Archive for the 'VALTORTA: Seligsprechung' Category

Valtorta-Enzyklopädie verfasst

01/03/2014

Der Amerikaner Stephen Austin hat eine Enzyklopädie über Maria Valtortas Werke verfasst, die als ebook erschienen ist. Sie nennt sich „A summa and encyclopedia of Maria Valtorta’s extraordinary work“ und ist auf der Seite der australischen Readers Group zu finden.

Nachfolgend ein Interview mit dem Autor:

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Jean Aulagnier: Avec Jésus au jour le jour – The Diary of Jesus (Teil 3)

01/02/2013

(zurück zu Teil 1)

Im Anhang seines Buches erläutert Jean Aulagnier seine komplizierten Kalenderberechnungen anhand detaillierter Beispiele. Die Rekonstruktion des jubiläischen Kalenders und die parallele Verbindung der diversen Kalender zueinander unter Einbeziehung der für manche Kalender maßgeblichen Mondphasen ermöglichten ihm, biblische Ereignisse, die Jahrhunderte und sogar Jahrtausende zurückliegen, nach allen Kalendern fortlaufend und übereinstimmend exakt zu datieren. Zum ersten Mal wird hier deutlich, dass den großen Ereignissen im Leben der Heiligen Familie, wie zum Beispiel der Geburt Jesu oder Marias, der Rhythmus des antiken, jubiläischen Kalenders zugrunde liegt und dass wesentliche Elemente, deren Zyklus und Symbolik für die antiken Hebräer höchste Bedeutung hatte, präzise eingehalten wurden. 

Die über 4000 Anhaltspunkte im „Gottmensch“ lassen sich exakt in die Kalenderberechnungen Aulagniers einfügen: ausgehend von einem im Buch beschriebenen Ereignis als Fixpunkt (der Tod eines Jüngers Jesu in Bd. VI der italienischen Ausgabe) mit Zeitangabe nach dem römischen (also julianischen) sowie dem (damals gebräuchlichen, alten) hebräischen Kalender, gelang es ihm, alle davor und danach geschilderten Punkte auf den Tag genau kohärent einzuordnen! Mindestens genauso beeindruckend ist die Tatsache, dass Maria Valtorta Ereignisse und Feste, die aufgrund von notwendigen Korrekturen der Kalender (ähnlich unserem Schaltjahr, aber komplizierter und unregelmäßiger) zeitliche Verschiebungen im Abstand voneinander und im Verhältnis zum Vollmond aufweisen mussten, zeitlich richtig, d.h. mit den Berechnungen Aulagniers übereinstimmend beschreibt! Und das, obwohl sie keine Expertin in Mondastronomie, sondern eine schlechte Rechnerin war und sich diese Übereinstimmungen unmöglich ausgedacht haben kann.

(Maria Valtorta - mit Genehmigung des Centro Editoriale Valtortiano)

(Maria Valtorta – mit Genehmigung des Centro Editoriale Valtortiano)

Jean Aulagnier schreibt selbst abschließend: „Es lässt sich sicherlich nicht behaupten, dass dies eine einfache Arbeit war. Je länger ich sie aber fortführte und je weiter ich mit meiner Analyse parallel zu den Unterweisungen Jesu fortschritt, und je mehr ich die reichhaltigsten Szenen entdeckte, sei es die Bergpredigt, die Geburt Jesu, die Passion unseres Herrn oder viele andere mehr – es wären zu viele Zeilen nötig, um sie alle zu zitieren – desto mehr maß und berührte ich direkt mit außergewöhnlicher Intensität die tiefe, totale, göttliche Realität der Schriften Marias. 

Nein, diese Texte haben nichts mit dem gemein, was eine mystische, phantasiebegabte Seele schreiben kann oder ein genial fälschender Schriftsteller erfinden könnte. Sie sind in ihrer Präzision, ihrer Kohärenz, ihrem Ausdruck wirklich die Beschreibung der unmittelbaren Worte und realen Szenen, die Maria Valtorta dank außergewöhnlicher Gnade hören und sehen durfte.“ —

Leider ist dieses faszinierende Buch, das die Zeitspanne zwischen 63 vor und 70 nach Christus umfasst und das Valtortaszenen mit Evangeliumszitaten kombiniert, bisher nicht in deutscher Sprache erschienen. Es existiert auf französisch (Avec Jésus au jour le jour, Editions Résiac) oder auf englisch (The Diary of Jesus, Kobe’s Publications) und ist unbedingt empfehlenswert. 

