Posts Tagged ‘Wahrheit’

Viele Ungereimtheiten bei der Charlie-Geschichte

13/01/2015
Mund der Wahrheit, Rom

Mund der Wahrheit, Rom

 

Man muss kein sogenannter „Verschwörungstheoretiker“ sein, um mitzukriegen, dass vieles unstimmig ist bei den von offizieller Seite verbreiteten Versionen über die Anschläge in Paris. Wer sich nur etwas im Netz auf die Suche macht, findet jede Menge Stolpersteine: die von einer Zeugin beschriebenen blauen Augen eines Attentäters, der „vergessene“ Ausweis, der (angebliche) Selbstmord des ermittelnden Kommissars, der Bericht des Druckereibesitzers, der den Terroristen Kaffee gekocht hat und sagt, dass sie um ihn besorgt waren, weil er keine kugelsichere Weste anhatte, das Vorgehen der Spezialeinheiten beim Erschießen der verschanzten Männer und so einiges mehr.

Zusätzliches Unbehagen: Millionen Menschen, die plötzlich Charlie sind und jene daneben finden, die nicht Charlie sein wollen. Politiker, die untergehakt wie die besten Freunde einträchtig für „die Freiheit“ demonstrieren, aber Edward Snowden seinem Schicksal überlassen haben. Eine Abstimmung der Leser auf der Figaro-Seite, die mit 84% dafür stimmen, eine Ausnahmegesetzgebung für Terrorismus einzuführen usw.

Parallelen zum World Trade Center sind unverkennbar. Auch damals waren anscheinend offensichtlich islamistische Täter am Werk, trotzdem bezweifeln noch immer Millionen von Menschen die offiziell verbreitete Version zu den Hintergründen des Anschlags. Wir kennen auch die Wahrheit von Paris nicht, aber so simpel-dimpel wie uns die Geschichte verkauft wird, verhält sich das mit Sicherheit alles nicht.

„Nehmt Mein Wort an, ohne es anzufechten“

24/11/2012

zum Christkönigssonntag, dem 25. November 2012: Johannes 18,33b-37: 

27. September [1943]

„… Glaubt nur, Meine Kinder, es genügt, auch nur einen Teil der göttlichen Wahrheit zurückzuweisen, um schon ein Chaos in euch hervorzurufen. Es genügt, eine Wahrheit weniger von Meiner Lehre anzunehmen, und schon stürzt das ganze Glaubensgebäude ein, und ihr befindet euch wie in den Ruinen eines zertrümmerten Hauses voller Abgründe und Gefahren.

Verhält sich nun die moderne Welt nicht gerade so? Wählt sie nicht aus Meinen Reden das aus, was ihr am bequemsten ist und weist sie nicht alles andere zurück? Ist es nicht so, dass sie nur an einzelne Punkte glaubt und die übrigen leugnet? Aber, ihr Kinder Meiner Liebe, überlegt doch! Sollte Ich denn gekommen sein, um euch überflüssige Worte zu sagen? Lügnerische? Solche, die unmöglich zu glauben und unmöglich durchzuführen sind?

Nein, ihr Geschöpfe Meines Schmerzes. Ich habe kein einziges überflüssiges Wort gesagt und tue das auch jetzt nicht. Ich habe kein einziges unwahres Wort gesagt und tue das auch jetzt nicht. Ich habe kein einziges Wort gesagt, das dem Geist zu glauben unmöglich wäre – ich sage, dem von Gott gezeugten Geist, dem in euch eingeschlossenen Teil Gottes Selbst (1). Ich habe kein einziges Wort gesagt, das ihr nicht ausführen könntet, wenn ihr es nur wolltet, denn ich bin Einsichtig, Gerecht, Gütig, und erteile keine törichten Befehle, belaste euch nicht über eure Kräfte, und fordere nichts, das durch seine Strenge im Gegensatz zu meiner Güte stünde.

