Posts Tagged ‘unbefleckte Empfängnis’

Maria ist das Paradies Gottes

18/05/2014

Es gibt kein Geschöpf und wird nie ein solches geben, in welchem Gott mehr verherrlicht wird als in der heiligsten Jungfrau Maria; selbst die Cherubim und die Seraphim im Himmel nehme ich nicht davon aus. Maria ist das Paradies Gottes, seine geheimnisvolle Welt, in die der Sohn Gottes eintrat, um in ihr Wunder seiner Allmacht und Weisheit zu wirken, um sie unversehrt zu erhalten und sich ewig in ihr zu gefallen.

Gott schuf eine Welt für den pilgernden Menschen, nämlich die Erde, die wir bewohnen, und eine Welt für den seligen Menschen, das himmlische Paradies. Für sich selbst schuf er eine andere Welt, der er den Namen Maria gab, unbekannt fast allen Sterblichen hienieden, unbegreiflich selbst den Engeln und Heiligen des Himmels. Überwältigt von Staunen, Gottes Herrlichkeit und Majestät in Maria verborgen zu sehen, rufen sie unaufhörlich bewundernd und jauchzend vor Freude: Heilig, Heilig, Heilig.

aus „Das Goldene Buch“ vom hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort

 

Muttergottes

 

Herrscherin der freudenvollen Stadt

Die Heilige Jungfrau Maria ist das vollkommene Werk des Schöpfers

11. Februar: Fest Unserer Lieben Frau in Lourdes

11/02/2010

Vor 152 Jahren, am 11. Februar 1858, erblickt die 14-jährige Bernadette Soubirous beim Holzsammeln in der Grotte von Massabielle eine unerwartete Erscheinung: „Ich sah eine in weiß gekleidete Dame. Sie trug ein weißes Kleid, auch einen weißen Schleier, einen blauen Gürtel und eine gelbe Rose auf jedem Fuß.“ sagt Bernadette später. Zitternd macht sie das Kreuzzeichen und betet einen Rosenkranz vor der Dame, die danach verschwindet.

In der folgenden Zeit verspürt Bernadette häufig den inneren Ruf, sich zur Grotte zu begeben, um die schöne unbekannte Dame zu treffen. Am 18. Februar sagt diese zu ihr: „Buße! Buße! Buße! Betet zu Gott für die Sünder. Küßt die Erde zur Buße für die Sünder!“ Nach der neunten Erscheinung, während der 300 Menschen anwesend sind, erzählt Bernadette: „Sie sagte mir, ich solle aus der Quelle trinken (…) Ich habe nur ein wenig schlammiges Wasser gefunden. Beim vierten Versuch konnte ich etwas trinken. Sie ließ mich auch ein Kraut essen, das nahe der Quelle war. Dann verschwand die Vision und ich ging weg.“ Man wirft ihr vor, verrückt geworden zu sein, aber sie sagt, all dies sei für die Sünder.

In der Nacht nach der 12. Erscheinung am 1. März taucht eine Frau aus Lourdes ihren gelähmten Arm in das Wasser der Quelle, daraufhin werden Arm und Hand wieder beweglich. Am nächsten Tag wünscht die weissgekleidete Dame, daß die Priester Prozessionen durchführen und eine Kapelle am Ort der Erscheinung bauen, doch der Dorfpriester will erst einmal den Namen der Dame wissen. Erst drei Erscheinungen später – mittlerweile kommen über 8000 Menschen zu dem Ereignis – sagt die schöne Dame zu Bernadette, wer sie ist: „Que soy era immaculada councepciou – Ich bin die unbefleckte Empfängnis“. Bernadette läuft zum Pfarrer und wiederholt dabei immer wieder diesen Satz ohne den theologischen Inhalt zu verstehen. Der Pfarrer ist daraufhin ziemlich durcheinander- hatte doch erst vier Jahre vorher Papst Pius IX das Dogma der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria verkündet.

Bernadette Subirous

Bei der achtzehnten und letzten Erscheinung ist der Zugang zur Grotte gesperrt und Bernadette sieht die Jungfrau ein letztes Mal vom gegenüberliegenden Ufer des Flußes: „Es schien mir, ich sei direkt vor der Grotte in gleicher Entfernung wie die anderen Male. Ich sah die Jungfrau diesmal nur- niemals habe ich sie schöner gesehen!“

1862 wurden die Erscheinungen von der katholischen Kirche offiziell anerkannt, jedes Jahr pilgern nun ca. 4-6 Millionen Besucher aus der ganzen Welt nach Lourdes. Bisher sind 67 von den über 7000 gemeldeten leiblichen Wunderheilungen anerkannt, die seelischen Heilungen sind nicht zu zählen. Bernadette Subirous trat 1866 ins Kloster ein und verstarb im Jahr 1879 mit 35 Jahren. 1925 wurde sie selig und 1933 heilig gesprochen, ihr Gedenktag ist der 18. Februar.