Jean Aulagnier: Avec Jésus au jour le jour – The Diary of Jesus (Teil 2)

22/01/2013

(zurück zu Teil 1)

Jean Aulagnier ging bei dieser unglaublich minutiösen und fünf Jahre dauernden Arbeit folgendermaßen vor: Zuerst markierte er sich in jeder Szene die Angaben, anhand derer er sie in Bezug zu anderen Szenen setzen und hinsichtlich Zeit und Raum einordnen konnte: „am Vorabend“, „fünf Tage später“, „am gleichen Ort“, Ortsnamen usw. So entstanden viele kleine, vorerst mobile „Filmabschnitte“ über verschieden lange Zeiträume mit verschiedenen Szenen. Anschließend sichtete er die rund 60 Szenen mit Angaben zum Sabbat: Er zog einerseits die Entfernungen und die benötigte Zeit, um erwähnte Entfernungen zurückzulegen, in Betracht. Andererseits berücksichtigte er die Tatsache, dass Jesus und die Seinen die Sabbatruhe respektierten (d.h. das Verbot, zwischen dem Sonnenuntergang freitags bis zum Sonnenuntergang samstags mehr als 1100 bis 1200 Meter zurückzulegen). So konnte er die kurzen Abschnitte den Wochentagen zuordnen und es entstanden längere Abschnitte über mehrere Wochen. 

Danach konzentrierte er sich auf die kalendarischen, klimatischen oder astronomischen Angaben im Werk: „das zweite Viertel des Mondes im Ziv“, „an diesem kalten Dezembertag“, „unter der Aprilsonne“ usw. Mithilfe dieser Anhaltspunkte konnte er die wochenlangen Abschnitte in einen größeren, sich über mehrere Monate erstreckenden Rahmen einordnen. Dank der zahlreichen Beschreibungen des Mondes (ca. 60) in den Valtorta-Bänden konnte er genau überprüfen, ob seine Einordnungen mit den diversen beschriebenen Festen (Ostern, Pfingsten, Laubhüttenfest, Tempelweihefest…) zeitlich richtig waren. Bei seinem außerordentlich sorgfältigen Vorgehen stellte er Berechnungen mit sechs (!) verschiedenen Kalendern an: er berücksichtigte zwei Sonnenkalender (den julianischen und den gregorianischen), zwei jüdische Mond-Sonnenkalender (den alten = zur Zeit Jesu gebräuchlichen und den aktuellen = heutigen), den Mondphasenkalender und den antiken hebräischen („jubiläischen“) Wochen-Sonnenkalender, der seit dem Auszug aus Ägypten bis zur Babylonischen Gefangenschaft in Gebrauch war und dem „Buch der Jubliäen“ (auch „Buch der Einteilungen der Zeiten“) zu entnehmen ist.

Qumran - Höhle Nr. 4

Qumran – Höhle Nr. 4

Was dieses „Buch der Jubiläen“ betrifft, ist folgender Zusammenhang beachtenswert: die Fragmente des hebräischen Originals, die die Rekonstruktion des antiken hebräischen Kalenders ermöglichten, wurden erst in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts in den Qumranhöhlen am Toten Meer entdeckt. Als Maria Valtorta ihre Visionen und Diktate niederschrieb (1943-1950), war der Kalender von Annie Jaubert noch nicht dekodiert worden. Das geschah erst, als in Italien bereits die ersten Valtorta-Bände herausgegeben wurden. Trotzdem stimmen sämtliche Einzelheiten auf den hunderten von Seiten in „Der Gottmensch“ mit diesem der Valtorta unbekannten Kalender überein. 

(weiter zu Teil 3)

Jean Aulagnier: Avec Jésus au jour le jour – The Diary of Jesus (Teil 1)

20/01/2013

Jean Aulagnier ( 2010) hat in seinem 1994 erschienen Buch „Avec Jésus au jour le jour“ („The Diary of Jesus“) das Leben Jesu Tag für Tag rekonstruiert. Wie kam er dazu, welcher Mittel hat er sich bedient, ist das alles hieb-und stichfest? Im Vorwort des Buches erklärt er seine Motivation und seine wissenschaftliche Arbeitsmethode:

Der katholische Ingenieur war bereits in den 70er Jahren an das Evangelium wie an ein „gigantisches Puzzle“ herangegangen: Er führte eine systematische Analyse und kohärente Einordnung der unzähligen geographischen, zeitlichen, klimatischen, landwirtschaftlichen usw. Details des Neuen Testaments durch und berücksichtigte auch Quellen von Zeitgenossen und Historikern. So gelang es ihm Stück für Stück, die Ereignisse in historisch genauer Abfolge einzuordnen. In dem 1980 vom Bistum Paris herausgegebenen Buch „Et Dieu vint“ (Und Gott kam) liess er den „Film der evangelischen und apostolischen Realität der Frühkirche des ersten Jahrhunderts wieder aufleben“. 