Seid Mir treu, liebe Kinder. Nehmt Mein Wort an, ohne es anzufechten, und da, wo eure Schwachheit nicht begreifen kann, wendet euch an Mich: das Licht der Welt.

Ich, Gott, versichere euch zum millionsten Male, dass Ich nicht euer Verderben, sondern euer Heil will, und wie eine um ihre Küchlein besorgte Glucke halte Ich euch unter Meiner Umarmung, denn euer ewiges Heil ist Mir ein dringendes Anliegen. Schert nicht aus Meiner Umarmung aus. Ich bin Meinen Kindern treu, seid ihr Mir treu.

Wie schön wird der Tag sein, an dem ihr für immer zu Mir kommen werdet, und, nachdem wir uns über so weite Ätherräume hin geliebt haben, uns dann in Ewigkeit lieben können: ihr kleinen Lichter, die zu dem großen göttlichen Licht heimkehren; Kinder, die zum Vater heimkehren; in der Fremde Lebende, die in das Vaterland heimkehren; Erben eines Königs, die in das Reich eures Gottes, des Königs der Könige und Herrn des ganzen Universums aufgenommen werden.“

(1) Klarer in dem Diktat vom 1. Oktober ausgedrückt

Auszug aus “Die Hefte 1943″ von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.chwww.parvis.ch

Gebet zum Christkönigssonntag

Unser Herr Jesus vor Pilatus

11. Oktober 2012 – 24. November 2013: Jahr des Glaubens

11/10/2012

„Selig die, welche ihren Glauben nicht wandeln“

Heute beginnt es, das Jahr des Glaubens. Dazu veröffentlichen wir den nachstehenden Auszug aus einem Diktat Jesu an Maria Valtorta vom 26. August 1943, in dem er sich zum Glauben äußert:

Jesus sagt:

„Schönheit, Macht, Glaubenskraft sind Dinge, deren Fülle ihr erst im Himmel verstehen könnt. Selbst in den Seelen, die am stärksten vom Glauben durchdrungen sind, habt ihr hinieden nur einen blassen Abglanz davon. Aber dieser Abglanz genügt schon, um einem ganzen Leben Orientierung zu geben und es geraden Wegs zu Mir zu führen.

Ich spreche vom Glauben. Von dem wahren Glauben. Vom Glauben an Mich. Es gibt nur einen Gott, nur einen Christus, nur einen Glauben.

Dieser wahre Glaube, der dem Menschen als Erdbewohner als einzige Blüte in der Wüste der Verbannung des ersten Menschen und seiner Nachgeborenen erstanden ist, und sich in den Jahrhunderten vervollkommnet und mit Meinem Kommen als dem Siegel seiner Wahrheit und seiner Unleugbarkeit seine ganze Fülle erreicht hat, angefangen von dem Glauben der Patriarchen und Propheten, dieser Glaube, dessen Hüterin die Kirche ist, die Verwahrerin der Schätze des Göttlichen Wortes, ist nicht wandelbar, denn er teilt die Attribute seiner Unwandelbarkeit und seiner Vollkommenheit mit seinem göttlichen Schöpfer.

Betrachte es wohl. Was versicherte der Glaube den antiken Vätern? Mein Kommen; das war ein Akt so erhabener Liebe, der für sich allein genügt, um das Dasein Gottes, des Vaters des Menschengeschlechtes, zu bezeugen. Er stellte all denen, die im Herrn gestorben sind, das ewige Leben sicher und kündigte den Übertretern des göttlichen Gesetzes ewige Strafe an. Er bezeugte Unsere Eine und Dreieine Wesenheit. Er bezeugte die Existenz des Heiligen Geistes, von dem jedes übernatürliche geistliche Licht ausgeht.

Was versichert der Glaube schon 20 Jahrhunderte bis jetzt? Die selben Dinge. Habe Ich denn vielleicht den Glauben abgeändert? Nein. Ich habe ihn vielmehr bestätigt und die Felsenburg Meiner katholischen, apostolischen, römischen Kirche um ihn herum errichtet, in der die von Mir Selbst niedergelegte Wahrheit sich befindet.

