut ist Gott zu mir! Ja, ich bin nicht fähig, es in Worte zu fassen. Er holt mich mit Gewalt aus der Welt. Er schickt mir ein Kreuz und bringt mich in die Nähe des Seinen… Und so: Nur warten! Warten im Glauben, mit Liebe! Warten und das Kreuz umfangen!

Ach, die Torheit des Kreuzes, wer sie doch besäße! Ach, wenn die Welt doch um den Schatz des Kreuzes wüsste, wie würden sich die Menschen verändern!

Ach, würde Gott doch nicht zulassen, dass ich Ihn beleidige! Und ich tue es immer, wenn ich mich vom Kreuz entferne. Wie glücklich wäre ich!

Darum, Herr, klammere ich mich mit meiner ganzen Kraft daran, darum vereinige ich meine Tränen mit Deinem Blut, darum schreie ich mit Seufzen und Klagen… Darum habe ich auch den Wunsch, wahnsinnig zu werden, wahnsinnig aus lauter Liebe zu Deinem heiligsten Kreuz!… Höre mich, o Herr, achte auf mich und verachte nicht mein Flehen! Wasche mit dem Wasser Deiner Seite meine großen Sünden, meine Fehler, meine Undankbarkeit! Fülle mein Herz mit Deinem göttlichen Blut und stille meine Seele, die nicht aufhört zu flehen: „Lass mich, Herr, bei Deinem Kreuz leben, und lass nicht zu, dass ich mich von ihm abwende!“

Jungfrau Maria, Mutter der Schmerzen, wenn Du Deinen blutüberströmten Sohn auf dem Kalvarienberg anschaust, lass mich demütig Deinen ungeheuren Schmerz aufnehmen, und lass mich – obwohl ich dazu nicht würdig bin – Deine Tränen trocknen!

zurück zu Teil 1

ganz zurück an den Anfang der Bruder Rafael-Auszüge

Kreuzweg mit dem hl. Pfarrer von Ars (7. und 8. Station)

01/04/2011

An den Freitagen vor Ostern geben wir jeweils zwei Stationen der Kreuzweg-Betrachtung des hl. Pfarrers von Ars wieder.


Vorbereitungsgebet

Ewiger Vater, nimm hin das göttliche Blut, das Jesus Christus, dein Sohn, bei seinem Leiden vergossen hat! Im Blick auf seine Wunden, auf sein von Dornen durchbohrtes Haupt, auf sein liebendes Herz, um aller seiner Verdienste willen verzeihe den Seelen ihre Schuld und rette sie!

Göttliches Blut meines Erlösers, ich bete dich mit großer Ehrfurcht und Liebe an, um die Beleidigungen zu sühnen, welche dir so viele Menschen zufügen.

Mein Jesus, schenk mir Verzeihung und Barmherzigkeit um der Verdienste deines bitteren Leidens und deiner heiligen Wunden willen! Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die ganze Welt erlöst.

O Maria, Schmerzensmutter, drücke deines Sohnes Wunden tief in unsere Herzen ein.


VII. Station: Jesus fällt zum zweiten Male unter dem Kreuz

Christus hat die Sünden aller Menschen getragen. Was ihn erneut zu Boden wirft, sind die Wiederholungssünden, die oft begangen werden aus Schwäche, Gleichgültigkeit und Bosheit. Jesus allein weiss, was im Menschen ist. Alle will er retten mit seiner opfernden und sühnenden Liebe. Seine Lehre für uns lautet:

Du kannst mir dabei helfen, wenn du auf dem Weg nach Kalvaria mutig den Opferkelch füllst mit deinen Opfern und Leiden, damit ich ihn zum Segenskelch mache für alle, deren Heil gefährdet ist. Dazu braucht es meine Liebe und meine Gnade.

Denke oft an alle Christen in der Welt: an die Leidenden, die Verfolgten, die Verlassenen, die Flüchtlinge, die Märtyrer, die Schwerkranken und Sterbenden, die sich bemühen, mir zu dienen und mich ihrer Liebe zu versichern! Bete für sie! Biete meine Verdienste dem Vater an! Sie gehören dir. Ich habe sie mit grossen Schmerzen erkauft, habe alles für sie bezahlt und für dich verdient.

Du kennst zu wenig die Macht des Gebetes: Es ist wie ein starker Arm, der meinen Arm stützt, und ich erlaube dir, dass du mich stärkst. Dein Gebet ist der Schlüssel zur Öffnung der Schatzkammer meiner Gnaden. Je mehr du ihn benützt, desto mehr vermittelst du Gnaden an die Menschen.

VIII. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen

Weinet nicht über mich, sondern über die Sünde! Ich sprach so wegen den Henkern, die mich umgaben und die ich so gerne retten wollte. Was hätte ich nicht alles für sie getan?

Wenn ich dich leiden sehe für mich – geduldig und ergeben – nehme ich deine Leiden als Zeichen der Liebe an, so als ob die deinen meine Leiden überstiegen und so wertvoll wären, dass mein Herz sie reichlich belohnen will. Lasse mich deshalb nicht ohne Leiden sein! Sie weben gleichsam den Sündern das Gloriengewand der Gotteskindschaft.