Aulagnier war mit dieser historischen Einordnung nicht restlos zufrieden. Er wünschte sich, viel mehr Einzelheiten über die Lebensumstände der Heiligen Familie, der Apostel, der Jünger und Frauen, die mit Jesus unterwegs gewesen waren, zu erfahren. Jemand empfahl ihm den „Gottmensch“ von Maria Valtorta. Die Bände faszinierten ihn zwar, gleichzeitig stand er ihnen aber skeptisch gegenüber. Angesichts der Vielzahl von bereits existierenden Beschreibungen des Lebens Jesu wollte er einen kühlen Kopf bewahren und beschloss, seine wissenschaftliche Untersuchungsmethode auf Maria Valtortas Werk anzuwenden:

Mehr als 700 verschiedene Szenen mit über 4000 verschiedenen Anhaltspunkten, davon allein 600 Szenen während der rund 1200 Tage des öffentlichen Auftretens Jesu (also im Durchschnitt jeden zweiten Tag eine Szene) wollte er genau datieren: Sollte sich trotz der komplexen Kontrollfilter, die seine analytische Methode beinhaltete, eine exakte, Tag für Tag datierte Chronologie rekonstruieren lassen, sei das Werk der Valtorta durch göttlichen Eingriff entstanden und verdiene fundamentale Beachtung, so seine Schlussfolgerung.

(weiter zu Teil 2)

avec jésus au jour

diary of jesus

12. Oktober 2011: 50. Todestag von Maria Valtorta

11/10/2011

Am 12. Oktober 1961 um 10.35 Uhr morgens verstarb Maria Valtorta mit 65 Jahren in ihrem Elternhaus in Viareggio. Anlässlich ihres 50. Todestages werden in der Basilica Ss Annunziata in Florenz, wo sich das Grab der Valtorta befindet, hl. Messen zelebriert. Eine weitere Messe und Vorträge über Leben und Werk der Mystikerin finden dort statt am Samstag 15. Oktober. Ausführliches Programm siehe hier.

Maria Valtorta hatte schon früh im Leben Gottes Ruf vernommen, war ihm aber erst nach einigen Irrungen und Umwegen gänzlich gefolgt. In ihrer Autobiographie schildert die Schriftstellerin ergreifend ihren Werdegang zum „Sprachrohr Gottes“:

Als Heranwachsende hatte ich gesagt: „Herr, ich stehe Dir zur Verfügung.“ Und die erste Schneeflocke hatte sich gebildet und sich sachte, sachte vergrößert durch die fortwährenden Akte der Hingabe der Seele.

Dann hatte es eine Unterbrechung gegeben. Etwas hatte die Heranbildung und die schnellere Vorwärtsbewegung der Lawine aufgehalten. Das war mein menschlicher Lebensabschnitt, die Periode der Zerstreuungen, besser gesagt, der Ablenkungen. Und Jesus hatte gewartet. Nur im schlimmsten Augenblick hatte Er mir einen Wink gegeben, um mich vor dem Untergang zu retten, um mich zurückzurufen. Er war mir im Traum erschienen, um mir seine sanfte Zurechtweisung zu erteilen, um mich zum Nachdenken zu bringen und mich in meinem Lauf, der mich ins Unglück geführt hätte, aufzuhalten.

Und dann hatte er von neuem gewartet. In seiner Geduld und Güte hatte er mir die notwendige Zeit gegeben, um seelisch zu heilen, während er unmerklich daran arbeitete, mich abzusondern. Oh, darin war Er sehr aktiv! Er wollte mich – und nahm mir alles weg, auf dass nur Er mir bliebe.

Als ich dann schrie: „Ich will dein sein“, hat Er ganz von mir Besitz ergriffen. Und ich hatte keinen Herzschlag, keinen Atemzug, keinen Blick, kein Wort und keinen Gedanken mehr, die nicht durch den göttlichen Filter seiner Liebe gingen, so wie auch nichts von außen in mich eindringen konnte, das nicht denselben göttlichen Filter passierte.