Der Glaube ist und bleibt bis zum letzten Tag und bis zum letzten Menschen „dieser“. Es kann keinen anderen geben. Wenn ihr Mir sagt, dass die Welt sich doch entwickelt, so erwidere Ich euch, dass eine solche Entwicklung kein Hindernis für den Glauben ist, sondern euch vielmehr den Glauben erleichtern müßte.

Glauben heißt nicht, gutgläubig (leichtgläubig) sein. Glauben heißt, mit dem Licht des Verstandes das annehmen und begreifen, was euch von denen, die nie gelogen haben, gesagt wird: von den Heiligen Gottes, angefangen von den Patriarchen; Glauben heißt, im Licht der Gnade, die Ich euch voll und überreich gebracht habe, verstehen, was dem Verstand noch dunkel bleibt. Glauben heißt vor allem Lieben. Die Gutgläubigkeit ist töricht. Das Glauben ist hingegen heilig, weil es bedeutet, den Geheimnissen des Herrn gegenüber einen gehorsamen Geist zu besitzen. 

Selig die, welche ihren Glauben nicht wandeln. Selig die, welche dem Herrn treu bleiben. Der Glaube ist Licht über Licht in einem Dasein. Die Dinge, alle Dinge: seien sie übernatürlich oder natürlich, enthüllen sich in einem Licht der Wahrheit, das den Ungläubigen unbekannt ist, und die Seele steigt zu Höhen der Liebe, der Verehrung, des Friedens, der Sicherheit auf.

Nein, mit menschlichem Wort läßt sich nicht beschreiben, was der Glaube in einem Herzen ist. Und die, welche glauben, können auch ihrerseits nicht verstehen, welch ein Abgrund an Schrecken, an Finsternis, an Verneinung ein glaubensloses Herz ist.

Aber richte niemals über deine unglücklichen ungläubigen Brüder und Schwestern. Glaube auch für sie mit. Um Sühne für ihre Verneinungen zu leisten. Ich allein richte. Ich allein verdamme. Ich allein belohne. Und Ich allein weiß, wie sehr Ich nur belohnen möchte, weil Ich euch liebe. Ich liebe euch bis zu dem Grade, dass Ich, um euch zu retten, für euch gestorben bin, für euch alle. Und ihr könnt Mir keine größere Freude machen, als eure Seele zu retten: sie durch Mich retten zu lassen. Aber ihr könnt Mir keinen größeren Schmerz bereiten, als eure Seele willentlich verloren gehen zu lassen, indem ihr Mein Geschenk der Rettung abweist.

Nun stelle dir vor, Meine Maria, welch einen Schmerz dein Jesus empfindet. Dein Jesus, der die Seelen wie von einem Feuerwind verbrannte Blumen zu Grunde gehen sieht, einem Wind, der von Tag zu Tag sein zerstörerisches Werk beschleunigt. Ich sage dir in Wahrheit, dass dies schmerzlicher als die barbarische Geißelung ist.

Dein Jesus weint, Maria. Lass uns zusammen über die armen Seelen, die sterben wollen, weinen. Auch, wenn unser Weinen sie nicht retten wird, so bleibt doch immerhin dein Weinen als Trost für deinen Jesus, und für diesen Trost sollst du gesegnet sein.“

Auszug aus “Die Hefte 1943″ von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.chwww.parvis.ch

Thilo Sarrazin ist nicht politisch korrekt

31/08/2010

Selbst Bischof Trelle, der Vorsitzende der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz, drischt nun auf Thilo Sarrazin ein. Dabei war dessen Buch „Deutschland schafft sich ab – Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“, in dem er schwierigste Zeiten für Deutschland u.a. aufgrund der nicht gelungenen Integration von Moslems mit niedrigem Bildungsniveau vorhersieht, zum Zeitpunkt der Kritik durch den Bischof noch gar nicht erschienen. Es ist alarmierend, dass jeder, der bei gewissen Themen von der verlangten Einheitsmeinung abweicht, systematisch durch Verleumdung, Verdrehung seiner Aussagen usw. fertig gemacht werden soll.