Die Quelle in der Grottes von Lourdes

„Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.“ Joh 4,14

Vision von Maria Valtorta über die Erscheinung von Lourdes

8. Dezember – Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen und immerwährenden Jungfrau und Gottesmutter Maria

07/12/2009

Maria ist einerseits ein Abbild Evas in ihrer Reinheit und Unversehrtheit vor dem Sündenfall, andererseits ein Gegenbild Evas, insofern Eva die Ursache des Verderbens, Maria aber die Ursache des Heiles ist.“ (Ephraim der Syrer, 4. Jhd.)


Jesus sagt :

« Um Fleisch zu werden, bedurfte ich einer Mutter. Um Gott zu sein, musste mein Vater Gott sein. Und siehe da, Gott erschuf sich eine Braut und sagte zu ihr : « Folge mir! An meiner Seite wirst du sehen, was ich für unseren Sohn tue. Schau und juble, ewige Jungfrau, ewige Tochter. Dein Lachen erfülle dieses Reich, gebe den Engeln den Ton an und lehre das Paradies die himmlische Harmonie! Ich schaue auf dich. Ich sehe dich schon, wie du sein wirst, o unbefleckte Frau, die du jetzt nur Geist bist: Gedanke, an dem ich mein Wohlgefallen finde.

Ich schaue auf dich und gebe das Blau deiner Augen dem Meer und dem Firmament; die Farbe deiner Haare dem heiligen Korn; das reine Weiss und das Rosa, die Farben deiner seidenen Haut, der Lilie und der Rose; als Vorbild für die Perlen nehme ich deine feingearbeiteten Zähne; die süssen Erdbeeren bilde ich mit einem Blick auf deinen Mund; den Nachtigallen lege ich deine Stimme in die Kehle und den Turteltauben dein Klagen.

Maria Himmelskönigin (van Eyck)

Und indem ich deine künftigen Gedanken lese und das Klopfen deines Herzens höre, habe ich ein Leitmotiv für meine Schöpfung. Komm, meine Freude, bewohne die Welten zum Zeitvertreib, solange du noch tanzendes Licht meines Gedankens bist. Die Welten sind da für dein Lachen. Bewohne die Kränze der Sterne und die Ketten der Gestirne. Lege dir den Mond unter deine edlen Füsse und umgürte dich mit dem Sternengurt der Milchstrasse!

Für dich sind die Sterne und Planeten erschaffen worden. Komm und erfreue dich an den Blumen, die deinem Kind zum Spielzeug und dem Sohn deines Schosses zum Kissen dienen werden! Komm und schau, wie ich die Lämmer bilde, die Adler und die Tauben! Sei mir nahe, während ich die Schalen der Meere und die Betten der Flüsse erschaffe, die Berge erhebe und sie bemale mit Schnee und Wäldern; während ich das Getreide säe und die Bäume und den Weinstock bilde: die Olivenbäume für dich, meine Friedensträgerin, und den Weinstock für dich, meine Rebe, die die eucharistische Traube tragen wird.

Eile, fliege, juble, meine Schöne, und lehre die ganze Welt, die von Stunde zu Stunde erschaffen wird, mich zu lieben, du Liebevolle; die Welt soll schöner werden durch dein Lächeln, o Mutter meines Sohnes, du Königin meines Paradieses, du Liebe deines Gottes! »

Und während ich den Irrtum sehe und zugleich die Makellose vor Augen habe, rufe ich aus: « Komm zu mir, die du die Bitterkeit des menschlichen Ungehorsams, der menschlichen Unzucht mit Satan und der menschlichen Undankbarkeit auslöschest, mit dir werde ich Vergeltung üben an Satan. »

Auszug aus “Der Gottmensch″, Band I von Maria Valtorta, mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören.

Am 8. Dezember 1854 erklärte Papst Pius IX. feierlich das folgende Dogma: Die Lehre, welche festhält, daß die seligste Jungfrau im ersten Augenblick ihrer Empfängnis, vermöge einer besonderen Gnade und Bevorzugung von Seite des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu, des Erlösers des menschlichen Geschlechtes, von jeglicher Makel der Erbsünde frei bewahrt worden, ist eine von Gott geoffenbarte Lehre und muß deshalb von allen Gläubigen fest und standhaft geglaubt werden.

Die demütige und große Königin der Welt

Sagt an, wer ist doch diese?

Der Herr hat mich geschaffen im Anfang seiner Wege


30. November: Beginn der Novene zum 8. Dezember

29/11/2009

Am Montag, dem 30. November, beginnt die Novene zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, das am 8. Dezember gefeiert wird. Für die Leser, die sie gerne beten möchten, hier ein Link zu den Gebeten: NOVENE

Unsere Liebe Frau von Lourdes: "Ich bin die Unbefleckte Empfängnis"