Das währt nun schon seit zwanzig Jahren, und mein Einfühlungsvermögen ist immer größer und der Filter immer vollkommener geworden. Das Böse, das mir durch andere zuteil werden kann, wird durch diese göttliche Vorkehrung gemildert, und das Gute, das ich tun kann, breitet sich auf Mitmenschen immer reiner aus, da die Liebe es von allen menschlichen Unvollkommenheiten reinigt. Ich leide noch viel, denn es ist meine Bestimmung, dass ich leide. Aber das Leid, das mir durch andere zugefügt wird, wird gemildert durch die Freude, die ich von Christus empfange. Daher sage ich mir, und ich bin überzeugt von dem, was ich sage, dass ich inzwischen begriffen habe, dass die einzigen wirklichen Schmerzen eines Herzens die sind, die von Gott kommen, um uns zu prüfen oder zu bestrafen.

Schmerzen, die uns von Menschen zugefügt werden, verursachen uns Tränen. Das ist natürlich. Auch Jesus hat geweint. Aber auch wir erfahren Trost im Weinen, wenn wir nur daran denken, dass dieser Schmerz, der uns von unserem Nächsten zugefügt wird, seiner Erlösung dient, eine Sühne für unseren Nächsten ist. Wenn aber Gott uns heimsucht, indem Er uns seine unsichtbare Gegenwart entzieht und uns scheinbar alleine lässt, dann leiden wir unsagbar. Ich glaube, das ist eine abgeschwächte Form jener Qual, die die armen Seelen im Fegefeuer erleiden müssen. An die Verdammten in der Hölle will ich erst gar nicht denken.

O mein Schmerz, der du von Gott kommst und tausend Gesichter hast, sei gelobt! Gelobt seist du in deiner gegenwärtigen Form: verursacht durch die Krankheit, die fortschreitende Armut, die Verständnislosigkeit meiner Mitmenschen um mein Krankenbett herum und zahllose alltägliche Dinge! Und gelobt seist du, Schmerz der vergangenen Jahre: als ich als eingebildete Kranke ausgelacht wurde, meinem Vater in seiner Todesstunde nicht beistehen konnte, in meinem Eifer für das Apostolat nicht verstanden wurde und immer die gleiche mütterliche Lieblosigkeit ertragen musste! Gelobt seist du, Schmerz, den ich, da ich dich in deinem königlichen Gewand nicht erkannte, nicht liebte: Schmerz meiner zwanzig Jahre und meiner zerbrochenen Liebe! Gelobt, gelobt seist du, o Schmerz, der du mich der Welt entzogen und Gott geschenkt hast! Gelobt seist du für die Weisheit, die mir durch dich zuteil wurde! Gelobt seist du für die Liebe, die du mir eingeflößt hast! Gelobt seist du für die Flügel, die du meinem Ich geschenkt hast, damit ich mit all meinen heiligsten Bestrebungen zum Himmel aufsteigen könne! Gelobt seist du, o Schmerz, der mich mit Jesus auf dasselbe Kreuz genagelt hat und mich an seinem Werk teilhaben lässt, das seit zwanzig Jahrhunderten fortdauert, um die Seelen in das Reich Gottes zu bringen und das Reich Gottes in die Seelen! Nie werde ich aufhören, dich zu benedeien, o Schmerz, o meine Freude, denn in dir habe ich den Frieden gefunden!

 

Auszug aus der Autobiographie von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.chwww.parvis.ch

14. September: Fest der Kreuzerhöhung

14/09/2011

14. September 1945

Nach dem schrecklichen Leiden, das mich an den Rand des Grabes brachte, nach drei Tagen Todesnot, nach der Beichte und Kommunion von heute Vormittag, wobei ich mich noch immer so krank fühle – der Leib möchte nur Hunger und Stille, während die Seele nach dem göttlichen Wort hungert – mit schrecklichem Kopfweh, in der Schwere einer Schlaftrunkenheit des erschöpften Körpers, sehe ich die Stunden dieses Gedenktages der hl. Kreuzerhöhung verstreichen.


Ich denke daran, wie ich mich in der furchtbaren Periode in Compito (1) wirklich wie an den letzten Halt an das Kreuz geklammert hatte, um nicht unterzugehen. Ich denke daran, dass ich auf der Rückreise so gerne in die Kirche S. Martino eingetreten wäre, um meinem Erlöser „Danke“ zu sagen. Ich denke daran, wie sich mir am Vormittag des 10. während meiner Todesnot wiederum der Gipfel des Kalvarienberges mit den drei Kreuzen gezeigt hatte, wovon eines seinen Märtyrer nicht mehr trug, ein anderes sein Martergewicht zur Erde neigte, wie, um seine gequälte Frucht niederzulegen, das dritte noch aufrecht stand. Genau so, wie ich sie gesehen hatte, als Antonietta Dal Bo (2) gestorben war. 

