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Dänischer Psychologe über seine Erfahrung mit kriminellen Muslimen

26/05/2010

Der dänische Psychologe Nicolai Sennels hat mehrere Jahre mit jungen, kriminellen Muslimen in einem Kopenhagener Gefängnis sowohl Gruppen- als auch Einzeltherapien durchgeführt. Er sagt in einem Interview mit dem Frontpage Magazin, dass seine 150 muslimischen Klienten spezielle psychologische Charakteristika hatten, die seine 100 nicht-muslimischen Klienten – überwiegend Dänen – nicht hatten.

Unter anderem kommt er zu dem Schluss, dass das Aufwachsen in einer muslimischen Umgebung, d.h. mit muslimischen Eltern und Traditionen, das Risiko beinhaltet, bestimmte antisoziale Verhaltensmuster zu entwickeln. Ausserdem stellt er fest, dass die Kultur, die unter islamischem Einfluss entwickelt wurde (unabhängig von der nationalen Identität und unabhängig von der tatsächlichen praktischen Ausübung dieser Religion), die Entwicklung bestimmter psychologischer Charakteristika begünstigt und zwar im Bereich Aggression, Selbstbewusstsein, individueller Verantwortung und Identität:

Während Wut in unserer westlichen Gesellschaft eher als ein Zeichen von Unbeherrschheit und Schwäche angesehen wird, erwarte man in der muslimischen Kultur, „dass man ein wütendes oder bedrohendes Verhalten zeigt, wenn man kritisiert oder geneckt wird. Wenn ein Muslim nicht aggressiv reagiert, wenn er kritisiert wird, wird er als schwach angesehen, nicht wert, dass man ihm vertraut, und so verliert er sofort seinen sozialen Status.“

Was das Selbstbewusstsein betrifft, so sei das Konzept der Ehre in der muslimischen Kultur ebenfalls konträr zu unserer westlichen Sicht. In der muslimischen Kultur sei es üblich, „dass man sich in hohem Maße seines Status in der Gruppe bewusst ist, dem Blick anderer Menschen auf einen selbst und jedes Zeichens jeder Art von Kritik. Die aggressive Antwort auf alles, das einen verunsichern kann, wird als Ausdruck eines ehrenhaften Verhaltens angesehen.“ Weiter sagt Sennels: „Nachdem ich mehr als Hundert muslimischen Teenagern zugehört hatte, die mir ihre Geschichten erzählten, über Gefühle, Gedanken, Reaktionen, Familien, Religion, Kultur, das Leben in ihren muslimischen Ghettos und in ihren Heimatländern, wurde es mir deutlich, dass für einen Muslim solch ein Verhalten der eigentliche Kern ist, um seine Ehre zu verteidigen. Aber mit den Augen eines westlichen Psychologen gesehen, ist das alles der Ausdruck eines mangelnden Selbstbewusstseins. Unserer Ansicht nach ist die Basis einer authentischen und ehrenvollen Persönlichkeit das Wissen um die Stärken und Schwächen und diese zu akzeptieren.“

So schlussfolgert der Psychologe, dass „das muslimische Konzept der Ehre die Männer in zerbrechliche, Glas-ähnliche Persönlichkeiten [verwandelt], die sich selbst schützen müssen, indem sie ihre Umgebung mit ihrer aggressiven Art und Weise in Angst und Schrecken versetzen. Das Zeigen der sogenannten narzisstischen Wut ist unter Muslimen sehr verbreitet. Ihre Angst vor Kritik liegt in vielen Fällen nicht weit entfernt von Paranoia. Es geschieht nicht ohne Grund, dass Selbstironie und Selbstkritik in muslimischen Gesellschaften komplett fehlt. Aus der psychologischen Perspektive betrachtet – deren Ziel es ist, selbstbewusste, glückliche, freie, liebende und produktive Individuen zu erzeugen, und nicht einem hasserfüllten Gott oder kulturellen Traditionen zu gefallen – ist die muslimische Kultur in vielerlei Hinsicht psychologisch ungesund als Umgebung zum Aufwachsen.“

