Archive for the 'Wissenschaft' Category

Atomausstieg mit Segen der deutschen Bischöfe

07/06/2011

Aus dem Mund der Politiker klingt alles ganz einfach: Atomausstieg bis 2021. Das ist doch mal eine klare Ansage. Jetzt nach Fukushima sind sich sowieso alle einig, dass wir so schnell wie möglich aus der Atomkraft raus müssen. So lassen sich Wählerstimmen gewinnen. Der Haken an der Sache ist nur, dass keiner so recht weiss, wie nach dem Ausstieg unser immenser Energiebedarf gedeckt werden soll. Aber bis 2021 ist ja noch ein wenig Zeit, um dieses Problem zu lösen.

Hauptsache, das Gewissen der Politiker bleibt so rein wie die atom- und CO2-freie Energie, die künftig nur noch erzeugt werden darf. Für moralische Rückendeckung sorgt die eigens ernannte Ethikkommission unter Mitwirkung zweier katholischer Bischöfe. Einer von ihnen ist Reinhard Marx, der seinen irritierenden Nachnamen bekanntlich gerne nutzt, um noch mehr zu irritieren. So veröffentlichte er 2008 ein Buch mit dem Titel „Das Kapital“ (kein Scherz), ein „Plädoyer für den Menschen“ und eine „globale soziale Marktwirtschaft“.

Sein politisches Engagement weitet Bischof Marx mit Rückhalt der Deutschen Bischofskonferenz nun auch auf Umwelt- und Energiefragen aus, sieht er sich dazu doch gemäss der „christlichen Ethik der Nachhaltigkeit“ verpflichtet. Wenn also selbst die katholische Kirche hinter dem Vorhaben steht, unsere Energiezufuhr quasi ersatzlos zu kappen, kann daran nichts verkehrt sein.

Der Klimawandelkritiker und Katholik Edgar L. Gärtner kriegt angesichts der bischöflichen Standpunkte zur nachhaltigen Energiepolitik „Muskelkater vom Kopfschütteln“. Und fragt in seinem hervorragenden Artikel im Magazin „eigentümlich frei“, ob die Bischöfe, anstatt sich dem Konsensus aus menschengemachter Klimakatastrophe und Ressourcenknappheit anzuschliessen, nicht besser dem Schöpfer verpflichtet sein sollten, der alle diese Ressourcen geschaffen hat.

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Woher kommt der Mensch? (6)

10/05/2011

Gott hat jeden Funken von Leben entzündet. Er leuchtet in den Gewässern und brennt in Sonne, Mond und Sternen. In aller Wirklichkeit ruht er verborgen als feurige Kraft. Er ist das heile Leben, alles Gedeihen hat seine Wurzel in ihm.


Jedes seiner Werke lässt er aufblühen im Menschen, den er nach seinem Bild geschaffen hat. Jedes seiner Geschöpfe zeichnet er nach festem Maß in diesen Menschen. Vollendet übergab er ihm die ganze Schöpfung, mit ihr zu wirken nach seiner Weise. Aus Erde ist er gebildet, wie Wasser durchdringt die Seele den Leib, Vernunft west in ihm so wie in der Gottheit Sonne und Mond strahlen.

Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er ihn für den Platz bestimmte, aus dem der gefallene Engel geschleudert ward.

(Hl. Hildegard von Bingen)


Valtorta-Auszug: „Eure Wissenschaft ist mir ein Abscheu“  

Woher kommt der Mensch?: Charles Darwin/ Dr. Poppelbaum

Zeit und Ewigkeit (I)

18/04/2011

Unser Zeitempfinden ist relativ, das kann jeder bestätigen, auch ohne nähere Kenntnis der physikalischen Relativitätstheorie. Ein unangenehmer Augenblick dehnt sich quälend lange aus, etwa vor einer Prüfung, oder wenn wir voller Nervosität auf ein Untersuchungsergebnis warten. Die Stunden, in denen wir glücklich oder in eine Arbeit vertieft sind, verfliegen hingegen wie Sekunden, so dass wir uns nur noch wundern, wohin die ganze Zeit verschwunden ist. Wie oft, wenn wir uns an etwas erinnern, an einen bestimmten Moment in unserem Leben zurückdenken, schütteln wir ungläubig den Kopf, weil das, was gerade gestern erst gewesen schien, schon Jahre, Jahrzehnte, ein halbes Jahrhundert … zurückliegt.