Ich denke an so viele Dinge. Auch daran, dass Jesus mir gestern früh als ein besserer Krankenpfleger als alle anderen geholfen hat, ohne mir freilich den Schmerz anzunehmen – und nur Er allein weiß, wie groß, wie unvorstellbar groß dieser ist – aber mir dennoch Frieden spendete. Ich denke, dass es Ihm sicherlich weh tat, mich leiden zu lassen, Er es aber tun musste, weil eine andere Seele freigekauft oder ihr durch diesen großen Schmerz geholfen werden sollte. Und während Jesus mir half, versuchte Satan, mich zu verwirren… und versucht mich noch immer. Ich denke und denke über all das nach…

Er (Satan) würde mich sofort in Frieden lassen und mir vielleicht auch materiell helfen, wenn ich zustimmte, nicht mehr das, was Jesus wünscht, zu schreiben. Aber das kann ich nicht tun. Wenn die, die da kritisieren oder bestreiten und höhnen, darüber nachdächten, dass ich weder finanziellen noch anderen Nutzen von der Arbeit des „Sprachrohrs“ habe, sondern nur Mühsal und Leiden aller Art, und wenn sie vor allem all das selbst durchlitten, was ich leide und ertrage, würden sie sofort begreifen, dass ich das, was ich tue, tun muss, weil Gott es will, und zwar ohne jeden materiellen oder seelischen Profit für mich.

____________________________

(1) Sant’Andrea di Compito, der Ort an dem die Schriftstellerin die acht Monate der Evakuierung verbracht hatte.

(2) Am 4. Januar 1944, als Antonietta Dal Bo gestorben war.

Auszug aus “Die Hefte 1945 – 1950″  von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch, www.parvis.ch

Rundschreiben an die Freunde des Kreuzes

Die Wissenschaft des Kreuzes

Lieber Papst Benedikt,

05/09/2011

nimm einfach Band 1-12 der Valtorta zur Hand und lies. Dann musst du nichts mehr ahnen, sondern weißt.

„(…) Maria ist eine Liebende. Wie könnte es anders sein? Als Glaubende und im Glauben mit Gottes Gedanken denkend, mit Gottes Willen wollend kann sie nur eine Liebende sein. Wir ahnen es an den leisen Gebärden, von denen uns die Kindheitsgeschichten aus dem Evangelium erzählen. Wir sehen es in der Diskretion, mit der sie in Kana die Not der Brautleute wahrnimmt und zu Jesus trägt. Wir sehen es in der Demut, mit der sie die Zurückstellung in der Zeit des öffentlichen Lebens annimmt – wissend, dass der Sohn nun eine neue Familie gründen muss und dass die Stunde der Mutter erst wieder sein wird im Augenblick des Kreuzes, der ja die wahre Stunde Jesu ist (vgl. Joh 2,4; 13,1).

Dann, wenn die Jünger geflohen sind, wird sie es sein, die unter dem Kreuz steht (vgl. Joh 19, 25-27); und später, in der Stunde von Pfingsten, werden die Jünger sich um sie scharen in der Erwartung des Heiligen Geistes (vgl. Apg 1,14). (…)“

Papst Benedikt XVI.
Gott ist die Liebe – Deus caritas est, Nr. 41

Bemüht euch um eine Approbation

02/08/2011

Der Herr sagt:

„Allzu viele Seelen haben im Glauben einfach deswegen kein Nest mehr, weil sie nichts wissen, weil sie Mich nicht kennen. Die armselige Erinnerung an einen Mensch-Gott, der an einem Kreuz gestorben ist, ist keine Kenntnis von mir. Kenntnis von mir haben, heißt: alle Formen der Evangelisation Christi, des Opfers Christi, der Liebe Christi, des Menschen und Gottes, zu kennen. Die Kirchen sind leer oder halb leer? Dann sollt ihr in die Häuser gehen! Steht doch auf, ihr Schläfer! Steht auf, ihr Zaghaften! Es ist keine Zeit zu schlafen. Muss Ich es denn sein, der euch Schlafenden zuruft, während das Boot Schiffbruch zu erleiden droht: „Steht auf, sonst geht ihr zu Grunde!“ Muss Ich es sein, der sagt: „Vermehrt euren Glauben!“ Das sei ferne! Schaut doch, wie viele zu Grunde gehen oder verführt werden, weil sie nur das vergiftete Brot der Häresien aller Art erhalten, oder von den Stimmen der falschen Apostel, die Diener des Tieres sind, betäubt werden. Helft dem göttlichen Meister, der Mitleid mit dieser Volksmenge hat und euch das Brot schenkt, das die Menge nicht in die Wüste sterben lassen soll. Teilt dieses Brot aus. Wie? Das habe ich seit langem gesagt und wiederhole es:

I. Bemüht euch um eine Approbation, die das Werk verteidigt und eine Garantie dafür abgibt. Bemüht euch sofort darum und lasst nicht ab, bis ihr sie gefunden habt.

II. Gebt den Evangelienzyklus, der aus drei Teilen besteht, in Druck: 1) Empfängnis, Geburt, Kindheit und Vermählung Mariens. 2) Meine Verkündigung, Empfängnis, Geburt, Kindheit und Adoleszenz. 3) Die drei Jahre des Evangelienlebens.

 

Valtorta: Der Gottmensch

Die beiden ersten Teile will Ich haben, weil das Ausmaß der unendlichen Güte Gottes, Seiner Allmacht, Seiner Vergebung, in Wahrheit bereits seit sich im Schoße Annas die Makellose gebildet hatte, ihren Anfang nehmen. Die Frohe Botschaft tut ihren ersten Herzschlag des embryonalen Herzens Mariens, der Tochter Joachims und Annas. Und ihr, Servi di Maria, solltet mehr als jeder andere Orden begreifen und fest glauben, dass es die Kenntnis Mariens ist, die die Kenntnis Christi vorbereitet. Maria ist die Siegerin. Satan entfernt sich von dem, der Maria liebt und kennt. Und wenn Satan sich entfernt, trete Ich ein und vermag zu handeln. Johannes, der Sohn des Zacharias, wird der Vorläufer genannt. Und das wurde er für kurze Jahre. Maria ist es in Ewigkeit.  Die Zwölf wurden Apostel genannt. Sie wurden es für eine mehr oder weniger lange Zeit. Maria ist Apostelin in Ewigkeit. Deshalb soll Maria Christus voraus gehen und die Seelen auf die wahre Kenntnis Christi vorbereiten.
Ich möchte, dass dieses Werk sich von dieser Nation ausgehend, über die Ich so viel Gnade ausgegossen habe, wo der Apostolische Stuhl sich befindet, wo so viel wieder aufzubauen ist, damit sie gerettet werde, verbreite.“

Petition an die Glaubenskongregation/Vatikan für die Approbation und Verbreitung des Werkes der Valtorta

Auszug aus “Die Hefte 1945-1950″ von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.ch, www.parvis.ch

kath.net löscht Forumbeitrag über Maria Valtorta

07/07/2011

Der Valtorta-Petition werden immer wieder neue Steine in den Weg gelegt. Wie das begleitende Blog zur Petition berichtet, löschte ein Moderator des kath.net Community Forums kurzerhand einen Beitrag zu Maria Valtorta.

Der Forumeintrag hatte auf die Petition und die hl. Messe in Florenz am 12. Oktober 2011 anlässlich des 50. Todestages der Valtorta hinweisen wollen.

Valtorta-Neuigkeiten

06/06/2011

Endlich sind die Hefte 1945-1950 von Maria Valtorta auch in deutscher Sprache erschienen! Sie können bereits beim Parvis-Verlag bestellt werden. 

Der italienische Verleger, der das Copyright für sämtliche Werke Maria Valtortas besitzt, hat zum 50. Jahrestag ihres Dahinscheidens (12. Oktober 1961) eine FOTOBIOGRAFIA herausgebracht. Wie der Name schon sagt, enthält der Band eine (Kurz-)biographie und sehr viele Fotos, sowie Erinnerungen von Marta Diciotti, ihrer Pflegerin und Vertrauten (leider nur auf italiensch). Der Band muss direkt beim Verleger Pisani bestellt werden.

Schliesslich weisen wir noch darauf hin, dass zu besagtem 50. Jahrestag bereits Aktivitäten geplant werden. David Murray von der sehr aktiven australischen Valtorta-Lesergruppe plant eine zweiwöchige Reise nach Italien, unter anderem soll gemeinsam mit anderen Lesern aus der ganzen Welt am 12. Oktober eine Messe in der Basilika in Florenz, in der die Schriftstellerin beigesetzt ist, gefeiert werden!