Die mich liebenden Seelen ziehen mein Erbarmen auf sich, sie sind meine Gehilfen an der Rettung der Welt. Deine Sehnsucht sei, mein Herz zu trösten, das von Bitterkeit erfüllt ist. Biete meinem Vater meine Verdienste an, um die Sünden der Menschen zu sühnen! Zu wenige bedienen sich ihrer. Dir stehen sie zur Verfügung. Benütze sie eifrigst und vermittle Ströme der Gnaden aus meinen heiligen Wunden denen, die krank sind an Seele und Leib!


weiter zur 9. und 10. Station dieses Kreuzwegs

zurück zu Station 1 und 2 dieses Kreuzwegs

Kreuzweg von Sr. Josefa Menendez


Kreuzweg mit dem hl. Pfarrer von Ars (3. und 4. Station)

18/03/2011

An den Freitagen vor Ostern geben wir jeweils zwei Stationen der Kreuzweg-Betrachtung des hl. Pfarrers von Ars wieder.


Vorbereitungsgebet

Ewiger Vater, nimm hin das göttliche Blut, das Jesus Christus, dein Sohn, bei seinem Leiden vergossen hat! Im Blick auf seine Wunden, auf sein von Dornen durchbohrtes Haupt, auf sein liebendes Herz, um aller seiner Verdienste willen verzeihe den Seelen ihre Schuld und rette sie!

Göttliches Blut meines Erlösers, ich bete dich mit großer Ehrfurcht und Liebe an, um die Beleidigungen zu sühnen, welche dir so viele Menschen zufügen.

Mein Jesus, schenk mir Verzeihung und Barmherzigkeit um der Verdienste deines bitteren Leidens und deiner heiligen Wunden willen! Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die ganze Welt erlöst.

O Maria, Schmerzensmutter, drücke deines Sohnes Wunden tief in unsere Herzen ein.


III. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz

James Tissot: Jesus fällt unter dem Kreuz

 

Sie treiben mich auf dem Weg nach Kalvaria. Ich bin so müde. Mein ermatteter Leib ist kraftlos, er bricht zusammen, ist in Schweiß und Blut gebadet. Das schwere Kreuz fällt auf mich, es erdrückt mich unter seiner Last. Der steinerne Boden verletzt mein Antlitz. Sand und Staub der Straße dringt in meine Augen und vermischt sich mit meinem Blut. Ich bin das verachtungswürdigste Geschöpf der Erde geworden. Wenn auch die Last des Kreuzes mich fallen lässt, der Eifer für das Heil der Seelen lässt mich wieder aufstehen und ermutigt mich, den Kreuzweg fortzusetzen.

Verschließe nicht Augen und Herz vor der Schwere meines Leidens und vor meiner Bereitschaft, mich bis zum letzten Blutstropfen zu opfern! Nichts von dem, was ich für dich in meiner Passion erlitt, soll verloren sein.

Sammle es, schenk es dem Vater und bemühe dich, seine Ehre in allem zu suchen!


IV. Station: Jesus begegnet seiner Mutter

James Tissot: Jesus trifft seine Mutter

Betrachte meine Mutter! Sie eilt auf mich zu um mir zu helfen. Dies ist zwar unmöglich, aber diese Geste und ihr Herzenswunsch haben mich unsagbar getröstet. Tu das auch, eile öfters zu mir und sprich zu deinem Kreuz „Fiat! Amen!“ Damit bereitest du mir große Freude. Als meine Mutter mich umarmte, hat sie die Kraft erhalten, unter meinem Kreuz auszuharren und so bei meinem furchtbaren Tode zu assistieren.

Sie wurde durch mein Blut befleckt. Bitte sie, diese Blutstropfen aufzuopfern und den Sündern zu ihrer Bekehrung in Gnaden zuzuwenden! Seelen sind kostbar, teuer. An ihnen erglänzt der Rubin meines Blutes. Es braucht viele Opfer, sie zu retten. Vereine deine Leiden mit den meinen, um dem Vater besser zu gefallen!

Die Passion und den Tod, den ich in meinem Leibe erleide, durchlitt meine Mutter in ihrem Herzen.

weiter zu Station 5 und 6 dieses Kreuzwegs

zurück zu Station 1 und 2 dieses Kreuzwegs

zum Kreuzweg von Sr. Josefa Mendendez


21. November: Christkönigssonntag

20/11/2010
(zum Sonntagsevangelium vom 21. November 2010: Lukas 23, 35-43)

Die Dornenkrönung

Sie binden ihm erneut die Hände. Der Strick schneidet dort ein, wo schon ein roter Streifen abgeschürfter Haut ist.

„Und nun? Was tun wir mit ihm? Mir ist langweilig.“

„Warte. Die Juden wollen einen König. Nun, wir geben ihnen einen. Diesen da…“ sagt ein Soldat.

