Posts Tagged ‘Todesstrafe’

Iran: Pastor Behnam Irani ist immer noch in Haft,

14/10/2014

er wurde/wird gefoltert und dabei schwer verletzt. Ihm droht die Todesstrafe, eventuell Kreuzigung!  Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM) setzt sich weiter für ihn ein, wir sollten sie dabei unterstützen und den Pastor unbedingt in unsere Gebete einschließen. 

Benham-Irani

UPDATE VOM 30. OKTOBER 2014: Laut IGfM wurde der Pastor am 19. Oktober zu 12 Jahren Haft und Verbannung verurteilt. Die Strafe soll er 1000 Kilometer von seiner Familie entfernt verbüßen.

Hunderttausende Christen im Iran in Gefahr

27/11/2013

Während jedes Land nun darum bemüht ist, sich eine möglichst große Scheibe vom Atomgeschäft mit dem Iran abzuschneiden, werden die dort lebenden und bedrohten Christen, hauptsächlich Konvertiten, in den meisten Medien weiterhin nicht erwähnt.

Von einem gemäßigten neuen Präsidenten kann im Iran nicht die Rede sein, ganz im Gegenteil: „seit seiner Amtseinführung bis heute, sind mehr Menschen exekutiert worden als unter der Herrschaft von Ahmadinedschad im selben Zeitraum“ heisst es im Interview auf der Domradio-Seite.

Wenn der 2008 mit großer Mehrheit gebilligte Gesetzesentwurf, der für den Abfall vom Islam strafrechtlich die Todesstrafe vorsieht, tatsächlich ratifiziert wird, sind im Iran 300.000 Konvertiten in Todesgefahr. Wäre das nicht ein wirklicher Grund für ein Wirtschaftsembargo?

zum Artikel auf domradio.de

Am Samstag, dem 30. November 2013, findet in Hamburg um 15.45 Uhr am Mönckebrunnen wieder eine Lichterkette für den immer noch inhaftierten Pastor Irani statt. 

Bildschirmfoto 2013-11-27 um 11.03.27

Update: Pastor Nadarkhani weiter in akuter Lebensgefahr

22/02/2012

Wie wir soeben erfahren haben, sieht es nach wie vor nicht gut aus für den wegen Konversion zum Christentum zum Tode verurteilten Pastor Youcef Nadarkhani in Iran. Dank des zahlreichen internationalen Einsatzes für ihn ist er zwar noch immer am Leben, aber es hängt wohl am seidenen Faden, da die Neuverhandlung seines Falls derzeit nicht weiter behandelt wird. 

Update 28.02.: Laut IGFM hat das Gefängnis, in dem er inhaftiert ist, Befehl erhalten, seine Hinrichtung in den nächsten Tagen einzuleiten. Die IGFM ruft daher erneut zu Mahnwachen für Pastor Nadarkhani auf, am Dienstag und Mittwoch den 28. / 29. Februar 2012 von 14-16 Uhr in Frankfurt vor dem iranischen Konsulat, Raimundstraße 90, 60320 Frankfurt/Main, sowie am Donnerstag den 1. März 2012 von 15-18 Uhr vor der iranischen Botschaft in Berlin, Podbielskiallee 67, 14195 Berlin.

Unterstützen wir Pastor Nadarkhani auch weiter mit unseren Gebeten. Besonders jetzt ist auch die beginnende Fastenzeit ein guter Anlass, wieder mehr an die verfolgten Christen weltweit zu denken und ihnen mit Gedanken und Taten unsere Unterstützung zukommen zu lassen.

Schweiz: Konvertiten von Ausweisung bedroht

09/03/2011

Wie der TAGESANZEIGER berichtet, ist in der Schweiz eine syrische Familie von der Abschiebung bedroht. Es handelt sich um ehemals muslimische Flüchtlinge, die zum christlichen Glauben konvertiert sind, was bedeutet, dass sie in ihrer alten Heimat wegen Glaubensabfall um ihr Leben fürchten müssen. Wer die Familie unterstützen möchte, kann z. B. an die Justizministerin der Schweiz schreiben, Frau Simonetta Sommaruga, email: simonetta.sommaruga@parl.ch

Petition zur Aufhebung des pakistanischen Blasphemie-Gesetzes

22/06/2010

Der französische Zweig von Kirche in Not, genannt AED, hat eine Aktion zur Aufhebung des pakistanischen Blasphemie-Gesetzes gestartet und bittet darum, bis zum 2. Juli 2010 eine Petition zu unterzeichnen. Damit wird auch Bischof Joseph Coutts aus Faisalabad unterstützt, der seit mehreren Jahren für die Aufhebung des Gesetzes kämpft.

Das Gesetz wird die meiste Zeit dazu missbraucht, religiöse Minderheiten in Pakistan zu unterdrücken und zu verfolgen. Vor allem die rund drei Millionen Christen in Pakistan sind seit 1986 zunehmend Erniedrigungen und Verfolgungen ausgesetzt: das sehr vage formulierte Gesetz erlaubt die Verurteilung aufgrund lügnerischer Behauptungen ohne Beweise und sichert dem Kläger Straffreiheit zu. Die Prozesse sind daher meist Scheinverhandlungen, die dazu dienen, sich persönlich an jemandem zu rächen.

Die Petition fordert von der pakistanischen Regierung die Aufhebung des Blasphemie-Gesetzes und insbesondere die Abschaffung des Paragraphen 295C des Strafgesetzbuches, der die Todesstrafe für der Blasphemie für schuldig befundene Verurteilte vorschreibt. Ausserdem wird dazu aufgerufen, die Rechte der religiösen Minderheiten in Pakistan zu schützen. AED wird der französischen Regierung die Unterschriften der Petition vorlegen und sie dazu auffordern, sich ebenfalls für die Aufhebung des Gesetzes einzusetzen.

Link zur PETITION

Artikel auf katholisches.info zu jüngsten Vorfällen in Pakistan

Islamischer Rechtsgelehrter: Mord an Christen war richtig