„Im Vaterunser ist die ganze Vollkommenheit eines Gebetes vorhanden“ (5)

28/02/2012

Jesus sagt (Fortsetzung):

„Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen“.

Gott führt euch nicht in Versuchung. Gott versucht euch nur mit guten Gaben, und um euch an Sich zu ziehen. Ihr legt meine Worte falsch aus, wenn ihr meint, Gott führe euch in Versuchung, um euch zu prüfen. Nein. Der gütige Vater im Himmel läßt das Böse zu, aber er erschafft es nicht. Er ist das Gute, aus dem alles Gute hervorquillt. Aber es gibt das Böse. Es existiert seit dem Augenblick, in dem Luzifer sich gegen Gott erhob. Es steht bei euch, aus dem Bösen etwas Gutes zu machen, indem ihr es besiegt und vom göttlichen Vater die Kraft erbittet, es zu besiegen.

Das ist es, was ihr mit der letzten Anrufung erbittet. Dass Gott euch die Kraft gebe, um der Versuchung widerstehen zu können. Ohne Seine Hilfe würdet ihr der Versuchung erliegen, denn sie ist listig und stark, ihr hingegen seid blöde und schwach. Aber das göttliche Licht des Vaters erleuchtet euch, die Allmacht des Vaters stärkt euch, die Liebe des Vaters schützt euch, so dass das Böse erstirbt und ihr davon befreit werdet.

Das also ist es, was ihr mit dem Vaterunser, das Ich euch gelehrt habe, erbittet. Darin ist alles enthalten, alles aufgeopfert, alles erbeten, was gerechterweise erbeten und gewährt werden kann. Wenn die Welt das Vaterunser zu leben wüßte, wäre das Reich Gottes schon in der Welt. Die Welt versteht jedoch nicht zu beten. Sie versteht nicht zu lieben. Sie versteht nicht, sich zu retten. Sie weiß nur zu hassen, zu sündigen und sich zu verdammen.

Ich habe hingegen dieses Gebet nicht gegeben und nicht für diejenige Welt verfaßt, die es vorgezogen hat, Reich Satans zu sein. Ich habe dieses Gebet für diejenigen gegeben und verfaßt, welche der Vater Mir gegeben hat, weil sie Sein sind, und habe es gemacht, damit sie schon von diesem Leben an eines mit dem Vater und mit Mir sein können, um darauf in dem anderen die ganze Fülle der Vereinigung zu erlangen.“

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Auszug aus “Die Hefte 1943″ von Maria Valtorta. Veröffentlicht mit der Genehmigung des Herausgebers Centro Editoriale Valtortiano srl. Isola del Liri (FR), www.mariavaltorta.com, dem die Rechte für die Werke Maria Valtortas gehören. Um die Bücher Maria Valtortas in deutscher Sprache zu erwerben bitte wenden an den Parvis-Verlag, 1648 Hauteville, Schweiz: book@parvis.chwww.parvis.ch

 
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