Er eilt hinaus, gewiß in einen weiter hinten liegenden Hof, von wo er mit einem Bündel Weißdorn zurückkommt. Jetzt, im Frühling, sind die Zweige noch relativ weich und biegsam, die langen, spitzen Dornen aber sehr hart. Mit ihren Dolchen entfernen sie Blätter und Blüten, biegen die Zweige zu einem Kranz und drücken ihn auf das arme Haupt. Aber die barbarische Krone fällt auf den Hals.

„Sie paßt nicht. Wir müssen sie kleiner machen. Nimm sie wieder weg.“

Sie nehmen die Krone herunter, zerkratzen ihm dabei die Wangen, stechen ihm beinahe die Augen aus und reißen ihm auch Haare aus. Sie machen sie kleiner. Aber nun ist sie zu klein, und soviel sie auch drücken und dadurch die Dornen in Jesu Kopf treiben, droht sie doch herunterzufallen. Wieder nehmen sie sie herunter und reißen noch mehr Haare aus. Sie verändern sie noch einmal, und nun paßt sie. Vorne ist ein dreifacher Dornenreif. Hinten, wo die Enden der drei Zweige ineinandergeschlungen sind, ist ein richtiger Knoten aus Dornen, die Jesus in den Nacken dringen.

„Siehst du, wie gut sie dir steht? Naturbronze und echte Rubine. Spiegle dich in meinem Harnisch, o König!“ spottet der Erfinder dieser Qual.

„Eine Krone allein genügt nicht, um einen König zu machen. Er braucht auch Purpur und ein Szepter. Im Stall ist ein Rohr, und auf dem Abfall liegt ein roter Mantel. Hole sie, Cornelius.“

Bald darauf legen sie Jesus den schmutzigen roten Fetzen um die Schultern, und bevor sie ihm das Rohr in die Hände geben, schlagen sie ihn damit auf das Haupt, verneigen sich und grüßen: „Ave, König der Juden!“ Dabei schütteln sie sich vor Lachen.


Jesus läßt sie gewähren. Er läßt sich auf einen „Thron“ setzen, eine umgestülpte Wanne, die sonst wohl als Pferdetränke dient; er läßt sich schlagen und verspotten, ohne jemals etwas zu sagen. Er schaut sie nur an… und sein Blick ist so voll Güte, aber auch so voll des furchtbarsten Schmerzes, daß ich ihn nicht ertragen kann, ohne mein Herz dadurch verwundet zu fühlen.

Die Soldaten hören erst auf zu spotten, als ihnen die rauhe Stimme eines Vorgesetzten gebietet, den Schuldigen wieder vor Pilatus zu bringen.

Schuldig? Wessen?

Jesus wird in das Atrium zurückgeführt, das nun durch einen kostbaren Vorhang vor der Sonne geschützt ist. Jesus hat noch die Krone, den Umhang und das Rohr.

„Komm nach vorne, damit ich dich dem Volk zeigen kann.“

Obwohl er schon völlig gebrochen ist, richtet sich Jesus doch würdevoll auf. Oh, er ist wirklich ein König!

„Hört, Hebräer! Hier ist der Mensch. Ich habe ihn bestraft. Aber nun laßt ihn gehen.“

„Nein, nein! Wir wollen ihn sehen! Heraus mit ihm! Wir wollen den Gotteslästerer sehen!“

„Führt ihn hinaus und gebt acht, daß man sich seiner nicht bemächtigt!“

Während Jesus in die Vorhalle hinausgeht und sich im Viereck der Soldaten dem Volk zeigt, weist Pontius Pilatus mit der Hand auf ihn und sagt: „Seht, welch ein Mensch! Euer König! Ist es noch nicht genug?“

Die Sonne eines schwülen Tages, die nun fast im Zenit steht, denn es ist schon zwischen der dritten und der sechsten Stunde, entzündet und akzentuiert noch die Blicke und die Gesichter. Sind das noch Menschen? Nein. Es sind tollwütige Hyänen. Sie heulen, sie schütteln die Fäuste und fordern den Tod…


Jesus steht aufrecht da, und ich kann versichern: Niemals war er so erhaben wie jetzt. Nicht einmal, als er die größten Wunder vollbrachte. Der Adel des Schmerzes!  Aber so göttlich, daß er schon allein deshalb als Gott anerkannt werden müßte. Doch um diesen Namen sagen zu können, muß man wenigstens ein Mensch sein. In Jerusalem gibt es heute aber keine Menschen, sondern nur Dämonen.

Jesus läßt seine Blicke über die Menge schweifen, sucht und findet im Meer der haßerfüllten Gesichter die Gesichter der Freunde. Wie viele? Weniger als zwanzig unter Tausenden von Feinden… Er neigt das Haupt in Trauer über diese Verlassenheit. Eine Träne fällt… noch eine… und noch eine… Der Anblick seiner Tränen erzeugt kein Mitleid, sondern noch wilderen Haß.

Auszug aus “Der Gottmensch“, Band XI von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR),www.mariavaltorta.com,dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch, www.parvis.ch