Was die individuelle Verantwortung betrifft, so sei es in der westlichen Welt üblich, mithilfe psychologischer Methoden an sich zu arbeiten, um sein Bewusstsein zu fördern und das eigene Leben in die Hand zu nehmen. In der muslimischen Gesellschaft dagegen haben Psychologie und Pädagogik keine Wurzeln, sondern seien Gebiete, die aus dem Westen importiert wurden. Dementsprechend schwierig gestaltete sich die therapeutische Arbeit mit den jungen Muslimen: „Unter normalen Umständen kommunizieren westliche Menschen und Muslime vergleichsweise leicht miteinander – so lange dies keine Kritik beinhaltet. Aber in einer Umgebung, in der sich das gesamte Konzept darum dreht, dass der muslimische Klient über seine eigenen Gefühle und Gedanken sprechen muss, weil der Psychologe denkt, dass ihm dies hilft glücklicher zu werden und sein Leben konstruktiv zu leben, „springt ihnen die Kette ab“ wie wir in Dänemark zu sagen pflegen. Sie schütteln die Köpfe: wie können sie glücklicher werden, wenn sie Schwäche zeigen, etwas, von dem sie schon seit ihrer Geburt gelernt haben, dass man es versteckt, um die Ehre zu bewahren? Auf gar keinen Fall.“

Sennels ist der Meinung, dass Integration niemals in dem nötigen Mass erfolgen wird. Eine Untersuchung in Dänemark zeige, dass nur14 Prozent der Muslime, die dort leben, sich selbst als Dänen betrachten und demokratisch gesinnt sind. „Meine Erfahrung mit meinen muslimischen Klienten ist, dass sie ihre muslimische Identität nicht vergleichbar sehen mit dem westlichen Lebensstil. Ein Muslim zu sein bedeutet auch, sich selbst als ganz anders anzusehen und selbstverständlich als ein besserer Mensch als der Nicht-Muslim. Diese Mentalität führt zu Apartheid und Rassismus. (…) Die meisten meiner muslimischen Klienten sahen ihren religiösen und kulturellen Hintergund als den höchsten Gipfel der Zivilisation und Moral – diesen zu verlassen wäre eine Art kultureller und religiöse Apostasie ihrer Landleute. Solche Aktionen haben oft ernsthafte Konsequenzen nicht nur in Gangs wie den Hells Angels und anderen Stammesgemeinschaften sondern auch – und insbesondere – bei den Muslimen.“

Und so warnt der Psychologe: „Es gibt zwei existierende Gruppen, Muslime und Nicht-Muslime, die die Islamisierung als islamischen Dschihad ansehen – aber es ist mehr als das: es ist die menschliche Natur. Menschen, die sich nicht zu Hause fühlen dort wo sie wohnen, werden natürlich danach streben ihre Umgebung zu verändern. Der muslimische Versuch, unsere Gesellschaften zu islamisieren, hat gerade erst begonnen – weil sie sich auch zahlenmäßig immer stärker fühlen. Dieser Prozess wird von muslimischen Führern vorangetrieben innerhalb und außerhalb Europas und wird auf seinem Weg unterstützt von einer Art kollektiver Feigheit, die sich Political Correctness nennt. (…) Nur die massenhafte Konvertierung würde die Regeln des Korans und seiner Prediger zufriedenstellen. Und auch wenn die muslimischen Führer immer wieder fordern, dass es der einzige Weg ist, um einen weltweiten Frieden und Moralität für die Menschheit zu sichern, wenn man Anhänger des Propheten wird, bin ich nicht sicher: muslimische Länder sind definitiv weniger friedlich und die Moralität hinsichtlich Redefreiheit, Menschenrechte und Respekt vor dem menschlichen Leben ist ganz klar geringer unter islamischer Herrschaft als irgendwo anders.“

Briefwechsel mit den Domherren (3)

11/03/2010

von Lomitas

Sehr geehrter Herr Weihbischof,

zunächst einmal vielen Dank für Ihre Antwort. Wir waren nicht sicher, ob überhaupt eine Antwort kommen würde und waren daher umso angenehmer überrascht, als dann Ihr Brief kam.

Fürbitte für Brückenbau-Austausch im interreligiösen Bereich: Feindschaft, glaube ich, besteht eigentlich nicht, das wäre schlimm. Aber Austausch ist nur möglich, wenn die eigenen Standpunkte klar sind und auch ganz klar vertreten werden. Austausch wäre vielleicht ganz gut, aber heutzutage wo aufgrund des Wohlstandes den Kirchen die Leute weglaufen, erscheinen mir diese Art des Austausches fast schon Art Torschlusspanik zu sein.

