Posts Tagged ‘Blasphemie’

Verkehrte Welt

18/08/2012

Wenn Christenhetzer verurteilt werden, schreit die Welt auf.

Aber wo bleiben das mediale Echo, die Empörung über die Millionen beleidigter, vertriebener, ermordeter Christen (nach Schätzungen von Open Doors sind es 100 Millionen (!) weltweit).

Verkehrte Welt…

Frankreich: Demnächst Aufführung von blasphemischen Theaterstücken

07/09/2011

In Frankreich sollen demnächst zwei blasphemische, antichristliche Theaterstücke aufgeführt werden:

das erste nennt sich „Golgotha Picknick“ und der Regisseur, der das ganze verbrochen hat, heißt Rodrigo Garcia. Darin wird unser Herr Jesus als „el puto diablo“ beleidigt und mit einem Terroristen verglichen. Es fehlen einem die Worte. Wir wollen nicht weiter ausführen, was dieser Garcia sich noch alles Perverses hat einfallen lassen, um seinem Hass Ausdruck zu verleihen. In Spanien war das Stück jedenfalls schon auf Widerstand gestoßen, was den Regisseur zu der arroganten Bemerkung veranlasste, dass er das gewohnt sei, denn schliesslich sein ein großer Teil des Publikums eben dumm. Aufführungen sollen im November in Toulouse und im Dezember in Paris stattfinden.

Der zweite antichristliche Angriff ist eine Art Oper namens „Zum Begriff ‚Gesicht des Gottessohnes'“ und stammt von Romeo Castelucci. Es soll den Winter über durch Frankreich tingeln. Darin werden Bilder des Antlitzes unseres Herrn auf das Übelste malträtiert, mit Fäkalien beschmutzt, von Kindern mit Steinen beworfen usw. Am Ende erscheint dann eine Schrift „Du bist nicht mein Hirte“. Oh weh oh weh oh weh. 

Die christliche Organistation „France Jeunesse Civitas“, die sich vor kurzem bereits gegen das blasphemische Jesusbild in Avignon engagiert hatte, ruft auch hier wieder dazu auf, eine Petition zu unterschreiben. Parallel dazu sollen Emails an die angegebenen Adressen der Theater geschrieben werden.

Hier geht es zur Petition

abgründe der woche

30/04/2011

+++  blasphemie zum osterfest : „der spiegel“ portraitiert jesus in der aktuellen print-ausgabe als gewaltbereiten revoluzzer + titelbild in rot und schwarz zeigt einen dornengekrönten jesus mit aufmüpfigem blick im stil von che guevara  + bei seiner verurteilung wurde christus von den mitgliedern des jüdischen synedriums ebenfalls als rebell diffamiert, wie visionärin maria valtorta insbesondere in band xi des „gottmenschen“ beschreibt   +++   teuro (I) : inflation in euro-zone steigt kontinuierlich an + sie lag im april bei 2,8% + neben benzin sind hauptsächlich lebensmittel vom preisanstieg betroffen   +++ teuro (II) : „der spiegel“ lässt sich über angeblichen höhenflug des euro aus, der im vergleich zur schrott-währung us-dollar an wert steigt + der stetige verfall des euro gegenüber dem schweizer franken wird bewusst nicht erwähnt   +++   arabische revolution (I) : gewaltwelle in syrien reisst nicht ab + zehntausende demonstrieren + usa verhängt sanktionen über regierungsmitglieder + eu erwägt waffenembargo   +++ arabische revolution (II) : auch im jemen massenproteste gegen regierung + hunderttausende gehen auf die strasse + polizei greift hart durch, schiesst auf demonstranten +++   arabische revolution (III) : derweil fährt nato fort, libyen zu bombardieren + gaddafi trotzt den angreifern, er will im land bleiben   +++   massaker : im westen der elfenbeinküste starben 115 christen gewaltsame tode + offenbar durch muslimische anhänger des neuen präsidenten ouattara   +++   gedisst : in den usa liegt die arbeitslosigkeit der schwarzen bevölkerung derzeit bei über 15 % + doppelt so hoch wie 2007, als obama versprochen hatte, die arbeitslosigkeit insbesondere für afro-amerikaner zu senken + 95% der schwarzen wähler hatten ihn 2008 zum präsidenten gewählt   +++   schwere nebenwirkungen : japans industrieproduktion um 15% zurückgegangen seit erdbeben-tsunami-atomkraft-gau + derweil versuchen techniker mittels einsatz von robotern die brennstäbe zu kühlen   +++

Avignon: Rabbi kennt Christen nicht

22/04/2011

„Ich kenne Sie nicht,“ blieb die einzige Aussage des Rabbiners von Avignon und Carpentras, Jonathan Sfadj, zur blasphemischen Jesus-Fotografie in einer aktuellen Kunstausstellung in Avignon. Auch der Präsident der jüdischen Gemeinde der Stadt, Claude Nahoum, hatte dazu nicht viel mehr zu sagen. Katholiken könnten von der Fotografie wohl schockiert sein, er aber habe keinen weiteren Kommentar hinzuzufügen, so berichtet das Online-Magazin „Nouvelles de France“, das die beiden kontaktiert hatte.