Sonntag in der Messe kam mir der Gedanke, dass dieses Phänomen unserer Zeitempfindung ja ein Beweis dafür ist, dass wir in Wahrheit in einem zeitlichen Rahmen verankert sind, der weit über unsere kurze Lebensspanne auf Erden hinausgeht. Ein gefühlter Beweis für alle Skeptiker, die sich das mit dem ewigen Leben oder einem Leben nach dem Tod nicht so recht zu denken trauen oder vorstellen können. Wir alle kennen aber die gefühlte Relativität der Zeit und unsere überraschte Frage, wie es denn sein kann, dass sich 30 Jahre im Rückblick wie nichts ausnehmen. Hier ist ein weiterer zärtlicher Hinweis Gottes an uns, auf die wirkliche Beschaffenheit von Raum und Zeit und unserer Existenz.

Jesus sagt dazu zu den Aposteln, angesichts seiner nahe bevorstehenden Passion, in einer Vision der Valtorta:

„… Wir stehen dem Tod gegenüber. Ich stehe ihm gegenüber. Und auch andere. Wer? Du willst wissen, wer, Petrus? Alle. Der Tod rückt näher, Stunde um Stunde, und rafft jene dahin, die es am wenigsten erwarten. Aber auch die anderen, die noch lange zu leben haben, rücken mit jeder Stunde dem Tod näher; denn die Zeit ist nur ein Augenblick im Vergleich zur Ewigkeit. Und in der Todesstunde war auch das längste Leben nur ein Hauch. Alle Handlungen so vieler Jahrzehnte, von frühester Kindheit an, kehren wieder und sagen: „Siehe: gestern hast du dies getan!“ Gestern! Beim Sterben ist alles gestern geschehen. Und Ehren und Gold, nach denen der Mensch strebte, sind nur Staub! Und die Frucht, nach der er gierte, hat jeden Geschmack verloren! Die Frau? Die Börse? Die Macht? Die Wissenschaft? Was bleibt? Nichts! Nur das Gewissen und das Gericht Gottes, vor dem das Gewissen ohne menschliche Protektion und irdischen Überfluss erscheinen muss, einzig mit seinen Werken beladen. …“

Auszug aus “Der Gottmensch″ Band XI von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.chwww.parvis.ch

Zu Teil II

Wir sind nicht allein

07/02/2011

… und nicht die einzigen. Die NASA hat dank Weltraumteleskop „Kepler“ ein weiteres Sonnensystem mit mehreren Planeten entdeckt, etwa 2000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Auch wenn Wissenschaftler meinen, für Leben sei es auf den Planeten zu heiß – so sicher ist das nicht. Wer sagt, dass Leben nur unter den Bedingungen, die wir von der Erde her kennen, gedeihen kann? Bisher wurden zudem erst 60 Sonnen mit zugehörigen Planeten entdeckt, und das bei einer unerfassbaren, vielleicht unendlichen Ausdehnung des Universums.

Jesus sagt dazu am 22. August 1943, in einem Kommentar zur Apokalypse:

„…Warum aber haben sie nie daran gedacht, dass das „große Babylon“ die ganze Erde sein könnte? Ich wäre ein sehr kleiner und beschränkter Schöpfergott, wenn Ich nur die Erde als bewohnte Welt erschaffen hätte! Mit einem Pulsschlag meines Wollens habe Ich Welten über Welten aus dem Nichts hervorgerufen und als leuchtenden Staub in das All des Firmaments hinausgesandt.

Die Erde, auf die ihr so stolz und so wild erpicht seid, ist nur eines dieser im All kreisenden Staubkörnchen, und nicht einmal das größte. Sie ist allerdings das verdorbenste. Leben über Leben wimmeln in den Millionen Welten, die euren Blick in den klaren Nächten erfreuen, und die Vollkommenheit Gottes wird euch aufscheinen, wenn ihr mit dem inneren Auge des mit Gott verbundenen Geistes die Wunder dieser Welten werdet erschauen können.

