„Ich kam als Licht der Welt“

24/01/2010
(zum Sonntags-Evangelium vom 24. Januar 2010: Lukas 1,1-4.4,14-21.)

Jesus sagt:

„Ich kam als Licht der Welt und als das Wort des Vaters und habe euch den Frieden mit dem Göttlichen Vater wiedergebracht, die Umarmung, mit der Er euch als Söhne des Allerhöchsten wieder annimmt.

Ich bin es, der das dahinsiechende Leben eures Geistes wieder entfacht hat. Ich bin es, der euch die Notwendigkeit gelehrt hat, geistig geboren zu werden. Ich bin es, in dessen Person das ganze göttliche Licht, die Weisheit, die Liebe der Göttlichen Dreiheit versammelt ist, und der sie euch gebracht hat. Ich bin es, der mit seinem Opfer die Kette da, wo sie zerbrochen war, wieder zusammengefügt und euch neu an den Vater und an den Geist der Wahrheit gebunden hat.

Ich bin es, der sein Kreuz zum Hebel gemacht hat, um euren im Kot liegenden Geist daraus zu erheben, und der ihm einen mächtigen Antrieb gab, euch auf das göttliche Licht hin auszurichten, auf Mich Selbst, der Ich euch im Himmel erwarte.

Aber Wenige in der Welt haben in den Jahrhunderten Nutzen daraus gezogen, denn die Welt hat immer die Finsternis dem Licht vorgezogen. Mit meinem grauenvollen Tod habe Ich euch das Kommen des vollkommenen Gottesgeistes erworben; aber im Laufe der Jahrhunderte hat die Menschheit Ihn immer mehr abgewiesen, genau wie sie Mich, wie sie den Vater abgewiesen hat.

Wie bei einer sich klärenden Flüssigkeit haben sich die schweren Elemente am Boden abgesetzt, und die reinen sind an die Oberfläche gekommen. Gerade so ist es im Laufe der Jahrhunderte mit dem Menschen geschehen. Wer Fleisch und Blut bleiben wollte, ist immer tiefer gesunken, während die, welche als wahrer Adel Meiner Herde im Geist leben wollten, sich immer mehr vergeistigt haben. Dazwischen bleiben die namenlosen Lauen. Das sind die zwei entgegengesetzten Bewegungen der grossen Masse. Der eine Teil, und das ist unglücklicherweise der grössere, schlingt immer mehr Satan in sich hinein und fällt noch tiefer als auf das Niveau der unvernünftigen Tiere. Der andere Teil, der viel spärlichere, nimmt immer mehr Christus in sich auf, nährt sich von Seinem Wort, das seit 20 Jahrhunderten nicht verstummt, und wird immer fähiger, den Heiligen Geist zu verstehen.

Wenn Ich mich besonderer Mittel bediene, dann, um die Fülle der Unterweisung durch das Göttliche Wort zu beschleunigen, denn die Zeit drängt, und auch, um die Fülle der geistlichen Formung der wahren Jünger, der wahren Untertanen des Königs Jesus Christus zu beschleunigen. Nicht des Königs der Juden, wie es ein schwacher Mensch, der sich als Inhaber einer armseligen Machtbefugnis stark glaubte und aufschrieb, sondern des Königs der Welt, bevor Er die Welt zu richten kommt.“

Diktat Jesu an Maria Valtorta am 16. August 1943- Auszug aus “Die Hefte 1943″ von Maria Valtorta, mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören.


Ihr seid das Licht der Welt

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