Kein Zufall, dass sich diese Episode so kurz vor der Osterwoche abspielt? Sie erinnert jedenfalls etwas an die ablehnende und feindselige Haltung etlicher Juden, insbesondere oberer geistlicher Würdenträger, gegenüber Jesus, damals im Heiligen Land. Die Lesungen der vergangenen Tage aus dem Johannesevangelium schildern einen Vorfall nach dem anderen und verdeutlichen, wie sich die Lage zugespitzt hat bis hin zum Beschluss, Jesus hinzurichten:

Donnerstag, 14. April: Johannes 8,51-59

Freitag, 15. April: Johannes 10,31-42

Samstag, 16. April: Johannes 11,45-56

Und weiter springt folgende Aussage Jesu ins Auge:

„Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.“ 

Matthäus 10,32

Vor diesem Hintergrund versteht sich die umstrittene traditionelle Karfreitagsfürbitte der katholischen Kirche für die Bekehrung der Juden als völlig angemessen. Hier wird um die Einsicht gebetet, den gravierenden Irrtum (Verleugnen des Messias) mit schwerwiegenden Folgen (Ausschluss aus dem Himmelreich) als solchen zu erkennen. Das hat mit Antisemitismus rein gar nichts zu tun. 

Die Karfreitagsfürbitte wird seit 1970 im ordentlichen Post-Vatikan-II-Ritus in einer bis zur Unkenntlichkeit veränderten Version verwendet, als Reaktion auf Empörung seitens der Juden, man bezichtige ihre christusferne Haltung eines Irrtums. 2008 wurde die Debatte um die Fürbitte im Zuge des päpstlichen Motu Proprio zugunsten des lateinischen Messritus neu entfacht. Trotz entschärfter Formulierung Benedikts XVI. blieb die lateinische Fassung viel näher am Original als die 1970er-Light-Version. Folglich rief und ruft die „neue alte“ Fürbitte heftige Kontroversen hervor, vor allem auf jüdischer Seite, aber auch innerhalb der Kirche.

Eines ist klar, und damit sieht sich allen voran der Papst konfrontiert: wer Christus bekennen will, kommt um eine Stellungnahme bezüglich der Juden und ihrem Bezug zum Christentum nicht herum. Auch wenn es bedeutet:  

Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten. Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.

Wenn ich nicht gekommen wäre und nicht zu ihnen gesprochen hätte, wären sie ohne Sünde; jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde. Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater. Wenn ich bei ihnen nicht die Werke vollbracht hätte, die kein anderer vollbracht hat, wären sie ohne Sünde. Jetzt aber haben sie (die Werke) gesehen und doch hassen sie mich und meinen Vater.

Aber das Wort sollte sich erfüllen, das in ihrem Gesetz steht: Ohne Grund haben sie mich gehasst.“

Johannes 15,20-25

Avignon: Kruzifix in Urin ausgestellt

13/04/2011

Im Rahmen einer „Kunstausstellung“ namens „Ich glaube an Wunder“ wird zur Zeit im südfranzösischen Avignon im Musée Lambert das Foto eines Kruzifixes in Urin (nochmal ganz klar: ein Kreuz mit Jesus daran!) ausgestellt. Urheber ist der „Künstler“ Andres Serrano. Plakate, die das Foto zeigen und für die Ausstellung werben, sind in der ganzen Stadt verteilt. Gesponsort wird diese Blasphemie unter anderem von Dior, Guerlain, Moët, Hennessy, der Cartier-Stifung, einem Bundesland, einer Stadtverwaltung, der französischen Bahn, sowie dem französischen Kultusministerium.

In den USA und in Australien war die Verbreitung/ Ausstellung dieses Fotos bereits verboten worden. Der Bischof von Avignon hat selbstverständlich protestiert, letzten Sonntag wurde der Kreuzweg vor dem Papstpalast gebetet und für Samstag, den 16. April ist eine Kundgebung in der Stadt geplant. Zwischenzeitlich wurde die Ausstellung aufgrund der Proteste für einige Tage geschlossen, gestern dann aber wiedereröffnet. Die AGRIF (Verein für Respekt gegenüber der französisch-christlichen Identität) hat bereits Klage eingereicht, um durchzusetzen, dass noch vor der Heiligen Woche das Foto und alle Werbung aus Avignon verschwinden.

Papstpalast in Avignon

Wer aus der Ferne Unterstützung schicken möchte, kann eine Petition unterschreiben (Familienname, Vorname, Alter, Emailadresse eintragen), in der gefordert wird

– dass das blasphemische und diskriminierende Foto sofort aus der Ausstellung genommen wird und seine Verbreitung in ganz Frankreich verboten wird,

– dass alle Werbeträger (Plakate, Broschüren etc), die das Foto zeigen, zerstört werden

– dass jegliche private und öffentliche Finanzierung für die Ausstellung sofort gestoppt wird (eine Million Euro Sponsoring ist für die nächsten 10 Jahre geplant!).