Maria Valtorta, Hefte 1943, S. 280

Als Christ, angesichts des Heilsplans Gottes, läuft man ja durchaus Gefahr, mit einem Exklusivitätsgedanken zu liebäugeln. Wir müssen ganz was besonderes sein, wenn Gott uns solche Aufmerksamkeit und Mühe widmet. Sich aufopfert für uns. Hier lauert aber die Versuchung zum Hochmut. Verhält es sich hingegen so, wie Jesus der Valtorta sagt, und wir sind nicht die einzigen, müssen wir noch viel dankbarer, demütiger, ehrfürchtiger sein Gott gegenüber, der trotz unserer Nicht-Exklusivität soviel auf sich genommen hat, um uns zu helfen und uns zu retten.

Auszug aus “Die Hefte 1943″ von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz:book@parvis.ch, www.parvis.ch

Gestatten: Schlammspringer

19/01/2011

Unser Vorfahre, schenkt man der Doku Glauben, die Montagabend in der ARD lief.

Davon abgesehen, ist der Schlammspringer ein ziemlich imposantes kleines Wesen. Mich hat gerührt, wie er seinen Schlammtunnel immer wieder neu graben muss und das einfach tut, nach jeder Flut. Sich nicht entmutigen lässt, nicht rebelliert.

Rührt mich allgemein, wie die Tiere so gehorsam sind und alle Plagen und Unannehmlichkeiten einfach annehmen, die das Leben so mit sich bringt. In dieser Hinsicht haben sie uns Menschen echt so einiges voraus.

Ausschnitt aus der Doku im englischen Original (der kleine Tunnelbauer hat ab ca. Minute 2:36 seinen Auftritt):

Die gesamte Doku auf deutsch kann man sich hier ansehen.

Woher kommt der Mensch? (5)

08/01/2010

Die Ungläubigen sagen ferner, der Mensch stamme vom Tiere ab; denn er sei den Tieren ähnlich; er werde deshalb auch ein Ende nehmen wie das Tier. Aber das ist eine ganz törichte Behauptung.

Erstens ist der Mensch nur dem Leibe nach dem Tiere ähnlich; seine Seele dagegen ist von der Seele des Tieres himmelweit verschieden. Die Seele des Menschen ist ein Geist, der Vernunft und freien Willen besitzt; die Tierseele ist kein Geist, sie kann weder vernünftig denken noch frei wollen.  Die Tiere haben keine Sprache, treiben keine Wissenschaft, machen auch in der Kunstfertigkeit, die ihnen angeboren ist, aus sich selbst keine Fortschritte.

Das Tier kann man zwar durch Gewöhnung abrichten, aber man kann es nicht durch Erklärung von Wahrheiten unterrichten. Die Tiere wissen nichts von Religion, von Tugend und Laster, von Ehre und Unehre. Will man sie dazu bringen, dass sie einen Fehler ablegen, so wendet man sich nicht an ihr Gewissen, sondern an ihr Gefühl; denn jedermann weiss, dass sie kein Gewissen haben und sich bloss vom Gefühl leiten lassen.

Beim Tiere ist die Seele für den Leib da und nimmt darum auch mit dem Leib ein Ende; beim Menschen dagegen ist der Leib für die Seele da, und weil die Seele ein unsterblicher Geist ist, so wird auch der Leib im anderen Leben teilnehmen an der Unsterblichkeit der Seele. Also wegen der gänzlichen Verschiedenheit der Menschenseele von der Tierseele ist es einfach unmöglich, dass der Mensch vom Tiere abstamme.

Aber selbst wenn man bloss den Leib des Menschen mit dem der Tiere vergleicht, so findet sich nach dem Urteil der Gelehrten, welche die Sache genau untersucht haben, noch immer ein so grosser Unterschied zwischen den Menschen und allen lebenden und ausgestorbenen Tierarten, dass man vernünftigerweise nicht sagen kann, der Mensch stamme vom Tiere ab.

