Posts Tagged ‘Weltregierung’

abgründe der woche

05/11/2011

+++   weltregierung ante portas : g20-gipfel in cannes beschliesst, dass iwf künftig die kontrolle über die finanzen von eu-pleiteländern übernimmt + iwf soll etwa den vollzug der sparpläne italiens kontrollieren und dem euro-rettungsfonds gelder geben + mitbestimmung von ländern wie china und den usa in europa damit weg geebnet   +++   eudssr : griechenlands premier papandreou zieht pläne für volksabstimmung über den verbleib des landes in der eurozone zurück + referendum nicht mit den anderen eu-ländern abgestimmt + harsche kritik und hoher druck von seiten der eu + deutschland und frankreich setzten vorübergehend hilfszahlungen an griechenland aus   +++   aus dem auge, aus dem sinn ? : lage im havarierten kernkraftwerk fukushima bleibt kritisch + unkontrollierte kernspaltung in reaktor 2 befürchtet + in fukushima hatte es bereits in 3 reaktoren kernschmelzen gegeben + stilllegung des akw wird laut experten mindestens 30 jahre dauern + internationale atomenergiebehörde (iaea) rechnet trotz des unglücks in japan mit zahlreichem neubau von atomkraftwerken weltweit   +++   zündstoff (I) : scharfe kritik an unesco wegen aufnahme palästinas + unesco erste un-organisation, die palästina als staat anerkennt + usa, kanada und israel setzen freiwillige zahlungen an die organisation aus + israel beschliesst ausserdem als reaktion auf unesco-aufnahme den siedlungsbau im besetzten palästinensischen ost-jerusalem + bau von 2000 neuen häusern geplant   +++   drohgebärden : in erwartung eines berichts der atomenergiebehörde iaea über irans atomprogramm diskutiert israels premier netanyahu laut „haaretz“ derzeit mit seinem kabinett einen militärschlag gegen iranische atomanlagen + noch fehlt ihm die notwendige mehrheit + israelische militärspitze und geheimdienst gegen solchen angriff + iran in habachtstellung +++ zündstoff (II) : brandanschlag auf redaktionsbüros des französischen satireblatts „charlie hebdo“ + die zeitschrift hatte zuvor am gleichen tag eine sonderausgabe über die islamistischen wahlgewinner in tunesien herausgegeben + webseite gehackt + redakteure unter polizeischutz   +++ 

Vatikan will Weltregierung

26/10/2011

Der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden fordert in einem kürzlich erschienenen Dokument die Einrichtung einer „globalen Zentralbank“ als ersten Schritt in Richtung einer „politischen Weltautorität“, um Finanz- und Wirtschaftspolitik humaner und gerechter zu gestalten. Das Dokument nennt die UN als möglichen Bezugspunkt für eine solche Einrichtung.

Diese Idee ist keineswegs neu im Vatikan, die Vatikan-II-Päpste Johannes XXIII und Paul VI haben schon in den 60er-Jahren ähnliches formuliert.

Passend dazu liest sich eine Veröffentlichung des Internationalen Währungsfonds (IWF), erschienen im April 2010. Darin wird ebenfalls die Möglichkeit einer globalen Zentralbank erörtert, sowie die Einführung einer Weltwährung. Voraussetzung für die breite Akzeptanz einer solchen Universalwährung sei eine erhebliche finanzielle Instabilität, was sich angesichts der sich verschärfenden Eurokrise und wachsender Unzufriedenheit in vielen Ländern mit der wirtschaftlichen und politischen Lage ja bereits konkret abzeichnet.

Es ist also nicht so abwegig, dass sich die globalisierte, hochgradig vernetzte und überwachte Welt früher oder später tatsächlich in einer „WU“, einer Weltunion wiederfinden wird.

Was einem zu denken gibt, ist zum einen, dass der Vatikan, Institution der Kirche Christi, die in der Welt, aber nicht von der Welt ist bzw. sein sollte (Joh 17,16), mit solchen Forderungen den rein weltlich gesinnten Institutionen quasi nach dem Mund redet.