Besonders furchtbar ist es aber, wenn ein hoher Kirchenmann bei dem ganzen Mainstream-Kreuzzug mitmacht. Noch am Sonntag sagte Kardinal Meisner in Fulda, die Kirche „hat nicht den Menschen und der Welt nach dem Mund zu reden, sondern sie hat Gott nach dem Mund zu reden. Die Kirche ist in der Welt, aber nicht von der Welt und das kann ihr die Welt oft nicht verzeihen.“ Wir hätten uns gewünscht, dass Bischof Trelle Gott und nicht der Welt nach dem Mund redet. So aber tut er das seine dazu, damit die Wahrheit/ das Christentum in Europa weiter untergeht und belegt die Aussage unseres Papstes, der gesagt hat, dass die grössten Bedrohungen der Kirche nicht von aussen, sondern aus ihrem Inneren kommen.

Im Gegensatz zu Bischof Trelle ist Thilo Sarrazin ein mutiger Mensch. Er verliert nun evtl. seinen Posten im Vorstand der Bundesbank und wird aus der SPD, einer angeblich demokratischen Partei, die unserem Grundgesetz verpflichtet ist und die Meinungsfreiheit verteidigen muss, ausgeschlossen! Gute Nacht, Deutschland. Wie er selbst sagt, sind in seinem Buch empirisch fundierte Antworten auf die Fragen zu finden, die sich ihm stellen: „Von dem, was ich geschrieben habe, sind achtzig Prozent Analyse, zehn Prozent Wertung und maximal zehn Prozent Maßnahmenvorschläge.“ Das hört sich interessant und wahrheitsnah an. Aber seit wann liebt die Welt die Wahrheit?

Wahrheit und Welt schliessen einander aus, daher wurde der, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, schliesslich auch gekreuzigt. Und zwar just von den Juden, von deren Genen Herr Sarrazin in seinem Buch fatalerweise auch noch spricht. Das darf man in Deutschland nun wirklich nicht und so wird er boshafterweise auch dafür heftig angegriffen. Wie Udo Ulfkotte in seinem Artikel „Thilo Sarrazin und das Juden-Gen – die Fakten“ darlegt, hat der jetzt an vorderster Front mithetzende Spiegel bereits 1999 von einem Priester-Gen des jüdischen Volkes gesprochen hat und jüdische Verbände werben heute offiziell dafür, mit Gentests herauszufinden, ob man jüdischer Herkunft ist. Wo ist also das Problem?

Das Problem ist, dass wir uns weit von Gott entfernt haben und ihn, d.h. die Wahrheit, nicht mehr erkennen. Wer uns Funken der Wahrheit aufzeigt, ruft Hass hervor, denn es herrscht Satan, der Vater der Lüge und er ist mittlerweile in alle Bereiche vorgedrungen.

FAZ-Interview mit Thilo Sarrazin vom 30. August 2010

Rezension von Udo Schulze zu Thilo Sarrazins Buch

Erfahrungen eines dänischen Psychologen mit kriminellen Muslimen

„Ich bin das Wort des Vaters“

08/05/2010

(zum Sonntags-Evangelium vom 9. Mai 2010: Joh 14, 23-29)

„Warum, Herr, offenbarst du dich uns und nicht der Welt?“ fragt Judas Thaddäus.