Der eigentliche Grund, weshalb die Ungläubigen von einer solchen Abstammung des Menschen reden, ist dieser: wenn der Mensch nicht vom Tiere abstammt, dann muss er von Gott erschaffen sein; davon aber wollen die Ungläubigen um keinen Preis etwas wissen; sie wollen lieber an jede noch so törichte Meinung glauben als an die Wahrheit, dass es einen Gott gibt.

 

aus „Die Wahrheit der katholischen Religion“ von Jacob Linden S. J. Wiederauflage der Originalausgabe von 1912 erschienen im Petrus-Verlag, Kirchen/ Sieg. Wir bedanken uns für die Genehmigung der Veröffentlichung.

Weltdiktatur = Klimaschutzdiktatur?

17/12/2009

Wie errichtet man am wirkungsvollsten eine Diktatur? Indem man die Bürger dazu bringt, freiwillig und einmütig hinter dem Regime und seiner Ideologie zu stehen.

Wie müsste eine Ideologie beschaffen sein, um die gesamte Menschheit ungeachtet kultureller, religiöser und geographischer Differenzen im Einklang hinter sich aufzustellen? Im Dienste einer höheren Sache stehend, dem Gemeinwohl aller Menschen verpflichtet. Jeder kann zum Helden werden in dieser Ideologie, jeder ist zum Weltretter berufen.

Wer möchte sich einem solch hehren Ziel schon in den Weg stellen? Damit würde ja dem offensichtlich Guten widersprochen, der so offensichtlichen Wahrheit.

Zum Aufbau einer totalitären Diktatur bedarf es außerdem eines Rückgrats aus Angst, z.B. geschürt durch Verkündigung einer existentiellen Bedrohung, vor der es die Bürger zu schützen gilt.

Islamistischer Terror, Finanzkrise, Schweinegrippe? Ausreichend für Strohfeuerpanik, aber nicht bedrohlich genug.

Was aber wäre, wenn Planet Erde auf dem Spiel stände?

Dann müssten alle zusammenhalten und gemeinsam auf die Rettung unserer Lebensgrundlage hinarbeiten. Jeder wäre betroffen und würde einsehen, dass es gilt kürzer zu treten und umfassende staatliche Kontrolle notwendig ist, um die Einhaltung restriktiver Massnahmen zum Schutze des Planeten zu gewährleisten.

Die aktuelle Konferenz in “Hopenhagen” könnte den entscheidenden Schritt bedeuten für die vielbeschworene Neue Weltordnung (NWO), die sich als totalitäres Regime manifestieren wird.

Forderungen nach Massnahmen, die dem klimaschädlichen CO2-Ausstoss den Garaus machen sollen, reichen von Steuererhebungen auf alle CO2-produzierenden Aktivitäten wie z.B. Autofahren, Heizen, Nahrungsmittelherstellung und -konsum, bis hin zu Geburtenkontrolle nach chinesischem Modell, da jeder weitere Erdenbürger ein potentieller Klimaschädling sei und demnach das Bevölkerungswachstum streng reguliert werden müsse.

Fakt ist jedoch: die Klimaerwärmung verursacht durch CO2 ist eine Lüge! Das Klima verläuft im Laufe der Erdgeschichte stets schwankend in kühleren und wärmeren Perioden. CO2 nimmt sich mit einem Anteil von 0,038% an der Atmosphäre verschwindend gering aus, zweitens ist es aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften gar nicht in der Lage, Wärme derart zu absorbieren, dass es den sogenannten Treibhauseffekt verursachen könnte, der angeblich die Erde erwärmt.

Messungen zeigen, dass sich ausserdem das Klima seit 10 Jahren überhaupt nicht erwärmt, sogar eher ein Abkühlungstrend zu beobachten ist.

Vor diesem Hintergrund wird klar, welches Spiel hier gespielt wird. Während Kritiker, die die Konsensmeinung in Frage stellen, als  „Verschwörungstheoretiker“ abgestempelt und damit quasi für verrückt erklärt werden, ist tatsächlich eine Riesen-Verschwörung im Gange.