Zum anderen fühlt man sich bei derartigen Zukunftsskizzen einer Weltregierung an Szenarien aus der Johannesoffenbarung erinnert, die die Herrschaft des Antichristen beschreiben:

„Das Tier öffnete sein Maul, um Gott und seinen Namen zu lästern, seine Wohnung und alle, die im Himmel wohnen. Und es wurde ihm erlaubt, mit den Heiligen zu kämpfen und sie zu besiegen. Es wurde ihm auch Macht gegeben über alle Stämme, Völker, Sprachen und Nationen. Alle Bewohner der Erde fallen nieder vor ihm: alle, deren Name nicht seit der Erschaffung der Welt eingetragen ist ins Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet wurde. Wenn einer Ohren hat, so höre er.“ (Offb 13, 6-9)

Und weiter heißt es:

„Wer zur Gefangenschaft bestimmt ist, geht in die Gefangenschaft. Wer mit dem Schwert getötet werden soll, wird mit dem Schwert getötet. Hier muss sich die Standhaftigkeit und die Glaubenstreue der Heiligen bewähren.“

(Offb 13, 10)

Unsere Standhaftigkeit und Glaubenstreue müssen sich immer bewähren, in den zahlreichen Versuchungen, denen ein jeder von uns im Laufe seines Lebens ausgesetzt ist. Besonders aber auch jetzt, wo wir vielleicht am Vorabend großer gesellschaftlicher Umwälzungen stehen. Hoffen und beten wir, dass die Hirten der Kirche das auch erkennen und entsprechend handeln mögen.

Wer ist der Antichrist?

Apokalypse und Antichrist

Schöne neue Welt-Religion? : Die Baha’i

25/02/2011
Gäbe es diese Religion noch nicht, würde sie sicher dieser Tage erfunden werden. Die Lehre der Bahai mit ihren weltweit etwa 8 Millionen Anhängern wirkt auf den ersten Blick wie ein „Best of“ der Weltreligionen. Sie liefert das ideale spirituelle Gerüst für eine politisch korrekte Weltregierung. Ihre ethischen Grundsätze lesen sich wie eine Erweiterung der UN-Charta:

„Die ganze Menschheit ist als Einheit zu betrachten.“

„Mann und Frau haben gleiche Rechte.“

„Vorurteile jeglicher Art müssen abgelegt werden.“

„Der Weltfrieden muss verwirklicht werden.“

„Es muss ein Weltschiedsgerichtshof eingesetzt werden.“

Weiter werden eine Weltsprache und Einheitsschrift, sowie eine allgemeine Schulpflicht gefordert, um allen Kindern eine optimale Bildung (= gemäß Bahai/UN-Weltbild) zuteil werden zu lassen.

Bahai-Schrein auf dem Berg Karmel, Israel

Die hohe Kompatibilität mit den UN-Prinzipien hat zu einer engen Kooperation beider Organisationen geführt: die Bahai International Community ist bei der UN als Nichtregierungsorganisation anerkannt und agiert als Berater bei verschiedenen UN-Gremien wie Wirtschafts- und Sozialrat, Entwicklungs- und Umweltprogramm, Bevölkerungsfonds und WHO. 2008 erklärte die UNESCO die Bahai-Stätten und das Pilgerzentrum, die sich im Heiligen Land (!) auf dem Berg Karmel, in Haifa und Akko befinden, zum Weltkulturerbe.

Auch was das Spirituelle betrifft, gibt sich die Bahai-Religion verführerisch wohlklingend und zieht aus diesem Grund vortrefflich junge Menschen in ihren Bann. Immerzu ist die Rede von Einheit, Gleichheit, Harmonie, gepaart mit dem Versprechen, all dies aus eigener Kraft, im hier und jetzt, verwirklichen zu können:

„Alle Menschen müssen die Wahrheit selbständig erforschen.“

„Alle Religionen haben eine gemeinsame Grundlage.“

„Die Religion muss die Ursache der Einigkeit und Eintracht unter den Menschen sein.“

„Die Religion muss mit Wissenschaft und Vernunft übereinstimmen.“

Die Bahai haben ein monotheistisches Gottesverständnis und folgen damit der jüdisch-islamischen Tradition. Die Betonung des Selbsterlösungsgedankens (es gibt kein Opfer, keine Priester, jeder muss die Wahrheit selbst herausfinden), erinnert an fernöstliche Philosophien wie den Buddhismus.