„Weil ihr mich liebt und meine Worte bewahrt. Wer dies tut, den wird der Vater lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm, in ihm, nehmen. Wer mich aber nicht liebt, bewahrt meine Worte nicht und gehorcht dem Fleisch und der Welt. Wißt, was ich euch sage, sind nicht die Worte Jesu, des Nazareners, sondern die Worte des Vaters; denn ich bin das Wort des Vaters, der mich gesandt hat. Ich habe euch diese Dinge gesagt, während ich unter euch weile, weil ich euch auf den vollkommenen Besitz der Wahrheit und der Weisheit vorbereiten will. Aber jetzt könnt ihr sie weder verstehen noch sie in eurem Gedächtnis bewahren. Doch wenn der Tröster kommt, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dann werdet ihr verstehen. Er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Meinen Frieden hinterlasse ich euch. Meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Und auch nicht wie ich ihn bisher gegeben habe: den gesegneten Gruß des Gesegneten für die Gesegneten. Tiefer ist der Friede, den ich euch jetzt gebe. Bei diesem Lebewohl teile ich euch mich selbst, meinen Geist des Friedens, mit, so wie ich euch mein Fleisch und Blut gegeben habe, um euch für die bevorstehende Schlacht zu stärken. Satan und die Welt entfesseln eine Krieg gegen euren Jesus. Es ist ihre Stunde. Habt in euch Frieden, meinen Geist, der ein Geist des Friedens ist, da ich selbst der König des Friedens bin. Habt diesen Frieden in euch, damit ihr euch nicht zu verlassen fühlt. Wer im Frieden Gottes leidet, leidet, aber lästert und verzweifelt nicht.

Valtentin de Boulogne: Das letzte Abendmahl

Weint nicht. Ihr habt doch gehört, daß ich gesagt habe: „Ich gehe zum Vater und komme wieder.“ Wenn ihr mich über das Fleisch hinaus liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich nach einem so langen Exil zum Vater gehe … Ich gehe zu dem, der größer ist und der mich liebt. Nun habe ich es euch gesagt, ehe es eintritt, so wie ich euch alle Leiden des Erlösers gesagt habe, bevor er sie auf sich nimmt, damit ihr immer mehr an mich glaubt, wenn es eintritt. Seid nicht so bange! Verzagt nicht! Euer Herz hat Gleichmut nötig … Ich werde nicht mehr lange zu euch sprechen … und ich hätte euch noch so vieles zu sagen! Nun bin ich am Ende meiner Verkündigung angekommen, und es scheint mir, als hätte ich noch nichts gesagt und als bliebe noch viel, viel, so viel zu tun. Euer Zustand verstärkt diesen meinen Eindruck. Was soll ich also sagen? Daß ich meine Pflicht vernachlässigt habe? Oder, daß eure Herzen so verhärtet sind, daß alles umsonst war? Soll ich zweifeln? Nein. Ich vertraue mich Gott an, und ihm vertraue ich auch euch, meine Auserwählten, an. Er wird das Werk seines Wortes vollenden. Ich bin nicht wie ein Vater, der stirbt und kein anderes Licht hat als das irdische. Ich hoffe auf Gott. Und obwohl ich euch noch so viele Ratschläge geben müßte, die ihr offensichtlich nötig habt, und obwohl ich die Zeit fliehen fühle, gehe ich ruhig meinem Schicksal entgegen. Ich weiß, daß auf die in euch gesäten Samen der Tau herniederfällt, der alle zum Keimen bringt. Dann wird die Sonne des Paraklet erscheinen, und sie werden zu mächtigen Bäumen heranwachsen. Der Fürst dieser Welt ist im Kommen, er, mit dem ich nichts zu tun habe. Und wenn es nicht der Erlösung diente, würde er nichts über mich vermögen. Doch dies geschieht, damit die Welt erkenne, daß ich den Vater liebe, daß ich ihn im Gehorsam bis zum Tod liebe und daher tue, was er mir befohlen hat.“

Auszug aus “Der Gottmensch”, Bd. XI von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch, www.parvis.ch

„Wer die Wahrheit liebt, hört auf meine Stimme“

21/11/2009

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(zum Sonntags-Evangelium v. 22. November 09: Joh 18, 33-37)