Man stelle sich vor, ein Plakat mit dem Schriftzug „Prophet Mohammed“ würde in Urin ausgestellt werden. Da hätte es vielleicht schon Verletzte oder Schlimmeres gegeben!


zur Petition

Email  der Kulturbeauftragten der Stadt Avignon (ruhig auf Deutsch oder Englisch schreiben, dann sehen die, dass die potentiellen Touristen, auf die die Stadt sehr angewiesen ist, auch gegen dieses Foto protestieren): martine.lovera@mairie-avignon.com; jacques.montaignac@mairie-avignon.com

ZDF: Papst-Verunglimpfung war erst der Anfang – jetzt ist Gott an der Reihe

14/03/2011

Das ZDF verballhornt ungerührt weiter – und wird immer dreister. Wie kath.net berichtet, plant der öffentlich-rechtliche Sender eine „Comedy-Serie“ mit dem wenig originellen Titel „Wir sind Gott“. Darin spielen zwei als Frauen verkleidete männliche Schauspieler den christlichen Gott in Gestalt zweier „charmant schusseliger Damen im besten Alter“. Die Dreharbeiten starten am heutigen 14. März in Berlin.

Der Christliche Medienverbund KEP ruft zum Protest gegen die blasphemische Serie auf – wir schliessen uns an. Emails an: zuschauerservice@zdf.de

ZDF verunglimpft Papst

Tausende Moslems in Indonesien ausgerastet

08/02/2011

Wie Asianews berichtet, sind heute Morgen Tausende Moslems auf Java gewalttätig geworden, weil sie mit dem Urteilsspruch für einen Christen nicht einverstanden waren: dieser war letzten Oktober festgenommen worden, weil er gedrucktes missionarisches Material bei sich hatte, das teilweise islamische Symbole lächerlich machte. Statt 5 Jahren Gefängnis forderten die wütenden Menschen in und vor dem Gericht die Todesstrafe.

Sie demolierten das Gebäude und zogen dann los, um Christen und deren Einrichtungen anzugreifen. In der katholischen Kirche St. Peter und Paul wurde der mutige Priester stark verletzt, als er den Tabernakel und die Eucharistie vor der wütenden Menge schützen wollte. Nach dieser Schändung wurde noch eine Kirche der Pfingstgemeinde und eine protestantische Kirche niedergebrannt, sowie ein katholisches Waisenhaus und ein katholisches Gesundheitszentrum zerstört.

Aber es wird wohl trotzdem weiterhin Leute geben, die behaupten, dass im Islam nur die Terroristen das Problem sind.


Polens Madonna ist schwarz

30/07/2009

Es kann nur eine geben – Polens Landespatronin, die Schwarze Madonna von Tschenstochau.

Gnadenbild der Schwarzen Madonna von Tschenstochau

Gnadenbild der Schwarzen Madonna von Tschenstochau

Nun gibt es da jene amerikanische Popsängerin, deren Taufname tatsächlich so lautet, die ungeachtet der Namensaffinität zu Unserer Lieben Frau aber vielmehr das krasse Gegenteil, laut Lokalpolitiker Marian Brudzynski eine „Antiikone“ verkörpert.

Für diesen Sommer hat sie ihr erstes Konzert auf polnischem Boden geplant, ausgerechnet am 15. August, dem Hochfest der Aufnahme Mariä in den Himmel, was bei vielen Polen Bestürzung hervorruft.

Bekannt für ihre Provokationen auf und jenseits der Bühne, hat sie im Laufe ihrer Karriere unter anderem immer wieder durch blasphemische Anspielungen nicht nur bei Christen Anstoß erregt.

Das erzkatholische Polen scheint es ihr besonders angetan zu haben: 2006 liess sie sich für das Titelbild der polnische Musikzeitschrift „Machina“ als Ikone abbilden. Pose und Farbgebung gleichen der Czestochowska, mit Tochter Lourdes auf dem Arm anstelle des Jesuskindes.

Der Herausgeber hatte sich nach Protesten offiziell für die Darstellung entschuldigt, das Bild kursiert dennoch weiterhin im Internet.

Konservative katholische Aktivisten, darunter der ehemalige Staatspräsident Lech Walesa, bemühen sich zur Zeit nach allen Kräften, das Konzert zu verhindern.

Auch wenn die polnische Regierung bisher den Protesten wenig Beachtung geschenkt hat, da sie offenbar im relativistischen Mainstream mitzuschwimmen sucht, bleibt unbedingt zu hoffen und dafür zu beten, dass das geweihte Land Polen letztlich doch seiner einzigen Königin die Treue halten und damit der Welt ein klares Signal geben wird: es kann nur eine geben.