Aber die Bahai-Religion bedient sich auch aus dem Fundus der Christlichen Lehre, modifiziert sie jedoch zu einem Zerrbild. So gelten die Prinzipien der Nächstenliebe und Gewaltlosigkeit, und die Heilige Dreifaltigkeit -Vater, Sohn und Heiliger Geist- taucht als Zerrbild, als „dreifache Einheit“ auf: Einheit Gottes, mystische Einheit der göttlichen Offenbarer und Einheit der Menschheit. Die Ähnlichkeiten gehen noch weiter: der Religionsstifter Bab wurde öffentlich hingerichtet, sein Nachfolger Baha’u’llah ins israelische Exil nach Akko verbannt. Ihre Anhänger werden bis heute im Iran verfolgt und mit strengen Repressalien belegt.

Die Bahai glauben an eine „fortschreitende Gottesoffenbarung“. Ähnlich dem islamischen Verständnis werden alle Religionsstifter und Propheten in einen Topf geworfen, d.h. Jesus Christus ist einer von Vielen in einer Reihe von  „Offenbarern“, darunter Moses, Buddha, Mohammed, und eben die Bahai-Religionsstifter.

Die Bahai-Religion ist antichristlich, und zudem explizit anti-katholisch: so ist z.B. die Beichte verboten.

Es wird sich herausstellen, inwieweit die Bahai noch an Bedeutung gewinnen werden im Zuge der fortschreitenden Bemühungen, eine Weltregierung zu installieren. Hält man sich vor Augen, dass der Bahai-Glaube im Iran seit der islamischen Revolution trotz schwerer Verfolgungen regen Zulauf erfahren hat, ist denkbar, dass dieser Glaube mit seinen islamischen Wurzeln für abtrünnige Moslems eine attraktive Alternativreligion darstellt. Angesichts der jüngsten Revolten in der arabischen Welt könnte die Bahai-Gemeinde daher rasant anwachsen und so an Einfluss gewinnen.

Ob der Antichrist tatsächlich mit der Bahai-Religion in Verbindung stehen wird, ist fraglich, seine Irrlehren aber werden sicher die ein oder andere Parallele zu denen der Bahai aufweisen. Es ist wohl auch kein Zufall, dass sich das Bahai-Hauptquartier im Heiligen Land befindet, dem Heimatland Christi, wo auch die anderen monotheistischen Weltreligionen in Erwartung der Dinge verharren. Denn dort liegt schließlich jener Ort Harmagedon (heute: Megiddo), wo die siegreiche Schlacht Christi über den Antichrist stattfinden wird (vgl Offb. 16, 16).

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Quellen und Verweise:

Dokumentation über die Bahai

Wikipedia

abgründe der woche

28/08/2010

+++   heimliche eu-erweiterung : ungarn, rumänien und bulgarien ermöglichen ehemaligen bürgern oder deren nachkommen in nachbarländern wie moldawien, serbien und der türkei die staatsbürgerschaft + millionen nicht-eu-bürger werden so künftig unkompliziert an einen eu-pass gelangen +++ unsichere angelegenheit : chaos computer club testet neuen elektronischen personalausweis + sicherheitsrisiko, wenn ausweis für einkäufe im internet genutzt + über die lesegeräte lassen sich daten und pin von hackern problemlos ausspionieren + innenminister de maiziere sieht keinen handlungsbedarf + zur einführung des neuen ausweises ab november werden 1 mio lesegeräte im wert von 24 mio € aus dem konjunkturpaket II als „starter kit“ kostenlos verteilt   +++   schöne neue welt : unesco-vorsitzender yai erklärt in einer rede vor der uno, dass die organisation gegründet wurde, um „die weltregierung zu denken“ + auch unesco-generalsekretärin bokowa ist von „notwendigkeit einer weltregierung“ überzeugt + unesco-gründer julian huxley, präsident der eugenics society und transhumanist, betonte schon 1947 unescos schlüsselrolle, um das thema eugenik der öffentlichkeit nahezubringen   +++   totale überwachung (I) : us-konzern global rainmakers inc (gri) stattet mexikanische grossstadt leon flächendeckend mit iris-scannern aus + leon soll „sicherste stadt der welt“ werden + iris-scanner „eyeswipe“ werden z.b. an geldautomaten, in geschäften, in bussen installiert und erfassen jeden, der sich dort aufhält + datenbank enthält zunächst bloss daten von straftätern, unbescholtene bürger können sich freiwillig eintragen lassen   +++   totale überwachung (II) : us-firma as&e entwickelt mobiles „röntgenauge“ in form eines kleintransporters + damit lassen sich alle objekte auf oder an der strasse durchleuchten + nützlich zur terrorbekämpfung, an grenzübergängen, bei grossveranstaltungen   +++  bevormundung armer eltern : ministerin von der leyen will hartz IV empfängern künftig sachleistungen statt geld für die kinder mittels einer chipkarte verordnen z.B. museumsbesuche und musikunterricht + unterstellung, dass die eltern geld nicht sinnvoll für ihre kinder einsetzen würden   +++   türken vor wien : präsident der islamischen glaubensgemeinschaft in österreich schakfeh fordert pro bundesland eine gut sichtbare moschee mit minarett + existierende gebetsräume reichten nicht aus + muslime wollten sich nicht länger verstecken + bislang gibt es in österreich vier moscheen mit minarett   +++   missgunst : sarkozy-freund alain minc liess gegenüber radiosender france inter verlauten, papst benedikt habe kein recht, sich in debatte um abschiebung illegaler roma aus frankreich einzumischen + der papst sei „unsensibel“ und „wie alle deutschen ein erbe der geschichte des nazi-regimes“ + der papst hatte während des sonntäglichen angelus-gebets in französischer sprache gemahnt, katholiken seien verpflichtet, menschen verschiedener herkunft zu akzeptieren   +++ unbequeme wahrheit : spd-politiker thilo sarrazin zeichnet in seinem am Montag erscheinenden buch „deutschland schafft sich ab“ ein realistisches bild der aktuellen zuwandererproblematik + während sich andere migrantengruppen gut integrierten, grenzten sich muslime bewusst ab + sie treten fordernd auf, demonstrieren in der öffentlichkeit ihre andersartigkeit, in keiner anderen religion sei der übergang zu gewalt, diktatur und terrorismus so fliessend + spd-generalsekretärin nahles und vorsitzender gabriel fordern ausschluss sarrazins aus der partei + seine äusserungen hätten mit „werten und überzeugungen der spd rein gar nichts mehr zu tun“   +++

Läuft alles nach Plan?

03/11/2009

„Wir sind dankbar gegenüber der Washington Post, New York Times, Time Magazine und anderen, großen Publikationen, deren Vorsitzende unseren Treffen beigewohnt und ihre Versprechen der Diskretion für beinahe 40 Jahre gehalten haben. Es wäre unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wären wir in diesen Jahren dem Rampenlicht der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen. Doch die Welt ist nun fortgeschrittener und bereit, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren.

Die übernationale Herrschaft einer intellektuellen Elite und der Weltbankiers ist sicherlich vorzuziehen gegenüber der in früheren Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung.”

(David Rockefeller bei einem Treffen der Bilderberg Gruppe, einer jährlichen Elite-Veranstaltung, im Juni 1992 in Baden-Baden)

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Wie es mittlerweile um die nationale Selbstbestimmung bestellt ist, wird sich demnächst zeigen: die italienische Regierung hat vor, Berufung gegen das gestrige Urteil des europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte einzulegen, in dem es heisst, dass die Kreuze in den italienischen Klassenzimmern eine „Verletzung des Elternrechts die Kinder nach ihren Überzeugungen zu erziehen“ und eine Verletzung „der Religionsfreiheit der Schüler“ darstellen. Das ist wirklich ein Unding, Europa wäre ohne seine christlichen Wurzeln gar nicht das, was es heute ist! Der italienische Landwirtschaftsminister Zaia drückt das gut aus: „Der Straßburger Gerichtshof verletzt die Gefühle der europäischen Völker, die aus dem Christentum geboren wurden. Ohne Identität gibt es keine Völker und ohne Christentum gäbe es kein Europa. Es ist paradox, daß gerade jene, die das Gemeinwohl schützen müßten, statt dessen unsere Kultur und Zivilisation auszuhebeln versuchen.“