Die Klima-Lüge ist nicht die einzige Lüge, die uns aufgetischt wird. Terrorismusgefahr und Pandemien sind ebenfalls inszeniert und durch gleichgeschaltete Medien aufgebauscht, um die Kollektivmeinung zu formen. Dies geschieht so lange – augenscheinlich in immer kürzeren Intervallen – bis die Weltbürger gereift sind, eine Ideologie anzunehmen und mit allen Kräften zu unterstützen und zu verteidigen, wie von den Drahtziehern bestimmt.

Seit Jahrzehnten wird die Infrastruktur für einen gigantischen Überwachungsstaat vorbereitet und ausgebaut. Am internationalen Begeisterungssturm für den gegenwärtigen US-Präsidenten, von den Medien als “Messias” stilisiert, lässt sich ausserdem ablesen, dass mit der kommenden Diktatur ein charismatischer Führer auftreten wird, als vermeintlicher, antichristlicher Retter der Menschheit.

Weltuntergang, made in Hollywood

07/12/2009

„2012“ bewegt sich dicht am hier und heute: die Handlung beginnt 2009. Der schwarze US-Präsident ist mit Danny Glover glaubwürdiger besetzt als durch den tatsächlichen Amtsinhaber; die blonde deutsche Kanzlerin ist jünger, aber ähnlich spröde wie das Original. Der Dollar hat als Leitwährung ausgedient, die Fahrkarte für die rettende Schiffspassage wird in Euro bezahlt.

Eine Ahnung bevorstehender apokalyptischer Ereignisse liegt in der Luft. Hollywood greift sie auf und setzt sie in Szene. Nichts Neues, wirkte doch angesichts 9/11 der fünf Jahre zuvor inszenierte „Independence Day“ mit seinen in sich zusammenstürzenden Wolkenkratzern wie eine bizarre Vorwegnahme.

Neben der Maya-Prophezeihung leistete sicher die zur Pseudo-Religion erhobene Klimaerwärmungsdebatte ihren Beitrag zur Entstehung des Films. Jedoch fällt kein Wort über CO2. Es ist vielmehr die Sonne, deren Eruptionen ein nie gekanntes Ausmaß erreichen und dadurch die Erde derart beeinflussen, dass gigantische Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis die Folge sind.

Der Film bedient sich vielfach christlicher Symbolik und Referenzen, so verbringt z.B. der US-Präsident lieber Zeit in der Kapelle des Weißen Hauses als sich evakuieren zu lassen. In seiner Abschiedsansprache zitiert er Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“, bevor die Übertragung zusammenbricht.

Gleichzeitig aber wird geradezu genüsslich der Einsturz christlich-katholischer Monumente wie Petersdom und Christus-Statue von Rio gezeigt, während der schwarze Stein von Mekka unbeschadet bleibt. Das ist mehr als nur ein spielerischer Seitenhieb auf das Christentum. Hier wird die trügerische Botschaft verbreitet, das Christentum habe nicht mehr Bestand als die Mauern seiner Kirchen, der Islam hingegen sei unangreifbar.

Letzteres gilt im doppelten Sinne, nicht nur wegen der klaren Bildsprache, sondern auch, weil der Regisseur zugab, dass die Darstellungen zerstörter islamischer Bauwerke vor Filmstart herausgeschnitten wurden, um bei Anhängern dieser Ideologie keinen Anstoß zu erwecken. Das duldende Christentum muss wieder einmal als Zielscheibe für religionskritische Attacken herhalten, vor dem Islam wird gekuscht. An dieser Inkonsequenz scheint sich aber keiner der eifrigen Verfechter von Respekt und Gleichwertigkeit unter den Religionen zu stoßen.

Es mangelt dem Film an Authentizität, da man seinen Urhebern das christliche Erbe anmerkt, sie jenes aber nicht beim Namen nennen. Schuld, Reue, Vergebung, Aufopferung als zentrale psychologische Themen der Handlung versanden im dramaturgischen Flachwasser. So kommt der Film nicht über die übliche Mixtur aus rührseligen Beziehungsklischees und politisch korrektem Gutmenschentum hinaus, welche für Hollywood-Produktionen so typisch ist.