Pilatus geht wieder zu Jesus, den die Soldaten zwar gefesselt, aber sonst in der Mitte des Atriums gelassen haben, denn seine Sanftmut ist offensichtlich. Er fragt: „Bist du der König der Juden?“

„Fragst du dies aus dir selbst, oder haben es dir andere gesagt?“

„Meinst du, mich würde dein Reich interessieren? Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und seine Häupter haben dich mir überliefert, damit ich dich richte. Was hast du getan? Ich kenne dich als rechtschaffenen Menschen. Sprich. Ist es wahr, dass du die Herrschaft anstrebst?“

„Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so hätten meine Diener und Soldaten gekämpft, und die Juden hätten mich nicht gefangengenommen. Aber mein Reich ist nicht von dieser Welt. Und du weisst, dass ich nicht nach Macht strebe.“

„Das ist wahr. Ich weiss es. Es ist mir gesagt worden. Doch du leugnest nicht, dass du ein König bist?“

„Du sagst es. Ich bin ein König. Dazu bin ich in die Welt gekommen: dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Wer die Wahrheit liebt, hört auf meine Stimme.“

„Was ist Wahrheit? Bist du ein Philosoph? Das hilft nichts angesichts des Todes. Sokrates ist trotzdem gestorben.“

„Aber es hat ihm geholfen im Leben. Es hat ihm geholfen, gut zu leben. Und auch gut zu sterben und in das zweite Leben einzugehen ohne den Namen: Verräter der bürgerlichen Tugenden.“

„Beim Jupiter!“ Pilatus schaut ihn einige Augenblicke bewundernd an. Dann ergreift sein sarkastischer Skeptizismus wieder von ihm Besitz. Er macht eine gelangweilte Geste, kehrt ihm den Rücken und wendet sich wieder den Juden zu.

Auszug aus “Der Gottmensch″, Band XI von Maria Valtorta, mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören.

Weg Wahrheit Leben

21/10/2009

Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Joh 14, 6

„Weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe der Vielen erkalten“ (1)

30/07/2009

28. März 1944

Jesus sagt: „… Nun heisst es im Matthäus-Evangelium (vgl. Mt 24, 12): ‚Weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe der Vielen erkalten‘. Dies ist, ach, ihr Kinder, eine tiefe Wahrheit, über die wenig nachgedacht wird.

Worunter leidet ihr jetzt? Unter dem Mangel an Liebe. Was sind die Kriege im Grunde? Sie sind Hass. Was ist aber der Hass? Die Antithese von Liebe. Politische Gründe? Lebensraum? Eine unrechte Grenze? Ein politischer Affront? Das sind Ausreden, Ausreden.

Ihr liebt euch nicht. Fühlt euch nicht als Brüder. Ihr denkt nicht daran, dass ihr alle aus einem Blut hergekommen seid, dass ihr alle auf die gleiche Weise geboren werdet, auf die gleiche Weise sterbt, dass ihr alle Hunger, Durst bekommt, friert und auf die gleiche Weise schlafen müsst, auf die gleiche Weise Brot, Kleidung, Haus und Herd haben müsst. Ihr denkt nicht daran, dass Ich gesagt habe (vgl. Joh 13, 34-35; 15, 31-45): ‚Liebt einander. Daran wird man erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wie ihr einander liebt. Liebt euren Nächsten wie euch selbst.‘

Diese Wahrheiten haltet ihr für Fabeln. Ihr haltet diese meine Lehre für die eines Verrückten. Ihr ersetzt sie durch viele armselige menschliche Lehren. Je nach ihrem Verfasser sind sie armselig oder sogar böse. Aber auch die vollkommenen unter diesen sind, falls sie von Meiner Lehre abweichen, unvollkommen. Sie enthalten wie das mythische Standbild (vlg. Dan 2, 31-45), einen grossen Teil Edelmetall. Aber ihre Basis wird Schlamm sein und am Ende den grossen Zusammenbruch der ganzen Lehre bewirken. Und in ihrem Einsturz auch den aller, die sich darauf gestützt haben. Meine Lehre stürzt nicht ein. Wer sich darauf stützt, bricht nicht zusammen, sondern zu immer grösserer Sicherheit auf: er steigt zum Himmel auf, zu der Allianz mit Gott schon auf Erden und zum Besitz Gottes jenseits der Erde.  „

 

Auszug aus dem Band „Die Hefte 1944“ von Maria Valtorta, mit  der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören.

weiter zu Teil 2

Was ist Wahrheit?

