Posts Tagged ‘Tugend’

Gehorchen heißt, den Willen Gottes tun (II)

01/09/2011

29. August 1943

Jesus sagt:
„Nicht gehorchen und aufbegehren heißt die Sünde der Zauberei begehen, sagt das Buch. Was tut ihr denn, wenn ihr rebelliert? Ihr sündigt. Und was ruft die Sünde hervor? Eure Vermählung mit dem Dämon. Vollzieht ihr also nicht Magie? Verwandelt ihr euch nicht magisch von Gotteskindern in Kinder Satans?

Nicht gehorchen und sich nicht unterwerfen ist wie die Sünde des Götzendienstes, sagt das Buch weiter. Was tut ihr denn, wenn ihr euch nicht unterwerft? Ihr weist Gott zurück, indem ihr seinen Willen abweist. Ihr stoßt Ihn als Vater und als Herrn zurück. Da aber das Herz des Menschen nicht ohne etwas anzubeten sein kann, das es an Stelle des wahren, abgewiesenen Gottes anbetet, so betet ihr euer Ich an, euer eigenes Fleisch, euren Stolz, euer Geld; ihr betet Satan in seinen akutesten Bekundungen an. Und deswegen werdet ihr zu Götzendienern. Welcher Götzen? Der schrecklichsten, die euch in ihrer Sklaverei halten, in der unglücklichsten Sklaverei.

Kommt doch, kommt, liebe Kinder Meiner Liebe, kommt zu dem väterlichen Joch, das nicht wehtut, das nicht unterdrückt, das nicht erniedrigt, das euch vielmehr aufrichtet und lenkt, und euch Sicherheit gibt, in das selige Reich zu gelangen, in dem es keinen Schmerz mehr gibt.

Die Welt, die nicht gehorchen will, weiß nicht, dass dieser Gehorsamsakt genügen würde, sie zu retten. In die Spur Gottes zurückzukehren, der Stimme Gottes zu folgen, gehorchen, gehorchen, das Haus des Vaters wiederzufinden, dem man hat entfliehen wollen, um einer Chimäre von trügerischer Würde zu folgen; die Hand des göttlichen Vaters, die da segnet und heilt, das Herz des göttlichen Vaters wiederzufinden, das liebt und verzeiht.

Bedenkt, o Kinder, dass, um euch die verlorene Gnade wieder zu schenken, Zwei ganz Unschuldige, Zwei ganz Gute, den höchsten Gehorsam haben leisten müssen. Die Rettung des Menschengeschlechtes begann in der Zeit mit dem „Fiat“ Mariens vor Meinem Erzengel und fand ihren Abschluss in dem „Es ist vollbracht!“ Jesu auf dem Kreuz. Es waren die beiden schmerzlichsten Gehorsamsleistungen und zugleich die am wenigsten zwingendsten, denn Ich und Meine Mutter waren jenseits jeder Notwendigkeit, durch Gehorsam die Sünde zu sühnen.

Wir, die wir nicht gesündigt haben, haben durch Gehorsam eure Sünde durch den Loskauf gesühnt. Und möchtet ihr nicht, ihr armen Kinder, euren göttlichen Meister nachahmen und durch Gehorsam, der Beweis von Liebe und Treue ist, Barmherzigkeit erlangen?

Schöner und willkommener sogar als Kirchen, die ihr Mir in Gelübden baut, und als alle anderen Gelübde ist Mir diese geistliche Seelenblüte, die auf Erden im Herzen des Menschen aufsprießt, die aber im Himmel zu eurer Herrlichkeit blüht.“

Zu Teil I

Auszug aus “Die Hefte 1943″ von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch, www.parvis.ch

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Gehorchen heißt, den Willen Gottes tun (I)

30/08/2011

29. August 1943

Jesus sagt:
„Schauen wir zusammen die Stelle im „Buch der Könige“ an:

„Wertvoller als Opfer ist Gehorsam, Folgsamkeit besser als Widderfett, Widerspenstigkeit ist Sünde wie Zauberei, Eigensinn ist Sünde wie Götzendienst.“

(1 Sam 15, 22-23, Vulg 1 Kö, 15, 22-23)

Der Gehorsam. Die Tugend, die ihr nicht üben wollt. Ihr werdet geboren, und kaum, dass ihr ein Gefühl äußern könnt, ist es ein solches des Aufbegehrens gegen den Gehorsam. Ihr lebt im Ungehorsam. Und ihr sterbt immer noch im Ungehorsam. Die Taufe löscht zwar die Erbsünde, aber sie annulliert nicht das Toxin, das die Sünde in euch zurücklässt.

Was war denn eigentlich die Ursünde? Ein Ungehorsam. Adam und Eva haben dem Schöpfervater nicht gehorchen wollen; sie waren von dem obersten Ungehorsamen, der, weil er dem Höchsten Gott den Liebesgehorsam verweigert hatte, zum Dämon geworden war, aufgehetzt worden, diesen Akt der Lieblosigkeit zu begehen. Dieses Gift brütet in eurem Blut, und nur ein beständiger Wille eurerseits hält es nieder, damit es eurem Geist nicht tödlich schadet.

Aber, ihr Meine Kinder, was gäbe es Verdienstlicheres für euch, als im Gehorsam zu leben? Hört gut zu:
Es fällt noch leichter, ein Opfer zu bringen, auf etwas zu verzichten, ein Werk der Barmherzigkeit zu tun, als beständig dem Willen Gottes zu gehorchen. Dieser kommt Minute um Minute auf euch zu wie herbei- und vorüberfließendes Wasser, das immer neue Wellen heranschwemmt und nach diesen wieder neue. Und ihr seid wie Fische, die in diesen göttlichen Willen getaucht schwimmen, der über euch herfließt.  Wenn ihr da heraus wollt, sterbt ihr, Meine Kinder. Der Wille Gottes ist euer Lebenselement. Es gibt keinen Tropfen darin, der nicht aus einer Liebesabsicht hervorgeht. Glaubt das. 

Gehorchen heißt, den Willen Gottes tun. Es ist der Wille, der geschehen soll, worum zu bitten Ich euch im Vaterunser gelehrt habe, und den mit Wort und Beispiel zu tun Ich euch bis in den Tod gelehrt habe.“

zu Teil II

Auszug aus “Die Hefte 1943″ von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch, www.parvis.ch