Die nächsten Jahre bis 2012 werden sicher von drastischen Veränderungen erfüllt sein. Halten wir uns daher fest am Versprechen Jesu, das in dem Film leider unerwähnt geblieben ist: „Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.“

Anmerkung: In den Trümmern von Ground Zero fand man bei Aufräumarbeiten den intakten Teil eines Stahlträgers in Form eines Kreuzes.



Woher kommt der Mensch? (4)

28/09/2009

„Eure Wissenschaft ist Mir ein Abscheu.“

Jesus sagt :

« Einer der Punkte, in dem euer Hochmut im Irrtum Schiffbruch erleidet, ist der der Darwin’schen Theorie (*), die obendrein euren Hochmut eigentlich kränken müsste, da sie euch eine Abstammung zuspricht, die ihr als erniedrigend zurückweisen müsstet, wenn ihr weniger durch euren Stolz entgleist wäret.

Um Gott nicht annehmen zu müssen, der in Seiner Allmacht sehr wohl das Weltall aus dem Nichts und den Menschen aus dem schon geschaffenen Schlamm geschaffen haben kann, nehmt ihr ein Tier als euren Stammvater an. Bemerkt ihr denn nicht einmal, wie ihr euch herabwürdigt, denn, bedenkt das doch, ein Tier, so vollkommen, selektioniert, in Form und Instinkt verbessert, und, wenn ihr wollt, auch in der Verstandesbildung entwickelt es auch wäre, bleibt doch immer ein Tier? Bemerkt ihr das nicht? Das spricht zu Ungunsten eures Stolzes als Pseudo-Übermenschen. Aber wenn ihr das nicht bemerkt, dann werde ich es nicht sein, der Worte darauf verschwendet, euch darauf aufmerksam zu machen und von dem Irrtum zu bekehren. Ich stelle euch nur eine Frage, die ihr euch, so zahlreich ihr seid, nie gestellt habt. Und wenn ihr Mir mit Tatsachen darauf antworten könnt, werde Ich eure erniedrigende Theorie niemals mehr bekämpfen.

Wenn der Mensch vom Affen abstammt, der durch fortschreitende Evolution zum Menschen geworden ist, wie kommt es dann, das es euch in so vielen Jahren, die ihr diese Theorie schon aufrecht haltet, noch nie gelungen ist, nicht einmal mit den jetzigen fortschrittlichen Werkzeugen und Methoden, aus einem Affen einen Menschen zu machen? Ihr hättet von einem intelligenten Affenpaar die intelligentesten Jungen und dann die intelligenten Jungen dieser Jungen, und so weiter, nehmen können. Dann hättet ihr nun viele Generationen selektionierter, dressierter und von der geduldigsten und beharrlichsten und umsichtigsten wissenschaftlichen Methode betreute Affen. Aber ihr würdet immer wieder Affen bekommen. Wenn es jemals eine Mutation gäbe, wäre es die: dass die Tiere physisch weniger stark als die ersten und moralisch lasterhafter wären, denn mit all euren Methoden und Instrumenten würdet ihr jene Affenvollkommenheit, die Mein Vater diesen Vierhändern eingeschaffen hat, zerstören.

Und noch eine Frage. Wenn der Mensch vom Affen hergekommen ist, wie kommt es dann, dass er jetzt auch durch Pfropfungen und widerwärtige Kreuzungsmanöver nicht wieder zum Affen wird? Ihr wäret fähig, auch diesen Gräuel zu versuchen, wenn ihr wüsstet, dass das eure Theorie bestätigen könnte. Ihr tut das freilich nicht, weil ihr wisst, dass es euch nicht gelingen würde, aus einem Menschen einen Affen zu machen. Ihr würdet ein hässliches Menschenkind daraus machen, ein degeneriertes, vielleicht einen Verbrecher. Aber niemals einen wahren Affen. Ihr versucht das nicht, weil ihr im voraus wisst, dass es ein übler Fehlschlag würde und euer Ruf dadurch ruiniert wäre.