05/07/2009

„Was ist Wahrheit?“ fragt Pilatus in den Raum, nachdem Jesus ihm zuvor geantwortet hat: „Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ (Joh 18, 37-38) Mit dieser Antwort kann Pilatus nichts anfangen, er stößt sich am Begriff der Wahrheit, wie so viele andere.

Pilatus zweifelt an, dass es die Wahrheit gibt. Mit dieser Haltung trifft er den heutigen Zeitgeist, der von Relativismus und sogenannter Toleranz gegenüber Lebensstilen geprägt wird:  – beinahe – alles ist erlaubt, Richtlinien des Handelns unterliegen subjektiver Auslegung. Eine absolute Wahrheit als Grundfeste und Ursache allen Lebens wird als unzeitgemäß und kleingeistig abgelehnt. Gleichzeitig aber ist in dieser „offenen“ Gesellschaft mehr und mehr festzustellen, dass die Kritik an ihrer „Offenheit“ weniger und weniger erlaubt zu sein scheint, siehe die Kontroverse um den diesjährigen Marburger Kongress.

Was also ist Wahrheit? Die Wahrheit ist, dass der Mensch bloß innerhalb seines persönlichen Radius die Dinge erfassen, zuordnen und werten kann. Zwar erhebt die Wissenschaft (*) den Anspruch, der Wahrheit auf der Spur zu sein, mit Hilfe objektiver Untersuchungen und Experimenten, und mag dadurch eine Vielzahl an Vorgängen analysieren und erklären können. Den Grund für die erforschten biochemische Reaktionen des Organismus, den Antrieb zur Entstehung neuen Lebens und das Leben an sich, wird sie jedoch mit all ihrer Methodik nie herausfinden können, da auch die Wissenschaft bloß innerhalb jenes Radius menschlicher Verstandeskraft agiert. Was die Wissenschaft von der Erkenntnis der Wahrheit trennt, ist die Verweigerung des Eingeständnisses, dass es ausserhalb des menschlich erfassbaren und messbaren das Unfassbare, Unermessliche gibt, welches Kraft, Antrieb und Ursprung des Lebens ist: den Schöpfergott. Gott, der als Mensch zur Welt kam, um den Menschen die Wahrheit zu zeigen und sie in der Wahrheit zu unterweisen. Der Gott-Mensch, der sich aus Liebe zu den hochmütigen, abtrünnig gewordenen Menschen, Verrat, Verleumdung und einer grausamen Hinrichtung ergeben hat.

Was ist Wahrheit? Die Wahrheit ist, dass es eine absolute Wahrheit gibt. Es muss sie geben, gibt es sie doch immer: in jedem Streitfall, bei jedem kriminellen Delikt kommt früher oder später ans Licht, wie es sich wirklich zugetragen hat.

Die absolute Wahrheit, die unverrückbar allen zeitlichen Veränderungen und Umwälzungen widersteht. Die Wahrheit, die sich niemals ändert, die gestern so gültig war wie es heute ist und morgen sein wird. Die Wahrheit, die auf alle Fragen Antworten gibt und keine Zweifel offen lässt. Die Wahrheit, die impliziert, dass jene Lehren, die sich nicht mit ihr decken, falsch sind.

Die Wahrheit möchte gesucht werden. Sie lässt sich finden.

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(*) Wissenschaft = hier gemeint: atheistische, darwinistische Wissenschaft