Woher kommt der Mensch? (1)

09/08/2009

Die 150 Jahre alte Evolutionstheorie Darwins wird heute gemeinhin als gültig anerkannt und in den Schulen unterrichtet. Das ist um so befremdlicher als von dem angeblichen gemeinsamen Vorfahr von Mensch und Affe (missing link) immer noch nicht das kleinste Knöchelchen gefunden wurde. Auch die Entdeckungen des 20. Jahrhunderts wie z.B. die Erbinformation,  stellen Darwins Theorie in Frage, da sich die faszinierenden Vorgänge in den Zellen nicht mit seiner Theorie der natürlichen Selektion und dem Zufall erklären lassen.

Warum ist die Frage nach unserem Ursprung überhaupt so wichtig ? Deshalb, weil das Verständnis unserer Herkunft entsprechende Konsequenzen für unser Verhalten und somit für die Geschehnisse nach unserem Ableben hat:

Sind wir, wie Darwin meinte, tierischen Ursprungs, kann dies benutzt werden als Rechtfertigung für triebgesteuertes Verhalten, das alle erdenklichen Verhängnisse nach sich ziehen kann, nach dem Motto: was sollen wir machen, wir sind nichts weiter als körperlich höher entwickelte Tiere. Wir hätten nicht groß die Wahl, uns anders zu verhalten und wären somit von jeglicher Schuld mehr oder weniger freigesprochen. Seele, Geist, Moral, Schuld… wären alles Hirngespinste, die dem Überleben dienen sollten, unsere Handlungen ohne gerechte Konsequenzen. Darwin sagte gegen Ende seines Lebens: „Der Ekel vor Bösewichten (sollte) nicht mehr sein als der Ekel, den jemand bei faulem Essen empfindet. Mitleid sollte Ekel vertreiben. Denn Gemeinheit ist genauso wenig des Menschen Fehler wie körperliche Krankheit!“. Wer Gott als Schöpfer leugnet, die physikalische Welt über alles stellt und den Menschen auf das Niveau eines Tieres herabwürdigt, erreicht die völlige Verantwortungslosigkeit des Menschen.

Sind wir hingegen göttlichen Ursprungs, geschaffen von Gott als sein Ebenbild (Genesis 1,27), Krone der Schöpfung und ausgestattet mit einem freien Willen, Gewissen, Verstand, einer Seele und dem sie belebenden göttlichen Geist, müssen wir unseren heutigen Lebensstil, der sich häufig durch Triebhaftigkeit und Verantwortungslosigkeit auszeichnet, stark in Frage stellen, da er eines Ebensbildes Gottes unwürdig ist. Mehr noch, wir bringen uns in Gefahr, das ewige Leben, für das wir geschaffen wurden, zu verlieren. Jesus selbst hat in Johannes 10,34 gesagt: „Heißt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?“. Er zitiert hier den Psalm 82, in dem es heißt: „Ihr seid Götter, ihr alle seid Söhne des Höchsten“. Gottes Söhne und mutierte Affenwesen – das lässt sich unmöglich vereinbaren!

Darwins  Theorie, in der Natur und Materie alles sind, leugnet und beleidigt den Schöpfer, der reiner Geist ist und auch den Menschen mit seinem Geist beschenkt hat. Sie entwürdigt den Menschen, in dem Gott Wohnung nehmen möchte und bringt seine (immaterielle) Seele in Gefahr. Mit dem christlichen Glauben ist die Evolutionstheorie nach wie vor nicht vereinbar. Sowohl auf naturwissenschaftlichem als auch auf spirituellem Gebiet ist sie unzureichend und irreführend.

Gibt es Abstammungstheorien, die  mit der biblischen Schöpfungsgeschichte übereinstimmen könnten?

weiter zu Teil 2

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Eine Antwort to “Woher kommt der Mensch? (1)”

  1. perpetualux Says:

    Das Paradoxe ist, dass wir Menschen uns einerseits so stolz und erhaben gebärden, gerade in Bezug auf unsere wissenschaftliche Erkenntnis und den errungenen technischen Fortschritt – gleichzeitig aber unsere enge Verwandschaft zu den unvernünftigen Tieren betonen.

    Wie geht das eine mit dem anderen zusammen?


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