Nur deshalb tut ihr es nicht. Aus keinem anderen Grunde. Denn einen Menschen auf das Niveau eines wilden Tieres herabzuwürdigen empfändet ihr weder Gewissensbisse noch Abscheu, um nur eine Theorie von euch aufrecht zu halten. Dazu und zu vielem anderen wärt ihr fähig. Ihr seid ja schon selbst wilde Tiere, da ihr Gott leugnet und den Geist, der euch von den Tieren unterscheidet, umbringt.

Eure Wissenschaft ist mir ein Abscheu. Ihr erniedrigt euren Intellekt, aber wie Verrückte, bemerkt ihr noch nicht einmal, wie sehr ihr ihn erniedrigt. Ich sage euch in Wahrheit, dass viele der (sogenannten) primitiven Menschen mehr Mensch sind als ihr. »

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(*) Die Evolutionstheorie Charles Robert Darwins (1809-1882)

Auszug aus dem Band “Die Hefte 1943″  von Maria Valtorta, mit  der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören.

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Woher kommt der Mensch? (3)

02/09/2009

Was den zeitlichen Ablauf bei der Erschaffung des Menschen betrifft, so bekommt bei Dr. Poppelbaum das beschriebene Stauungs-Phänomen einen stammesgeschichtlichen Aspekt: Der Mensch ist vom Uranfang der Entstehung der Erde geistig (‘keimhaft’) dabei, sein leibliches Auftreten wird  jedoch zurückgehalten. Er macht während des Erschaffens der Mineralien/ Pflanzen/ Tieren keine Entwicklungsschritte mit und vervollkommnet sich dadurch.

Bildlich ausgedrückt: die Entwicklung des Menschen bildet den Urstamm, von dem alle physischen Formen aufsteigend entspringen. Die Formen der Tiere sind nach Mineralien und Pflanzen an immer höher gelegenen Stellen als Seitenäste aus dem aufstrebenden Menschenstammbaum entsprungen. So ist dann an dem Kopf eines Affen sichtbar, wie hier der Augenblick der Menschwerdung eben gerade verfehlt ist.

Stammesgeschichte nach Poppelbaum

Stammesgeschichte nach Poppelbaum

Im Gegensatz zu Poppelbaums Lehre  entwickelte sich nach Darwin der Mensch als einer der vielverzweigten Äste eines gemeinsamen Stammes, beginnend vom Einzeller:

menschlicher Stammbaum nach Darwin

menschlicher Stammbaum nach Darwin

Poppelbaum zeigt auf, dass sich in der Embryologie erkennen lässt, wie die Menschenform ihr Universelles behält, indem sie den Ursprüngen nahe bleibt, die Tiere hingegen sich immer stärker spezialisieren und menschenunähnlicher werden, je weiter und tiefer sie ‘hinuntersteigen’:

Embryonen: Krokodil - Huhn - Affe - Mensch

Embryonen: Krokodil – Huhn – Affe – Mensch

Während alle Embryonen ganz früh noch Ähnlichkeit mit dem menschlichen Embryo besitzen und wohlproportioniert wirken, bilden sich in der weiteren Entwicklung extrem aussehende körperliche Merkmale heraus. Der Affe, der am Stammbaum direkt unter dem Menschen sitzt, behält die längste Zeit Ähnlichkeit mit dem Menschen, enwickelt dann jedoch auch spezifische Ausstülpungen. Der menschliche Embryo hingegen bleibt von Anfang an seinem ausgeglichen proportionierten Bild treu.

Man könnte also sagen, dass – im krassen Gegensatz zum Darwinismus – bei Poppelbaum das Tier vom Menschen abstammt. Die Ahnschaft des Menschen ist somit das innere Band, das die ganze Schöpfung zusammenhält.

Der Biologe ist anthroposophisch geprägt, das Wort ‘Gott’ kommt ihm leider in diesem Buch nicht über die Lippen. Trotzdem ist seine Lehre einleuchtend und lässt sich mit dem ehrfürchtigen christlichen Verständnis des Menschen als Bild und Gleichnis Gottes und der biblischen Schöpfungsgeschichte vereinbaren. Es wäre hochinteressant und an der Zeit, in diesem Sinn weiter zu forschen.

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