Eigentlich sehe ich keinen Sinn in einer Ökumene, die ja fast nur auf Kosten der katholischen Kirche gehen kann. Die Gefahr sehe ich in dem Verlust einiger über 2000 Jahre bewährter katholischer Traditionen: Eucharistie in jeder Messe, Sakramente (Beichtgelegenheit) Zölibat, keine Frauen als Priester/Bischöfe – alles Werte, die jetzt überall andauernd angeprangert werden. Aus genau diesen Werten bezog die katholische K. ihre Kraft damals, wie auch jetzt. Und in dem Maße wie die katholische Kirche immer mehr unter Beschuß kommt, sehe ich Fürbitten, die von „Brückenbau“ handeln, eher kritisch.

Hl. Petrus u. Hl. Paulus (G. Reni)

Denn die einzige apostolische Nachfolge ist seit Petrus in der „Einen“ katholischen Kirche geschehen. Sonst hätte Jesus den Luther beauftragt. Wünschen würde ich mir etwas mehr katholisches Selbstbewusstsein. Toleranz ist gut, aber nicht auf Kosten von Aushöhlung der eigenen Identität. Austausch kann ich persönlich mir nur auf finanzieller Ebene vorstellen, Spenden für Arme, soziale Einrichtungen vielleicht.

Ich empfinde die Vorbereitung, die Konsekrierung als einen großen Spannungsbogen, der in der Austeilung der Hostie ihren Höhepunkt findet. Der Friedensgruß genau vor der Kommunion schwächt diesen Bogen empfindlich. Mir persönlich ist es unangenehm jedem wildfremden Menschen die Hand zu geben, aufgrund einer kirchlichen Ordnung. Wir waren in NRW bei Menden in einer Messe, bei der es keinen Friedensgruß gab: die Konzentration blieb bei Besuchern, wie auch den durchführenden Priestern während der gesamten Zeremonie erhalten. Das fühlt sich ganz anders an.

Die musikalische Begleitung mittels Gitarre mutet mir schon eher als „Volksinstrument“ an, auch wenn es mittlerweile zum kirchenmusikalischen Repertoire gehört, klingt es in dem ehrwürdigen 1000jährigen Dom nicht „standesgemäß“. Da klingt die Orgel doch schon ganz anders, um zwischen „Himmel und Erde“ zu vermitteln.

Zur Ministrantin möchte ich noch sagen, daß es auch mir auffällt, das sie „geschwächt“ (nicht bei sich selber) wirkt, womöglich nimmt sie Medikamente? Das ist heutzutage leider keine Seltenheit mehr, wie ich in meiner direkten Umgebung erleben muß. Manchmal ist aber eine klare Position auch hilfreicher für so ein Mädchen, als das Nachgeben „um des lieben Friedens Willen“.

Anbringen möchte ich noch, daß mir manche Begebenheiten der Geschichte in der Tat nicht so bekannt sind, bzw. Begriffe wie Gabenbereitung sind vermutlich falsch gewählt. Selbst bin ich erst seit knapp 2 Jahren in der katholischen Kirche angekommen. Daher kenne ich manche Entwicklungen oder Pfarrer aus der Vergangenheit nicht so, sondern betrachte nur, was sich mir hier bietet. Daß inzwischen die in meinem ersten Brief von mir kritisierte evangelisch geschiedene Bischöfin schon wieder aus dem Amt ist, das hätt ich so nicht gedacht. So schnell kann es gehen!!

Aber es stimmt mich traurig, das die katholische Kirche, die über Jahrtausende die Lehre Christi aufrecht erhalten hat, so dermaßen angegriffen wird. Ganz zu schweigen von den inzwischen bekannt gewordenen Missbrauchs- und Vertuschungspraktiken in manchen Klöstern. Womöglich muß sie wirklich das Leiden und Sterben Christi durchleben… Und vielleicht ist es ja so, das ein Neu-Katholik ohne überheblich sein zu wollen, manche Dinge noch mit klareren Augen sieht, als diejenigen, die schon von Geburt an katholisch waren, aber leider sich dieser Kirche (inzwischen) nicht mehr zugehörig fühlen.

In diesem Sinne und nochmals mit vielen Dank für Ihre Antwort,

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